<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>d1e13d583afb426bade692fb0586a408</title>
    <link>https://www.haltmakurz.de</link>
    <description />
    <atom:link href="https://www.haltmakurz.de/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <item>
      <title>Die türkische Gastfreundschaft</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/die-tuerkische-gastfreundschaft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Florian, do you like tea?"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere Zeit in der Türkei ist voller ganz wunderbarer Erlebnisse und Geschichten. Hier möchten wir ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            paar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kurze Schlaglichter zum Thema Gastfreundschaft geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlaglicht 1: „Florian! Do you like tea?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erster Stopp im Land: Eine Tankstelle, um eine Mautplakette zu kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und der erste Eindruck aus dem Land: Noch während wir mit der Vignette hantieren, kommt uns der Tankwart entgegen gelaufen. „Florian! Here, this is for you! Do you like tea?“ Breit grinst er, während er Flo
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das klassische bauchige Teeglas in die Hand drückt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und wuselt nach kurzer Nachfrage davon, um auch mir einen türkischen Tee zu bringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir fallen zwei Dinge auf, die sich durch den weiteren Aufenthalt der Türkei ziehen werden: Tendenziell wird man in der Türkei mit seinem Vornamen angesprochen, was ich sehr sympathisch finde, und bei einem Pärchen werden meistens ausschließlich die Männer angesprochen, was ich nicht so sympathisch finde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlaglicht 2: Vier Jugendliche und ein Klohäuschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir stehen etwas verloren in Tekirda
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ğ vor einem Klohäuschen. Die Türen öffnen sich nur mithilfe von Bargeld, welches wir allerdings noch nicht besorgt, bzw. durch Straßenmusik erspielt haben. Eine Gruppe Jugendliche geht an uns vorbei und als sie wieder raus kommen, stehen wir immer noch da wie bestellt und nicht abgeholt, woraufhin sie uns fragen, ob wir Hilfe bräuchten. Ich erkläre ihnen die Situation und prompt habe ich ein paar Münzen in der Hand, die uns die Türen öffnen. Jegliche Gegenleistung in Form von € wird vehement abgelehnt und freundlich lächelnd zieht die Gruppe von dannen. Ich frage mich, ob eine Gruppe deutscher Jugendlicher zwei reisenden Türk*innen auch einfach so einen Klogang spendiert hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlaglicht 3: Picknick auf dem Parkplatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen – ziemlich müde und fertig – von einem grandiosen Straßenmusiktag in Istanbul (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/strassenmusik-in-istanbul"&gt;&#xD;
      
           ➼ Straßenmusik in Istanbul
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) zurück zu Rusty. Der steht auf einem großen Parkplatz und eigentlich wollten wir nur schnell unsere Instrumente in den Bus packen und dann wieder los zum Matze (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           ➼ Superhost Matze
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir am Parkplatz ankommen, sind die ganzen schmalen Grünstreifen zwischen den Autoreihen übersät mit Picknickdecken und Camping-Mobiliar. Überall sitzen Gruppen von Menschen, die – direkt hinter ihren Autos – jeweils
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kleine Lager aufgebaut haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier ein kurzer Hintergrund:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu dem Zeitpunkt war gerade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ramadan,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fastenmonat in der Türkei (mehr dazu im Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/istanbul-die-stadt"&gt;&#xD;
      
           ➼ Istanbul - die Stadt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ). Dabei ist es Brauch, dass sich viele der Fastenden abends bei Sonnenuntergang zum „Iftar“, dem Fastenbrechen treffen, um gemeinsam zu essen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hinter unserem Bus ist eine Picknickdecke aufgebaut und wir schlängeln uns vorsichtig vorbei an den sich entschuldigenden Menschen. Nachdem die Instrumente verstaut sind, wollen wir wieder los. Ich stecke den Kopf aus der Schiebetür und habe direkt zwei Teller voller Essen vor der Nase. Die Familie, die hinter unserem Bus picknickt, hat uns – als sie uns als die Besitzer des Busses identifiziert hatten - direkt mit eingeplant. Sogar zwei Kartons haben sie noch besorgt, damit wir uns nicht auf die blanke Wiese setzen müssen. Mit Händen, Füßen und Google Translate unterhalten wir uns mit der Großfamilie, in der nur die älteren beiden Geschwister Englisch sprechen. Die Gespräche sind sehr interessant und auch – der ein oder anderen Übersetzung geschuldet – immer wieder ziemlich unterhaltsam. Die Familie teilt völlig selbstverständlich mit uns ihr Essen inklusive selbstgemachtem Kirschsaft – und wir kriegen sogar noch einen Nachschlag. Zum Abschied gibt es Süßigkeiten und zwei Beutel voller Brot, Reis und Obst – keine Widerrede. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut gelaunt und dankbar fahren wir dem Matze entgegen, der sich über den Grund unserer Verspätung sehr freut und – was Pünktlichkeit angeht – sowieso inzwischen eher türkisch eingestellt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlaglicht 4: „Goodbye Florian“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbst unser letztes Erlebnis in der Türkei ist geprägt von Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Kurz vor der Ausreise werden wir noch einmal angehalten, ein Sicherheitsmann in dem Grenzhäuschen weist uns an, stehenzubleiben. Er mustert uns, mustert Flos Ausweis und fragt nach: „Are you Florian?“ Flo bejaht und er schüttelt ihm die Hand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Goodbye Florian!“ :) sagt er freundlich, denn der einzige Grund für den Stopp war, uns zu verabschieden. Anscheinend wollte er einfach nochmal Tschüss sagen. Mit einem Lächeln auf den Lippen starten wir den Motor wieder und rollen über die Grenze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nach Bulgarien...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: An dieser Stelle finde ich es wichtig, zu erwähnen, dass uns die meisten dieser Begegnungen fernab von touristischen Hotspots passiert sind. Ich glaube, dass die Wahrnehmung eines Landes sehr stark davon abhängt, was man sich von diesem Land ansieht und wie man reist. Denn wenn ich mich nur zwischen Hotel, Sehenswürdigkeit und Pool/Strand bewege, dann begegnen mir - anders als auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt oder einer Tankstelle mitten in der Pampa – vermutlich eher Touristenfallen (die es definitiv gibt – auch das haben wir erlebt) und falsche Freundlichkeit, unabhängig vom jeweiligen Land.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 01 May 2022 21:30:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/die-tuerkische-gastfreundschaft</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220409_203051.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220412_165340-3370123d-e30a8423.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwei Wochen Asienurlaub</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/zwei-wochen-asienurlaub</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterwegs mit Krissi in der Ägäis*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor zehn Tagen kam Krissi zu Besuch. Und mit ihr eine kunterbunte, erlebnisreiche und intensive Reisezeit in den Süden der Türkei und an der Ägäis wieder zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir trafen uns am Flughafen von Bursa, campierten an einem Stausee auf dem Weg in den Süden, beobachteten zusammen in der Morgendämmerung die Heißluftballons über Pamukkale beim Aufsteigen, stapften barfuß über die strahlend weißen Salzfelsen mit den leuchtend blauen Wasserbecken**, tranken Rosé zum Sonnenuntergang, den wir auf spektakuläre Weise öffneten, kämpften uns durch eiskalte Wassermassen, die uns in der Saklikent-Schlucht entgegenschlugen – zunächst barfuß, dann einfach mit den Schuhen ins Wasser, bei einer Strömung, die so stark war, dass man sich geübt entlang einer unsichtbaren Strömungslinie entlangarbeiten musste oder ansonsten schnell schwimmend in die falsche Richtung unterwegs war :D Wir erlebten zusammen den weitesten Punkt unserer Reise, unter gelben Pusteblumen-Bäumen und in der Gesellschaft einiger Schildkröten, nutzten zum ersten (und vielleicht einzigen :D) Mal unsere Outdoor-Dusche, machten Lagerfeuer und spielten Kastanien-Bocchia, statteten den imposanten lykischen Felsengräbern bei Dalyan einen Besuch ab, gingen zusammen in eine Meyhane und wählten die Meze ohne Ahnung was wir da bestellten mit dem Finger aus, gönnten uns eine Weinprobe mit viel zu pappsüßen Fruchtweinen in Şirince, schäkerten und feilschten mit dem Weinhaus-Chef, der absolut nicht mit sich verhandeln liess (oder etwa doch..?), schlenderten über einen Bazaar in Izmir und hatten Krissi beim Musikmachen als treuen HaltMaKurz-Fan im Publikum, trafen Matze und Nele wieder und veranstalteten unsere eigene Weinprobe mit ihnen, feierten Krissis Geburtstag mit einer Geburtstagswanderung, lasen Geschichten aus den 13 1/2 Leben eines Blaubären vor, gingen zur Feier des Tages erneut in eine Meyhane, erkundeten das antike Troja, relaxten an einem Strand mit unzähligen Straßenhunden, machten Sushi selber und bemerkten gar nicht, wie schnell die Zeit vorüber und zehn Tage vergangen waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie auch, waren die Tage doch gefüllt mit spannenden Diskussionen, intensiven Gesprächen und tiefgründigen Gedankenaustauschen, während wir über Beziehungsmodelle philosophierten, über Partnerschaften diskutierten, über Kommunikationsmuster und Erziehungsformen disputierten, Gesellschaftsphänomene debattierten, von persönlichen Ängsten, Begegnungen und Erlebnissen erzählten, uns über Zukunftswünsche und -ideen unterhielten, Wohnprojekte und -perspektiven eroierten und uns über Rollenbilder und Kindheitserfahrungen austauschten, kurz: uns immer besser kennenlernten und erlebten, wie unsere Freundschaft eine wunderbare Nähe, Vertrautheit und Tiefe erreichte. Danke dir, Krissi, für diese grandiose Zeit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           * Ja, alles südöstlich vom Bosporus gehört zu Asien, wir haben nicht gelogen bei unserer reißerischen Überschrift! ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ** für die Naturwissenschaftler (bzw. alle Interessierten): Die schneeweißen Terrassen von Pamukkale bestehen aus Travertin, einem Sedimentgestein, das sich aus dem Mineralwasser der heißen Quellen bildet. Das Quellwasser ist mit Kalziumkarbonat übersättigt, welches sich zunächst als weiches Gel ablagert und schließlich wiederum zu Travertin kristallisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Erlebnisse lassen sich unmöglich in so wenigen Zeilen Text festhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 17:24:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/zwei-wochen-asienurlaub</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220427_115102-5b25676e.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220426_144834-e3147a5d.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der weiteste Punkt der Reise</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/der-weiteste-punkt-der-reise</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 22. April 22 war der Tag gekommen: Wir hatten den Punkt der Reise erreicht, an dem wir am weitesten von unserer Heimat entfernt waren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und es hätte kein malerischerer Spot sein können: Unter gelb blühenden Pusteblumen-Bäumen parkten wir Rusty in einem kleinen Wäldchen direkt am Strand - ganz im Süden der Türkei. Eine kleine Schildkröte kreuzte unseren Weg, im Sand markierten wir den "Weitesten Punkt" künstlerisch mit einem Kompass.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In direkter Luftlinie waren es "lediglich" 2160 km, aber unser Tacho verriet uns, dass zwischen uns und dem Ort an dem wir aufgebrochen waren ganze 25372 Kilometer Fahrtweg lagen. Eine Menge Strecke, entlang der wir die schönsten und unglaublichsten Geschichten erlebt hatten... 349 Tage waren wir nun unterwegs gewesen, seit wir Würzburg verlassen haben. 19 verschiedene Länder hatten wir bis dato bereist - nun war der Zeitpunkt gekommen, den Rückweg anzutreten. Schon verrückt, wohin uns die Reise bis hierhin bereits gebracht hatte, was wir jetzt schon erlebt hatten, wen wir getroffen haben und welche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog"&gt;&#xD;
      
           ➼Geschichten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dabei entstanden sind.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein bisschen melancholisch blickten wir auf die vergangenen Monate zurück - umso vorfreudiger sahen wir aber der weiteren Route entgegen. Und auch die Rückkehr nach Deutschland war nichts, was uns traurig stimmte, hieß es doch, dort Familie und Freunde wiedersehen zu können!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Zusammen mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zwei-wochen-asienurlaub"&gt;&#xD;
      
           ➼ Krissi, die gerade mit uns unterwegs war
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , errichteten wir ein Lagerfeuer und zur Feier des Tages wurde dann auch tatsächlich zum ersten Mal auf unserer Reise die Campingdusche eingeweiht - ein Utensil, von dem wir dachten, dass es bestimmt mega nützlich sein würde und das wir deswegen seit Monaten in der Dachbox mit uns herumfuhren &amp;#55357;&amp;#56836;
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir blieben gleich mehrere Tage an diesem traumhaften Ort und genossen die Ruhe und Auszeit...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und dann hieß es erneut &amp;#55356;&amp;#57270;"On the road again..."&amp;#55356;&amp;#57270;
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Von nun an ging es wieder in den Norden - neben einigen Highlights entlang der türkischen Ägäis steckten wir Bulgarien, Rumänien und Polen als Ziele auf der Karte ab. (Nach Moldawien und in die Ukraine wären wir auch gerne gefahren - mit dem Krieg dort ging das allerdings nicht.) 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und die mehrmonatige Heimfahrt nach Deutschland sollte ab hier ebenfalls noch einiges für uns bereithalten...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber das sind andere Geschichten!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 18:46:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/der-weiteste-punkt-der-reise</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220422_110250.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220422_075948-c7c542f3-bffe8372.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Hamam</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/im-hamam</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Rustikal“ beschreibt es ganz gut. - Ein Blogeintrag aus zwei Perspektiven
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Türkei und türkische Bäder, das gehört zusammen wie die Schweiz und die Alpen, wie Frankreich und die Mona Lisa, Deutschland und Bier – zumindest, wenn man gängigen Reiseführern glauben möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also denn – wenn wir schon mal hier sind, dann suchen wir uns auch ein Hamam. Aus Istanbul waren wir schon weiter gefahren und nun etwas weiter südlich am Marmarameer angekommen, in Bursa – laut obigen gängigen Reiseführern ein Mekka der türkischen Badekultur. Mit der Vorstellung von reich verzierten, prunkvollen, dampfschwaden-geschwängerten und orientalisch-fremdartigen Badehäusern im Kopf erreichten wir die Örtlichkeit. Und ja, fremdartig war unsere Erfahrung dort – der Rest: eher ein Image, das als Touristen-Lockmittel aufrecht erhalten wird. Wir hatten nämlich so ein richtig lokales Hamam gefunden. Nicht nur, dass dort ausschließlich türkisch gesprochen wurde, Anna und ich mussten aufgrund der Geschlechtertrennung zwei völlig unterschiedliche Badehäuser besuchen. Und so trennten sich unsere Wege temporär.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier also Annas Erlebnisse im türkischen Hamam:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kurzer Blick hinter die Türe des von außen beeindruckenden, schönen Gebäudes im orientalischen Stil verriet schnell: dieser Teil ist nur für Männer. Der Frauen-Teil war ein kleines, unscheinbares Haus gegenüber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der ersten Minute an war klar: ich befinde mich hier in einem sehr kleinen, lokalen Hamam. Kein einziger Tourist und damit auch keine einzige Person, die Englisch sprechen konnte. Eigentlich ja genau das, was man sich auf so einer Reise immer wünscht. Und gleichzeitig bringt es so einiges an Hürden und Kuriositäten mit sich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kuriosität 1: Die Badebekleidung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich hatte an der Kasse folgendes Equipment erhalten: Ein paar Schlappen, ein kleines Handtuch und eine seltsame Stoffunterhose Größe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unisize
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , wie man sie vor einer OP angezogen bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit stand ich nun in einer Kabine - recht ratlos - und blickte auf meine neu erworbene Ausrüstung. Sollte ich meinen Bikini völlig umsonst mitgenommen haben? Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt also raus aus dem Klamotten und rein in die OP-Hose. Zögerlich trat ich aus der Kabine (in Unterhose und in das sehr kleine Handtuch gewickelt), betrat den Badebereich - und konnte erleichtert feststellen, dass ich mit meinem Outfit genau richtig lag. Denn um mich herum tummelten sich ein paar andere Frauen, alle in der Unterhose und sonst nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kuriosität 2: Der „Bodyscrub“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte für den Besuch das wohl übliche Programm „gebucht“: Body-Scrub und Massage. Wie und wann das genau ablaufen würde, war mir allerdings völlig unklar. Während ich noch darüber rätselte, wurde ich auf türkisch von einer sehr beleibten Frau – im gleich Outfit wie ich – angesprochen. „Vielleicht ist das ja eine Mitarbeiterin die den Body Scrub macht“ dachte sich die Anna und marschierte hinterher zu einem der vielen Marmor-Waschbecken, die im Bad auf Kniehöhe neben Marmorsitzblöcken installiert waren. Dort fing die Frau dann an, sich mit einer Schale Wasser über den Kopf zugießen und dann ihren Körper mit einem Massagehandschuh abzuschrubben. Ah! Macht man das wohl selber? Oder – so wie diese Frau mir gerade mit dem Handschuh zuwinkt – macht sie das am Ende noch mit genau dem selben Handschuh, mit dem sie sich gerade selbst ausgiebig geschrubbt hat? Spoiler Alert: macht sie zum Glück nicht! Nach einigen unklaren und unangenehmen Minuten, in denen ich versuchte, in gesundem Abstand zu dem Handschuh zu bleiben und sie mich fragend anschaute, wurde ich von einer echten Mitarbeiterin aus der Situation befreit. Die andere Frau war wohl einfach nur ein Badegast, der mir das Bad zeigen wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kuriosität 3: Die echte Behandlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wurde auf eine Liege in einem kleinen Durchgangsraum gelegt und mit einem Eimer Wasser übergossen. Und dann ging´s los! Von oben bis unten wurde ich abgeschrubbt – da blieb keine Hautschuppe mehr auf der anderen! Und die darauffolgende Massage (mit Unmengen an Schmierseife statt Massageöl) war einfach herrlich! Währenddessen unterhielten wir uns mit Händen und Füssen und ich erfuhr von ihrem Mann und ihren zwei Kindern. Dabei fiel mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der ungezwungene körperliche Umgang auf, der unter den Frauen im Bad herrschte. Diese fremde Frau schrubbte in aller Seelenruhe meinen gesamten Körper ab während ich in meiner „Badekleidung“ dort lag – völlig selbstverständlich und ohne Berührungsängste in einem kleinen Durchgangsraum, der regelmäßig auch als solcher genutzt wurde. Das wäre in Deutschland vermutlich ein wenig anders. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit vielen neuen Eindrücken und gemeisterten Hürden verließ ich den Badebereich mit dem Gefühl neu geboren worden zu sein und war schon gespannt darauf, was der Flo von seinem Besuch im türkischen Bad zu berichten hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier also Flos Erlebnisse im türkischen Hamam:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne große Anleitung ging es los. Zum Glück wusste ich, dass der Besuch eines türkischen Bades einer gewissen Zeremonie unterliegt. Ich konnte mich also einigermaßen zurechtfinden, als mir am Eingangsschalter ein Tuch und ein Kabinenschlüssel im Austausch gegen Handy und Geldbeutel (ab in den Safe) in die Hand gedrückt wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also rein in eine der Einzelkabinen (die am ehesten vll einem Zugabteil mit Milchglas glichen), raus aus der Kleidung und elegant das Stofftuch um die Hüfte geschwungen. Und schon wurds jedoch orientierungstechnisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           etwas schwieriger, denn in den bisherigen Räumlichkeiten sah das Badehaus eher aus, wie eine mäßig besuchte alte Bahnhofsstation und der Eingang zum Thermalteil machte eher den Eindruck einer Jugendherbergs-Waschküche. Aber trotzdem die richtige Wahl, denn von hier aus ging es weiter in den zentralen Teil des Bades, den Dampfbädern und heißen Pools.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweite Hürde: Um von hier aus dorthin zu kommen, gings nur jedoch unter einem Lichtschranken-gesteuerten Dusch-Tor durch. Schwierig, das trockenen Fußes zu schaffen. Wohin allerdings dann mit dem Badetuch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unschlüssig wartete ich in dem Saal, bis jemand vor mir die Dusch-Schleuse passierte. Generell war meine Prämisse des Tages: Beobachten und imitieren. Oder sämtliche Hand-und-Fuß-Pantomime-Kommunikations-Skills auspacken, denn fragen ging ja schlecht, hat mich ja keiner verstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es stellte sich heraus: Die Badetücher waren im Ansatz nicht dafür gedacht, trocken zu bleiben. Sitzfläche, Schweißfänger, Lendenschurz und Badehose in einem wurde damit gebadet, sauniert, gewaschen und geschwitzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich dann auch ausgiebig tat, nachdem ich die Dusch-Schranke hinter einem stämmigen Herren passiert hatte. In dem Bereich des Hamams, in dem ich mich nun befand war alles deutlich spartanischer als gedacht: Kahle, weiße Hallen, ein paar Steinbänke mit Wasserhähnen, kleinere Nebenräume und ein großes Rundes Becken in der Mitte. Dafür umso heißer und schwüler. In der zentralen Halle lag die Temperatur bei gefühlt 30-40 °C – und dann war man noch nicht im Wasser, geschweige denn in einem der Dampfbäder! Hier wurde man also erstmal so richtig weichgekocht. Ich tat es den umsitzenden Herren gleich, die wechselweise in den Dampfhallen schwitzten, ein paar Züge durch den Pool taten, oder auf den Steinbänken saßen, Wasser aus den Hähnen in eine Schale laufen ließen, um sich in regelmäßigen abständen einen Schwall über Kopf und Körper zu gießen – alle in demselben, rot-weißen und klitschnassen Badetuch. Zwei von ihnen schrubbten sich gegenseitig gerade mit ihren Badehandschuhen ab – das berühmt-berüchtigte Waschprozedere, für welches türkische Badeanstalten so bekannt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So warf ich mich also in das Hamam-Erlebnis: In der Hand meine silberne Metallmünze als Handpfand für eine Massage („Body Scrub“), für die ich mich Eingangs eingetragen hatte und immer im Zentrum der Aufmerksamkeit aller Umstehenden, die skeptisch musterten, wie sich der einzelne westlicher Tourist, der ganz offensichtlich nicht von hier war, in dieses Bad verirren konnte. (Zum einen war ich stets darauf bedacht, mir möglichst nicht anmerken zu lassen, wie ahnungslos ich war und zumindest ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bisschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            souverän zu wirken in dem, was ich hier mache
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Zum anderen fand ich es ja schon spannend, zu entdecken, wie hier so alles funktioniert – wohlgemerkt, ohne dass das komplette Programm darauf ausgelegt war, Touristen ein „Garantiert Typisch Echt Authentisch“-Feeling vermitteln zu wollen. Zu zweit mit jemandem hier gewesen zu sein, der der Sprache und des Prozederes mächtig ist, wäre allerdings nicht nur mangels eines Gesprächspartners definitiv angenehmer gewesen…) Aber hilft ja nix, muss ich halt auf eigene Faust lernen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen wirklichen Standardablauf beobachtete ich nicht, aber nickte ein paar anderen Besuchern freundlich zu und bekam so ein einige nette Handzeichen-Anweisungen als Rückmeldung zurück, sowie alle Brocken Englisch und Deutsch, die zur Verfügung standen. So folgte ich ihnen durch die Dampfschwaden und wechselte zwischen Schwitzen und Abwaschen immer hin und her, begleitet von einem heiteren, locker-entspannten tükisch-englisch-Vokabelaustausch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach geraumer Zeit zwischen Dampfbad und 50 °C-Pool beschloss ich, dass ich nun genug gedünstet und meine Haut genug gequollen sei und machte mich an, dem Metallpfand in meiner Hand einen Wert zu verleihen. In der Vorhalle konnte ich damit auch genügend Aufmerksamkeit auf mich ziehen, sodass ich angewiesen wurde, in einer zweiten Nebenhalle Platz zu nehmen und sich asbald ein Mitarbeiter, Ahmed, meiner annahm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen hatte ich nun den Eindruck, in dem Teil des Bades gelandet zu sein, der den wenigen Touristen vorbehalten war, die sich doch ab und an einmal hierher verirrten. Denn im Expressdurchlauf wurde mir aufgetragen, für was ich mir vorher zum Glück in dem anderen Teil des Bades, den ich auf eigene Faust erkundet hatte, schon genügend Zeit genommen hatte: 5 Minuten Sauna, fix Abwaschen und 3 Minuten im Wartebereich ausruhen, als Vorbereitung für den eigentlich zentralen Teil des türkischen Hamams – das Ganzkörper-Abschrubben mit vieeel Seife und dem extra rauhen Badehandschuh. Woran sich Ahmed auch gleich fleißig machte und vom Kopf bis zu den Zehen jede lose sitzende Hautschuppe durch energisches Schrubben gründlich beseitigte - ohne jegliche Berührungsängste dem -genau wie ihm- halbnackten Mann gegenüber. Im Sitzen wurde ich eingeseift, abgeschrubbt und immer wieder abgespült, mit dem obligatorischen Schaumbad am Ende obendrein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel Konversation war mit Ahmed nicht drin, aber sich mir vorzustellen lag ihm sehr am Herzen, immer direkt mit dem Hinweis versehen, ihm mit diesem Namen am Ende auch ordentlich „Give Good Tip“ – gutes Trinkgeld zu geben. Worauf ich auch direkt von den beiden anderen Angestellten noch einmal hingewiesen wurde. Obwohl die Preisliste auf türkisch Eingangs explizit für alle Besucher des Hamams gleichermaßen gilt, war es an dieser Stelle unvermeidbarerweise leider ein etwas schaler Beigeschmack dieses Badeerlebnisses, als der einzige Ausländer ganz klar als kleiner Goldesel gesehen zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtsdestotrotz eine ganz interessante Erfahrung, so mitten im türkischen Badealltag fernab der Touristik-Ballungszentren - und nach 10 bis 15 Minuten Ganzkörperwäsche und beinahe jeglichem Verzicht auf personal space gings noch mal unter die Dusche und dann zurück in meine Zugabteil-Umkleidekabine, wo ich mir noch entspannt einen Krug Ayran gönnte. Bevor ich dann wieder in meine Straßenklamotten schlüpfte, bezahlte (natürlich incl. „Good Tip“ ;) und nach ca 1-1,5h das Bad wieder verließ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Summe ein spannendes Erlebnis – inklusive des grandiosen Wie-Neugeboren-Gefühls, das auch zu jedem Sauna-Besuch in der Heimat gehört. Ob ich den Abschrubben-Part auch unbedingt dazubrauche, sei an der Stelle mal offengehalten – so ganz viel Positives abgewinnen konnte ich ihm nicht, aber wirklich unangenehm war es auch nicht. Lediglich für etwas weniger „Bunter-Hund“-Feeling im Austausch für etwas mehr traumhaft-orientalische Wohlfühlatmosphäre anstelle von dicken, kahlen Wänden würde ich beim nächsten Mal denke ich auch mal eine der klassischen Touri-Fallen ausprobieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frisch gebadet machten wir uns nach diesem Erlebnis auf dem Weg zum Flughafen in Bursa, auf dem Krissi in wenigen Minuten ankommen würde...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 18:49:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/im-hamam</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220418_154056_614.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220418_154056_614-34ac0f57.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Straßenmusik in Istanbul</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/strassenmusik-in-istanbul</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh, diese Trommeln!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Istanbul – Die Metropole
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Straßenmusik in Istanbul ist ein Erlebnis für sich. Schon oft waren wir auf unserer Reise bereits mit neuen Orten und Eindrücken konfrontiert worden – nirgends sonst war der (musikalische) Unterschied zwischen den Kulturen aber so deutlich bemerkbar wie in der Türkei. Schlenderte man sonst zu westlichen Pop-Schlagern durch die Gassen, schallten uns in Istanbul aus allen Richtungen osteuropäisch-orientalisch Klänge auf ungewohnten Instrumenten entgegen. Allen voran – und hunderte Meter weit hörbar: Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darbuka
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , eine türkische Trommel, die beinahe jede Straßenmusikgruppe begleitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine skeptische Vorstellung wuchs in uns: Sollten unsere westlich orientierten Stücke von Bob Dylan und The Baseballs hier überhaupt Anklang finden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Und so suchten wir uns an einem Samstagvormittag in der prall gefüllten Einkaufsstraße einen Spot zwischen Derwisch-Tänzer und Akkordeongang* und versuchten unser Glück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein merkwüdiges Gefühl, als einzige Musiker mit „Westlichem“ Musikstil inmitten dieses morgenländisch, orientalisch geprägten Kulturtrubels aufzutreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stocke. Wie schon so viele Male zuvor ist auch dieser Auftritt erneut eine kleine Überwindung, ein Heraustreten aus der ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           comfort zone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ‘. Auch nach dem mittlerweile fast siebzigsten Auftritt erfordert es trotzem jedesmal den Mut, dieses kleine Stück Straße nun für mich und meine Musik zu beanspruchen. Doch der Lohn für jedes Wirken ist die Souveränität die man gewinnt, die Rückmeldung der Menschen, die stehenbleiben. Und auch dieses mal passiert genau das. Schnell bildet sich eine kleine Traube um uns, die Menschen wippen im Rhythmus der Musik mit, anderen streicht im vorbeigehen ein Lächeln übers Gesicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein kleines Schlaglicht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Lächeln, jedes Innehalten, jede noch so kleine Reaktion auf unsere Musik gibt mir die Zuversicht. Ich grase mit meinem Blick vorbeilaufende Passanten nach diesen kleinen Zeichen der Rückmeldung ab. Bleibt jemand stehen, macht mein Herz einen kleinen Freudensprung – die Ambition überträgt sich schlagartig auf die Musik, was noch mehr nach außen wirkt und noch mehr Aufmerksamkeit und - man könnte fast sagen -„positive Energie, die sich auf die Passanten überträgt“ und wieder zurückbrandet – eine Aufwärtsspirale. Umgekehrt gibt es Auftritte, da scheint niemand Notiz von uns zu nehmen. Meine Blicke wandern immer verzweifelter von einem teilnahmslosen Gesicht zum nächsten, der Mut schwindet und mit ihm die Lust, weiterzuspielen. Ein Teufelskreis, das aufgesetzte Lächeln fühlt sich falsch an, ich habe den Eindruck, jede Reaktion als spöttisch, bemitleidend oder naserümpfend zu interpretieren. Was mir sonst wahre Energieschübe bringt, raubt mir nun jeden Elan. Jede*r Zuhörer*in, der/die sich wieder aufmacht, weiterzugehen, lässt den Mut sinken. Wenn von den anfangs zwanzig Menschen um uns herum am Ende des Liedes nur noch ein paar übrig sind (das Publikum kommt in Wellen!), zweifelt man direkt an der Wahl der Stücke. Aber zum Glück gibt es da Anna, an der ich mich orientieren kann und die mir als Vorbild dient, das Geschehen um mich herum zu vergessen und nur die Musik in den Fokus zu holen. Und zum Glück gibt es Kinder, die – auch wenn sie noch so energisch von ihren Eltern weitergezogen oder im Kinderwagen weitergeschoben werden – ihre kindliche Faszination noch nicht verloren haben und auch noch fünfzig Meter weiter mit offenen Mündern ihre Köpfe verrenken. Und schon ein einiziger begeisterter Zuhörer wie sie lässt all die negativen Gefühle schlagartig verrauchen. Ich hefte mich mit meinen Blicken an diese Person, ziehe Motivation und Elan aus der Begeisterung meines Gegenübers. Und ich starte erneut energetisch in den nächsten Song.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Menschen wie in keinem anderen Land zuvor zücken in Istanbul ihre Kameras, machen Videos, sprechen uns an, finden unsere Social-Media-Accounts und werden unsere Follower, damit sie Kontakt zu uns aufnehmen können, um uns ihre Bilder und Videos von uns schicken zu können. Wir fühlen uns wohl, gewinnen mit jedem Lied mehr Sicherheit. Auch wenn mir doch der Gedanke durch den Kopf schießt, ob ein regierungskritisches ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gimme Hope Jo‘anna
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘ und Bob Dylans ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Times They Are A-changing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘-Protestsong wohl als Unmutäußerung an Erdogans Staatspolitik aufgefasst werden könnte - aber egal, wer genug Englisch versteht, um mit den Liedtexten etwas anfangen zu können, gehört idR eh eher zum aufgeschlossenen Part der türkischen Gesellschaft :P
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterbrechen müssen wir unser Spiel nur, wenn der Muezzin ruft – darauf werden wir von dem Straßenreiniger hingewiesen, der uns gerade zugehört hatte. Ansonsten kann in dieser Stadt, in diesem Land straßenmusiktechnisch eigentlich jeder machen, was er will. Noch spät nachts, nun beim Flanieren ohne Instrumente durch die Einkaufsstraße und auf dem Weg zu einem Geburtstag, auf den wir eingeladen wurden, sind die Trommler aktiv (völlig undenkbar in Deutschland) und Hand in Hand tanzen vorallem junge Männer zu den morgenländischen Gesängen und Trommeln.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angeregt durch unsere ersten Straßenmusik-Erlebnisse eine Woche früher versuchen wir es am darauffolgenden Wochenende gleich noch einmal. Aber diesmal haben wir kein Glück:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gleich zweimal werden wir übertönt von einer Trommel, die unser Spielen jäh unterbricht weil sich andere Musiker unverfroren in mehr als deutlicher Hörweite zu uns platzieren und ungeniert das Spielen beginnen. Wir müssen uns infolgedessen also gleich zweimal einen neuen Spielort suchen. (Der Klügere gibt nach – oder in diesem Fall schlichtweg derjenige, mit den leiseren Instrumenten – wir.) An drei weiteren Orten werden wir ebenfalls weitergeschickt, einmal berechtigterweise von einem Sicherheitsmann, nachdem wir eine Eingangszone zu einem scheinbar wichtigen Gebäude übersehen hatten, ein ander Mal, weil „angeblich“ an dem Spot den wir uns herausgesucht hatten gleich noch eine laute Live-Band das spielen beginnen würde (vielleicht wollte die Person den Platz aber nur für andere Musiker freihalten, wer weiß), einmal, weil es doch tatsächlich auch hier in Istanbul eine Art Ordnungsamt gibt, das es nicht möchte, wenn man in der Nähe einer Sehenswürdigkeit spielt. Ein weiteres Mal überraschte uns zu lauter Verkehrslärm, den wir anfangs nur für Lieferverkehr gehalten hatten und erst am Nachmittag gelingt uns ein erstes vollständiges Set. Beim Weiterziehen begegnen wir auch heute wieder der Akkordeon-Mafia, die fast dein Drittel der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           knapp zwei Kilomete
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           r langen Einkaufsstraße für sich beansprucht.* Und erneut fallen uns immer wieder andere Musiker ins Spiel und zwingen uns, den Platz zu wechseln – mal unabsichtlich, weil wir vielleicht wirklich schlecht zu hören sind, mal dreist-unverhohlen, weil sie sich scheinbar mehr betitelt fühlen, hier mit lauten Instrumenten ihre Bühne zu beanspruchen. Dem interkulturellem Trubel und dem Neulingsstatus in der Stadt geschuld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           et suchen wir uns im Laufe des Tages mehr als neun mal einen neuen Spielort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und haben einfach kein Glück. Jedes Umziehen ist anstrengend, weil es eine mentale Auseinandersetzung mit einem neuen Ort bedarf – sehr zehrend. Genervt, platt und ausgelaugt geistern wir die Einkaufsstraße auf und ab, versuchen immer wieder, vielleicht doch noch ins Spielen zu kommen. Erst am frühen Abend werden wir, nachdem wir endlich einen ruhigen, ungestörten Platz ganz am Ende der breiten Einkaufsstraße ausgemacht hatten mit einem grandiosen Abschlussset belohnt – und sammeln dabei sogar eine kleine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           crowd
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus 20-30 Zuhörern um uns, die mit leuchtenden Augen unseren Variante von ‚
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umbrella
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘ und ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Galway Girl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘ lauschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die warme Abendsonne versinkt während des Auftritts hinter den Häuserecken und während ein letztes Mal die Straßenbahn an uns vorbeirattert, beenden wir an diesem Tag mit ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wagon Wheel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘ unser Set und schlendern erschöpft, aber zufrieden zu unserem Bus zurück.**
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            * Leider gibt es auch unter Straßenmusikern nicht wenige schwarze Schafe: Neben Berufs-Straßenmusikern, die uns, den allgemein gültigen Kodex ignorierend (zB zu Nachbarmusikern Abstand zu halten oder regelmäßig den Ort zu wechseln), schon einige Male mit deutlich lauteren Instrumenten vom Platz vertrieben haben, findet man allzu häufig auch professionelle Bettler, die in Instrumenten (in erster Linie: Akkordeons) weniger die Kunst, als das „Instrument“ (höhö) zum Geldverdienen sehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so trifft man oft auf ganze Familien, die teilweise sogar ihre Kinder miteinbeziehen und sie mit kleineren Varianten der Instrumente ausstatten, sobald sie diese halten können. (Ob sie diese nun spielen können, sei dahingestellt.) Und die dann ein- und dasselbe Lied (hauptsächlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bella Ciao“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) oder eine Akkordfolge in Dauerschleife herunterleiern. Stundenlang, am selben Ort und sieben Tage die Woche – mit wenig Emotion oder Begeisterung (wie könnte es bei diesem 24/7-Job auch anders sein). Kaum auffallend für Passanten, aber natürlich sehr zum Leidwesen der Anwohner und Ladenbesitzer, die daraufhin nachvollziehbarerweise bei den städtischen Verwaltungen klagen – die wiederum Künstlern und Musikern, die - wie wir - mit ihrer Musik mehr in Menschen bewegen wollen als nur die Geldbeutel, mit Maßnahmen und Regelungen das Leben schwer machen. Wenn ihr also das nächste Mal durch die Innenstadt lauft, versucht euch ein Bild zu machen, welche Art Musikant da gerade vor euch etwas zum Besten gibt und urteilt selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ** Wo wir zum einen mit dem „Oh ich hab was fallengelassen“-Trickbetrug überrascht werden (Hachja, gehört wohl einfach dazu :D) aber auch zum Abendessen eingeladen werden. Hiervon erzählt jedoch ein anderer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/die-tuerkische-gastfreundschaft"&gt;&#xD;
      
           ➼ Blogeintrag
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Izmir – die Großstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon ein verrücktes Aufeinandertreffen der Kulturen: Auch in Izmir gibt es sie, die Trommler. Anders als in Istanbul haben sich hier jedoch gleich zweimal welche von ihnen zu uns gestellt, um diesmal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MIT
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            uns Musik zu machen. Im ersten Fall ein Einwohner, der sich auf unsere Einladung hin aus dem Publikum heraus zu uns gesellt und mit seinem Instrument ein spannend perkussives Element zu ‚
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gimme Hope Joanna
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ‘ hinzufügt. Dabei klebt sein Blick an mir und meiner Gitarre, damit er mit dem ihm unbekannten Musikstück so gut es geht mitgehen kann. In ruhigen Passagen wird er leiser und langsamer, beim Refrain gibt er alles und man kann gar nicht anders, als energetisch mitzuwippen. Ich bin begeistert und man merkt, wie sehr sich der Musiker auf uns einstellt, Musik zur internationalen Sprache und Verständigung wird und wir uns zwischen Trommeln und dem rhythmischen Akkordpattern der Gitarre mal lauter, mal leiser die Klinke in die Hand geben…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Stück verabschiedet er sich, wir wünschen uns gegenseitig alles Gute und werden prompt auf zwei weitere türkische Musiker, einer davon ebenfalls mit Trommel, aufmerksam. Im Gegensatz zu unserem ersten Mitspieler drängen sie sich jedoch ungefragt neben uns auf den Platz vor dem Publikum, lassen sich unter gespieltem Interesse und einem schalen Vorwand die Melodika von Anna geben und beginnen, ihre Songs zu performen, bei denen wir aber leider nicht nur melodisch, sprachlich und (mangels des abgegeben Instruments) musikalisch völlig außen vor gelassen und uneinbezogen werden, sondern schnell abgehängt, ignoriert und sichtlich mehr und mehr aus dem Fokus gedrängt sind. Nach wenigen Takten ist klar: Das gemeinsame Musizieren stand hier nicht im Vordergrund, sondern die geschickt höflich-dreiste Übernahme des belebten Publikums-Spots für die eigene Bühne. Als dann noch die kleine Tochter widerwillig zum Tanzen nach vorne geschickt wird, muss ich mir eingestehen, dass wir vielleicht einfach mehr Spaß daran haben würden, jetzt vielleicht unser Set abzubrechen und lieber noch ein Bierchen zu trinken, anstatt sich auf einen musikalischen Zweikampf einzulassen, bei dem wir mangels türkischer Sprachkenntnisse und leiserer Instrumente wohl eindeutig den Kürzeren ziehen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gibt es also auch: Ein öffentlichkeitswirksames Verdrängen und die dreist-unverschämte Spotübernahme durch zwei weitere Trommler, die schamlos übernehmen. Ich fühle mich gegängelt und werde daran erinnert, wer hier auf dem kleinen Platz kurz vor dem wuselig-belebten Markt eindeutig sein Heimspiel spielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çanakkale – die Alltagsstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtsdestotrotz geben wir uns auch in einer weiteren Stadt erneut die Bühne: Die kleine Stadt Çanakkale, berühmt für seine Lage an den Dardanellen und das nahegelegene Troja. Wir platzieren uns in einer engen Einkaufsstraße und legen los. Schon während des zweiten Stücks tritt jemand aus dem naheliegenden Coffeeshop auf uns zu. Der Besitzer hatte seinen schüchternen, englischsprachigen Kumpel vorgeschickt, um uns einzuladen, unseren Spot 20 Meter die Straße herauf zu verlegen, direkt vor das Café dort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vorsichtigen Nachfrage kommen wir natürlich sogleich nach und bauen uns zwischen den Stühlen des Cafés auf. Wir bekommen Kaffee und Wasser auf den Tisch gestellt, die umliegenden Ladenbesitzer kommen aus ihren Geschäften, um uns zuzuhören und schon zwei Songs später singt der Besitzer enthusiastisch bei ‚
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mercedes Benz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‘ mit, sichtlich begeistert davon, ein Stück aus unserem Repertoire wiederzuerkennen. Ich fühle mich wahnsinnig gut aufgehoben, genieße die Gastlichkeit, das Interesse an unserem Wirken. Die Werbetrommel funktioniert, eine Gästin setzt sich extra in das Cafe, um uns zuzuhören und bringt uns unentwegt kleine Snacks, Erdbeeren und frisches Wasser...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der anderen Straßenseite gesellt sich ein währenddessen ein anderer Musiker zu den Zuhörern, in der Hand eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bağlama
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die typische 3-saitige Gitarre und hört gebannt bis zum letzten Ton zu. Wir geraten in eine freundschaftliche Fachsimpelei über unsere musikalischen Herkünfte und selbstredend probiere ich mich auch einmal an dem Instrument, nachdem wir fertig sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ist begeistert, dass wir ihm anschließend den Spot überlassen und kurz bevor wir gehen, wollen dann auch noch ein paar herbeigelaufene Kinder, die uns vorher noch zugehört hatten, die Gitarre ausprobieren. Wir sind das Zentrum der Aufmerksamkeit und von allen Seiten brandet uns Wohlwollen und Freundlichkeit entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow, das ist Straßenmusik, wie ich es mir vorgestellt habe, das ist Straßenmusik, die erfüllt und die alle negativen Erfahrungen in den Schatten stellt, das ist die Straßenmusik, für die ich aufgebrochen bin.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zufrieden schlendern wir zurück zu Rusty und brechen an diesem Tag zu unserem letzten Stop in der Türkei auf, bevor wir dann das Land wieder verlassen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 21:35:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/strassenmusik-in-istanbul</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220414_103812_642.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220429_184853_819-753b46f6-df37ca6c-bf004f0f.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Turkish Delights</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/turkish-delights</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 4 unserer Zeit in und um Istanbul: Die Köstlichkeiten im Land des Çays
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt waren wir gleich dreimal in Istanbul. Erst für eine knappe Woche zu Besuch beim Matze. Dann – nach einem Ausflug ans schwarze Meer – kamen Ötsch und Jeanne zu Besuch. Wir erkundeten die Stadt zum zweiten Mal und nach einer gemeinsamen Tour mit unseren Besuchern zum Marmarameer kamen wir zum Abschied ein drittes Mal in die türkische Hauptstadt. Von dieser Zeit gibt es unzählige Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir in den verschiedenen Blogeinträgen erzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogeintrag handelt als vierter Teil von all den kulinarischen Highlights in der Stadt der zwei Kontinente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie nie zuvor auf unserer Reise haben wir in so kurzer Zeit so viele verschiedene Gerichte probiert: Über 20 verschiedene Spezialitäten kitzelten bereits in den ersten zehn Tagen Istanbul unsere neugierigen und entdeckungsfreudigen Gaumen – nicht miteingerechnet die unzähligen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und die Probierhappen, die wir uns von den Tellern unserer Begleiter stibizten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Auflistung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künefe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Nachtisch mit Käse- und Pistazienfüllung, pappsüß*. Genauer gesagt, so pappsüß, dass wi
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            r eine Portion zu viert nicht aufgegessen bekommen haben. Sieht auf den ersten Blick aus wie gebackener Camembert, überrascht aber mit einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           völlig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            anderen Geschmack.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *letztendlich war jeder Nachtisch in der Türkei pappsüß :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mantı
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – türkische Variante von Mini-Tortellinis. Besonders gut ist die Joghurt-Paprikaöl-Soße, die es dazu gibt. So gut, dass wir das Gericht mit Ötsch und Jeanne direkt einmal nachgekocht und in unser "Bringen wir von der Reise mit"-Kochbuch aufgenommen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – eigentlich nur ein Überbegriff für viele verschiedene Türkische 'Tapas', die man beim Besuch einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           ➼Meyhane
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            serviert bekommt. Dazu gehören z.B. Blätterteigröllchen, in Weinblätter eingeschlagener Reis, ein spezieller Algensalat, Shrimps, Bohnen oder Bohnenpaste, Käse, Tintenfisch, überbackene Champignons, gebratene Aubergine und unzählbar viele weitere Aufstriche, die meisten davon mit vieeeeel Joghurt. Wir waren insgesamt vier Mal in einer Meyhane und konnten daher einige der Leckereien probieren. Fun game: Wenn man keinen geübten türkischsprachigen Gastgeber, wie Matze einer war, dabei hat - einfach mal an den Tisch setzen und wild auf die Karte deuten, weil die Beschriftung nur auf türkisch ist und die Kellnerin kein Englisch kann. So haben wir das zumindest mit der Krissi gemacht und es kamen wunderbare, durchweg leckere Ergebnisse dabei heraus. :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çiğ Köfte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – zunächst als mit der bloßen Hand unappetitlich zu charakteristischen Nicht-Fleischbällchen geformte, stark gewürzte Masse kennengelernt, ließ mir das Gericht keine Ruhe, bis mir ein paar Tage nach dem ersten Versuch von einer Familie noch einmal ein paar von ihrem Essen übriggebliebene Çiğ Köfte angeboten wurden. Dabei wurde mir beigebracht, sie in ein Salatblatt zu legen und mit etwas Zitronensaft und einer Chilischote zu genießen. Hammer!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tavuklu Pilav
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Der von Jeanne ersehnlich gejagte Reis mit Hähnchenfleisch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hamsi Tava
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – frittierte Sardellen (bestimmt frisch aus dem Marmarameer, an dessen Ufer wir sie gegessen haben! :P)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pide
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Gerade in Istanbul angekommen, raus aus der U-Bahn und den ersten Hunger gleich einmal mit den schiffförmigen klassischen Fladenbroten gestillt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tantuni
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Bei der Bestellung der mit Hähnchen- oder Rindfleisch gefüllten, U-förmigen Fladenrollen durften wir uns am ersten Abend in Istanbul in der Imbissbude seines Viertels gleich einmal von Matzes Türkischkenntnissen überzeugen. Dazu gabs Ayran und eine Art Rettich als Snack.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Şiş)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kebab
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Sheesh! Gegrilltes Fleisch und Schaschlik können sie, die Istanbuler!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Midye
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – mit Reis gefüllte Miesmuscheln. Werden aus Straßenständen an beinahe jeder Ecke verkauft und entgegen unserer Annahme in der Regel kalt und nicht warm gegessen (was uns beim ersten Mal ein bisschen an der Frische hat zweifeln lassen). Mit dem Saft frischer Zitronen beträufelt super lecker!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kokoreç
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Beworben als eine angebliche Herausforderung unter den türkischen Spezialitäten, weil es sich um gebratene Lammmägen handelt. Aus unserer Sicht weniger wild als angepriesen, sondern schlichtweg ziemlich schmackhaftes und lecker gewürztes Fleisch im Fladenbrot. Die besten Midye und das beste Kokoreç gibts angeblich bei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Midyeci Ahmet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wir habens probiert und - Achtung, fränkisches Lob: Können ned meckern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Baklava
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – die mehr als pappsüße Blätterteig-Nachspeise, oft mit Walnuss- oder Pistazienfüllung. Tips unserer Fremdenführerin: Gut sind sie dann, wenn sie beim Reinstechen mit der Gabel knistern. Und auf den Kopf gedreht essen, damit man nicht kleckert und die Zuckersoße das Stückchen völlig durchtränkt. Man kann aber auch versuchen, den Sirup mit der Gabel herauszudrücken, wie Ötsch es probiert hat – allerdings mit mäßigem Erfolg. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sahlep
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – als Überraschungsentdeckung von uns geschmacklich direkt als "flüssiger Griesbrei" identifiziert, handelt es sich in Wahrheit jedoch um das exotische Produkt zerstoßener Orchideenwurzeln. Eher allerdings ein Wintergetränk, weswegen wir Ende April außerhalb Istanbuls erhebliche Schwierigkeiten hatten, uns ein bisschen was von dem Pulver als Mitbringsel mit nach Deutschland zu nehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ayran
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – das leicht salzige Joghurtgetränk, das man auch in den Dönerbuden Deutschlands immer wiederfindet. Schmeckt klasse zu jedem Essen und nach dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/im-hamam"&gt;&#xD;
      
           ➼ Besuch eines Hamams
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Annas Rettung bei unerwartet scharfen Gerichten ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Islak Hamburger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Matschiger, in Tomatensoße ertränkter Hamburger – der perfekte Snack für den Heimweg aus dem Club, wenn man nicht mehr ganz realisiert, wie eklig er eigentlich schmeckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dondurma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Super zähes Eis aus Ziegenmilch. Schmeckt genau wie die italienische Variante, aber mit abgefahrener Konsistenz. Und wer nicht aufpasst, bekommt es mit einem peinlichen Hütchenspiel verkauft – eine beliebte Touristenattraktion, der wir zum Glück geschickt entgangen sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht gerade typisch türkisch, aber eine Erwähnung wert: Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hamburger im Brotteig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , den es an unserem Katertag zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Too Hot To Handle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -Serien-Binge-Watching gab. Schwer nachvollziehbar, warum diese Art und Weise, den Burgerbelag am Rausfallen zu hindern, noch kein Renner auf der ganzen Welt ist!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Simit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Sesamkringel, die an zig kleinen Wägelchen verkauft werden. Ziemlich trocken, wenn man sie ohne Aufstrich isst. Ansonsten eine knusprig-leckere Alternative zum Bagel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Efes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – DAS Bier der Türkei. Von uns in zig Varianten ('Pilsen', 'Malt', 'Spezial', 'Xtra' und 'Winter Blue') in einem ausgedehnten Efes-Tasting über mehrere Tage hinweg immer wieder mit Ötsch und Jeanne degustiert und mit einer Gesamtwertung 4.52 von 10 bewertet. Die Meinungen gingen dabei von "ahnungsloser Bier-Schnösel" bis "trinkerfahrener Hopfen-Sommelier" allerdings weit außeinander.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gözleme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – mit Käse, Spinat oder Kartoffeln gefüllte Pfannkuchen. Zum ersten Mal probiert auf einem Flohmarkt in Istanbul, wo drei alte Großmütter unentwegt mit dem Ausrollen und Belegen der Teigfladen beschäftigt waren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lahmacun
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – die 'Türkische Pizza'. Kurz vor Sonnenuntergang an Ramadan nur schwer zu ergattern. ;)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menemen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – das türkische Frühstücksomelette. Mit Käse, Wurst oder Gemüseeinlage – schmeckt angeblich überall ein bisschen anders, aber auf jeden Fall ein Traum bei Matzes Lieblingsfrühstücksladen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Havuç Tarator
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Eine Joghurtcreme mit – Achtung!:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Süßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karottenraspeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Peynirli köz patlıcan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            = gegrillte Auberginen mit Käse - das Ergebnis, wenn man Auberginen über der Gasflamme des Herds kohlrabenschwarz verbrennen lässt und alles, was keine Kohle ist, danach mit viel Käse zu einer wahnsinnig leckeren Paste verarbeitet. So bekommt man also das Räucheraroma in seine Gerichte..! Neben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Havuç Tarator
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und dem Trick hinter richtig gut zubereitetem Reis ein weiteres Küchenchef-Geheimnis, das uns in einem ganz privaten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           ➼Türkisch-Kochkurs von Umut
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beigebracht wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hünkar Beğendi
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ("Sultan's Delight" – "Dem Sultan hat's geschmeckt") – das Ergebnis, wenn man
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           peynirli köz patlıcan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dann wiederum mit einer Lammfleischbeilage serviert. Wir sind zwar keine Sultane, aber uns hat's geschmeckt! :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Türkischer Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – in den typischen Kupfer-Kännchen aufgebrühter Mokka. Achtung: Der Kaffeesatz wird mit eingeschenkt und Umrühren ist dann nicht mehr! Optionaler Zucker wird also am besten schon vor dem Aufbrühen zugegeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rakı
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – der Schnaps, der für Verwirrung sorgte: Eigentlich ein (von Anna geliebter) Obstbrand, der uns bereits gut bekannt war aus den südlichen Balkanländern und der vorallem im Osten Griechenlands und auf Kreta anstelle von Ouzo angeboten wird. Nur schmeckt er in der Türkei aufgrund von zugegebenem Anis gar nicht wie der Raki, den wir davor kennengelernt hatten, sondern eher wie Ouzo. So ein Durcheinander!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ... und natürlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , noch vor türkischem Kaffee und Rakı das absolute Nationalgetränk der Türkei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht verwunderlich, dass Anna sich das Prozedere des Kochens in der typischen Doppelteekanne (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çaydanlık
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) direkt von unserem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           ➼ Gastgeber Matze hat zeigen lassen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Tee, typischerweise serviert in vasenartig-bauchigen kleinen Gläsern wird zu jeder Gelegenheit getrunken und dementsprechend auch zu jeder Tageszeit und Situation angeboten (zB wenn man mal eben an der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/die-tuerkische-gastfreundschaft"&gt;&#xD;
      
           ➼ Tankstelle hält
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikipedia Fun Fact: Turky has the highest per capita tea consumption in the world, with an annual total consumption of close to 3.5 kg per person, or almost four glasses a day. Sorry Britain!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist definitiv kein Getränk für unterwegs – man setzt sich immer dafür hin und nimmt sich die Zeit – To Go ist verpönt und gibt es auch nicht. Was für eine schöne Mentalität!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachwort
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich beinhalteten unsere Istanbul-Aufenthalte noch viel mehr (nicht umsonst sind wir hier insgesamt drei mal aufgeschlagen), wie zum Beispiel prägende Eindrücke beim Musizieren in den belebten Straßen, die Einladung zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Iftar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Fastenbrechen), sowie einen Ausflug zum Schwarzen Meer...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das sind andere Geschichten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Apr 2022 09:53:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/turkish-delights</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220423_173258.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220401_202014-b97af472-79f5bd21-71f2b99b-5e4a8dab.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Istanbul - die Stadt</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/istanbul-die-stadt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 3 unserer Zeit in und um Istanbul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt waren wir gleich dreimal in Istanbul. Erst für eine knappe Woche zu Besuch beim Matze. Dann – nach einem Ausflug ans schwarze Meer – kamen Ötsch und Jeanne zu Besuch. Wir erkundeten die Stadt zum zweiten Mal und nach einer gemeinsamen Tour mit unseren Besuchern zum Marmarameer kamen wir zum Abschied ein drittes Mal in die türkische Hauptstadt. Von dieser Zeit gibt es unzählige Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir in den verschiedenen Blogeinträgen erzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogeintrag handelt als dritter Teil von unserem Eindruck und Erleben der Stadt Istanbul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 1: Ein Überblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Istanbul (oder „StAnbul“ wie sie in der Landessprache ausgesprochen wird) ist in vielerlei Hinsicht eine absolute Ausnahmestadt. Die fast 16 Millionen Einwohner große Metropole erstreckt sich als die einzige Stadt der Welt über zwei Kontinente. Links die europäische Seite und getrennt durch den beeindruckenden Bosporus, die Meerenge zwischen dem schwarzen Meer und dem Marmarameer, befindet sich auf der anderen Seite der asiatische Teil der Stadt. Aufgrund der geografisch besonderen Lage und der dadurch geprägten Geschichte der Stadt mischen sich in Istanbul die verschiedensten Einflüsse ehemaliger Kulturen und Reiche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt die vielfältigsten Viertel, von denen man nicht denken würde, dass sie ein- und der selben Stadt angehören:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In „Sultanahmet“, der Altstadt auf der europäischen Seite, tummeln sich die berühmtesten Gebäude der Stadt: die Hagia Sophia (ehemals eine byzantinische Kirche, dann ein Museum und heute eine Moschee mit christlichen Bildern an den Wänden), die „blaue Moschee“ mit ihren beeindruckenden Mosaiken, das Hippodrom in dem im byzantinischen Reich regelmäßig Wagenrennen abgehalten wurden, oder der ägyptische Obelisk des Theodosius mitten in der Stadt. Neben diesen Sehenswürdigkeiten schlängeln sich Bazare durch die Ränder des Stadtteils und neben dem „Grand Bazar“ und dem „Spice Bazar“, die sich eher als Touristenfallen entpuppten, kann man an den restlichen hunderten von Ständen alles zu einem gutem Preis erhandeln: vom Teppich über eine Kaffeemaschine bis hin zur Standuhr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der asiatischen Seite dagegen liegt das Viertel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kadıköy
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (in dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           Matze
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            früher gewohnt hat) mit seinem wunderschönen Flair, unzähligen Kneipen und einer riesigen Uferpromenade.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Kontrast dazu wiederum: Matzes aktuelles Viertel Şişli auf der europäischen Seite fernab vom Tourismus, das einem engen Labyrinth gleicht. Mit vielen kleinen Geschäften eng an eng, Schrott- und Müllsammlern und kleinen Bars.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann gibt es da noch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taxim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , das modernere Einkaufsviertel auf der europäischen Seite - mit großen Geschäftsketten, Restaurants und einem prominenten Schaulaufen der Schönheits-Operierten. Istanbul ist nämlich auch weltberühmt für die dort unvergleichlich günstigen Schönheits-OPs, was zu einem interessanten Touristen-Klientel führt (siehe Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/oetsch-und-jeanne-kommen-nach-stanbul"&gt;&#xD;
      
           "Ötsch und Jeanne kommen zu Besuch"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das sind bei weitem nicht alle Viertel der Stadt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Rekord der Stadt ist die Anzahl an Moscheen. Bevor ihr weiter lest, schätzt mal wie viele Moscheen eine so große Stadt haben kann…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fertig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die richtige Antwort lautet 3113! (Stand Mai 2022) Wenn man ein Foto der Stadt betrachtet – egal welches Viertel – dann wirkt es bei näherer Betrachtung wie ein Wimmelbild, auf dem unzählige Moscheen versteckt wurden (siehe unten).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220406_125109_579-2287b24a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 2: So haben wir Istanbul erlebt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein erster Eindruck der Stadt war: Groß, exotisch, faszinierend und wunderbar fremdartig! Direkt bei unserer Ankunft auf dem Weg vom Rusty zu Matzes Wohnung liefen wir an einer Baustelle entlang – ohne Absperrung quasi direkt auf der vierspurigen Straße, denn in Istanbul wird den Leuten noch zugetraut, auf sich selbst und sein Gegenüber aufzupassen. Die Straße führte zu einer Brücke, die über das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Goldene Horn, einen Seitenarm des Bosporus führt. Diese Brücke ist (zumindest an den Wochenenden) voll mit Fischern! Schulter an Schulter stehen sie da mitten in der urbanen Umgebung und hängen ihre Angeln in das viele Meter unter ihnen liegende Wasser. Überall stehen Eimer mit der Beute: kleine, vllt. 5-8 cm lange Fischchen, die es in einigen Restaurants im Ganzen frittiert zu kaufen gibt. Manche stehen, manche sitzen auf kleinen Hockern und unterhalten sich Zigarette rauchend miteinander.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem kleinen Geschäft in Matzes abgelegenem Viertel kauften wir Gewürze, deren Name und Verwendung uns mithilfe von GoogleTranslate und Händen und Füßen erklärt wurde. Beim Bäcker um die Ecke gab es ein sehr günstiges Frühstück in Form türkischer deftiger Backware (circa 2-3 € für uns beide zusammen) und an unzähligen Straßenständen in der ganzen Stadt wurde unglaublich leckeres Essen verkauft (siehe Blogeintrag LINK).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erleben die Menschen in der Stadt als wahnsinnig offen, freundlich und hilfsbereit. Natürlich gibt es – wie in jeder touristischen Stadt - auch die klassischen Abzocken. Was bei uns aber hängen geblieben ist, waren begeisterte Zuhörer bei der Straßenmusik, hilfsbereite, freundliche Menschen in den Geschäften und auf der Straße - und eine Einladung einer uns völlig fremden Familie zum Iftar, dem Fastenbrechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 3: Inflation und Ramadan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben die Stadt und das Land aus zweierlei Hinsicht zu einem sehr besonderen Zeitpunkt besucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen war unsere Ankunft – aus unserer Sicht - leider circa 1-2 Monate zu spät. Denn aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage steuert das Land auf eine Hyperinflation zu. Noch 2 Monate bevor wir in der Stadt ankamen herrschte das alte Preisniveau, was für unsere Reisekasse eine sehr willkommene Abwechslung nach der Zeit in Griechenland gewesen wäre… Tja, aber Timing war auf dieser Reise sowieso nicht unsere Stärke und so kamen wir gerade zu Beginn der außergewöhnlichen starken Inflation an. Die Lebensmittelpreise hatten sich in wenigen Monaten fast verdoppelt und während unseres einmonatigen Aufenthaltes im Land bekamen wir live mit, wie die Preise täglich weiter stiegen. Nirgendwo standen mehr feste Beträge, alles war mit Edding oder Aufklebern überdeckt, die sich regelmäßig änderten – von den Speisekarten über Parkplatzschilder bis hin zu den Supermarktregalen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Zuge sollte man vllt auch ein Paar Worte zur derzeitigen politischen Lage verlieren. Viele Türken und Türkinnen, mit denen wir uns unterhalten haben, waren der derzeitigen Regierung über sehr kritisch eingestellt und schreiben unter anderem dieser und deren Vetternwirtschaft auch die aktuelle wirtschaftliche Krise zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fragwürdig ist hier beispielsweise der Bau einer monströsen Moschee, die auf einem riesigen Hügel - von überall in der Stadt sichtbar – zu Ehren des türkischen Staatsoberhauptes errichtet wurde. Nur ist sie zum einen so weit außerhalb und auf einem großen Anhöhe, dass niemand sie wirklich als Moschee nutzen kann und zum anderen mit einer auffallenden Anzahl an Minaretten ausgestattet. Denn eigentlich haben Moscheen maximal 4 Minarette und das auch nur dann, wenn sie von einem Sultan erbaut wurden. Alle anderen haben weniger. Die besagt Moschee musste das aber noch überbieten und hat deshalb gleich 6 Stück. Daher bekam das türkische Staatsoberhaupt von unserer Führerin bei der Stadtführung auch den liebevoll sarkastischen Namen „unser großer Sultan“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese kritische Meinung teilen aber keinesfalls alle im Land und gerade in den ländlicheren Gebieten im Osten der Türkei finden sich viele regierungstreue Anhänger, bei denen es keine Frage ist, wo sie bei der nächsten Wahl ihr Kreuz setzen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben dieser außergewöhnlichen Zeit einer wirtschaftlichen Krise fand unser Besuch aber auch aufgrund eines weiteren Aspektes zu einem sehr besonderen Zeitpunkt statt: Wir waren fast exakt einen Monat in der Türkei - und zwar genau zu Ramadan. Ramadan (oder Ramazan, wie es wohl eigentlich ausgesprochen wird) ist ein Fastenmonat im muslimischen Glauben. Fasten bedeutet dabei: Während des Tages wird nicht gegessen (und getrunken - und zwar wirklich gar nix). Und in der Praxis heißt das: Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenaufgang wird richtig reingehauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein großer Teil der Stadtbewohner*innen fastet gar nicht und die Restaurants sind zu jeder Tageszeit gefüllt mit Menschen jeglichen Glaubens. Der Teil, der allerdings fastet, trifft sich regelmäßig Abends zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Iftar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , dem Fastenbrechen. Man sitzt zusammen in einem Restaurant, bei einem gemeinsamen Picknick oder beim Grillen und wartet auf den Sonnenuntergang. Diese schöne Tradition sorgt dafür, dass sich in den Abendstunden überall kleine und große Gruppen versammeln. Die Parks sind voller Picknick-Decken, die Restaurants ausgebucht und in manchen Orten gibt es eine Art große Kantine im Freien, wo alle Fastenden essen bekommen. So viel zu der Tradition am Abend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zugehörige morgendliche Tradition ist hingegen durchaus, nunja,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           integrativer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            … Denn davon sind alle betroffen, ob fastend oder nicht. Noch vor Sonnenaufgang - so gegen 4 Uhr morgens - laufen junge Menschen mit riesigen Trommeln durch die Straßen und wecken zum morgendlichen Vor-Sonnenaufgang-Essen. Dabei werden aber natürlich leider alle geweckt und so habe ich in so manchen frühen Morgenstunden den Ramazan verflucht. Jetzt könnte man direkt das Schimpfen anfangen, wie es denn sein kann, dass diese komische Religion so übergriffig ist! Und dann erinnert man sich leise daran, dass in Deutschland in jedem noch so kleinen Ort die Kirchenglocken die ganze Nacht durchgehend läuten – viermal die Stunde – und dass gerade an Ostern in katholischen Gemeinden die sog. "Klapperer" genau das gleiche machen. Manche Parallelen sind schon spannend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Ramadan-Fasten nicht betroffen hatten wir alle Möglichkeiten, die Stadt kulinarisch zu entdecken. Zum Glück! Denn in keinem anderen Land landeten so viele verschiedene, uns völlig fremde Gerichte auf unseren Tellern, wie in der Türkei...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist Teil 4 der Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2022 09:49:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/istanbul-die-stadt</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220412_102319.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220412_165340-88b2e976.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ötsch und Jeanne kommen nach StAnbul!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/oetsch-und-jeanne-kommen-nach-stanbul</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 2 unserer Zeit in und um Istanbul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt waren wir gleich dreimal in Istanbul. Erst für eine knappe Woche zu Besuch beim Matze. Dann – nach einem Ausflug ans schwarze Meer – kamen Ötsch und Jeanne zu Besuch. Wir erkundeten die Stadt zum zweiten Mal und nach einer gemeinsamen Tour mit unseren Besuchern zum Marmarameer kamen wir zum Abschied ein drittes Mal in die türkische Hauptstadt. Von dieser Zeit gibt es unzählige Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir in den verschiedenen Blogeinträgen erzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogeintrag handelt vom Besuch von Ötsch und Jeanne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmerkung der Autorin:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da der Ötsch sehr viel Wert auf die korrekte Aussprache der Stadt legt, werde ich im Folgenden – der Aussprache gerecht werdend - nur noch von StAnbul! schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 1: Wie, ihr seid schon da?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man auf so einer Reise Besuch von Leuten bekommt, dann klappt das nur unter einer Bedingung: Alle Seiten müssen sehr spontan sein! Denn wir wissen teilweise 2 Wochen vorher noch nicht mal, in welchem Land wir sein werden. Bei Ötsch und Jeanne war das kein Problem. Der Flug war 3 Tage vor Abreise gebucht und es war klar, dass wir uns in StAnbul treffen werden. Nur das mit der Uhrzeit hat nicht so ganz hingehauen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 2: Ein Sightseeing der anderen Art
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie es sich für so eine Stadterkundung gehört, stand auf unserer gemeinsamen Liste natürlich auch ein bisschen Standard-Touri-Programm inklusive einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Free-Walking-Tour,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in der wir die berühmtesten Gebäude der Stadt bestaunen konnten und auch einen durchaus kritischen Einblick in die Geschichte StAnbuls und der Türkei bekamen, was vor allem der netten Stadtführerin geschuldet war, die die aktuelle heikle politische Situation wunderbar süffisant erläuterte und den Präsidenten gerne mal etwas sarkastisch und sehr gekonnt diskret mit einem selbstgefälligen Sultan verglich ;) Danach waren wir bestens über die Bedeutung der Anzahl von Minaretten in einer Moschee informiert und ab welcher Anzahl man durchaus von Größenwahn (oder dem Versuch, Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren) sprechen könnte, besonders wenn sie von einem Politiker in Auftrag gegeben wurde... Nach der Stadtführung schlenderten wir durch den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spice Bazaar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grand Bazaar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Doch so schön und exotisch diese Namen auch klingen, so enttäuschend waren sie – zumindest was die verkauften Waren anging. Denn es handelt sich bei beidem um riesige Touristenfallen, bei denen die Qualität und Herkunft der Ware durchaus sehr in Frage zu stellen ist. Die ganzen Stände und Gewürze waren aber dennoch sehr schön anzuschauen und wenn man ein Stückchen außerhalb sucht, findet man auch einen weniger touristischen Teil der Bazaare mit deutlich mehr Auswahl, wo Ötsch und Jeanne sich einen wunderschönen Stoff als Deckendekoration für ihren Bus erhandelten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wieder zurück im moderneren Teil der Innenstadt, kamen wir dann ins Vergnügen einer ganz anderen Art des Sightseeings, die es wirklich nur in Istanbul gibt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Parade frisch operierter Nasen, gebotoxter Lippen und eingepflanzter Haarimplantate!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da die Stadt weltberühmt für ihre unvergleichlich günstigen Schönheits-OPs ist, wurde daraus ein regelrechter Tourismus, in dem ganze Flieger voller OP-Anwärter in die Stadt geflogen, in einem Hotel untergebracht und nach einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All-inklusive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Urlaub
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der anderen Art wieder zurück gekarrt werden. Daher tummeln sich in der Einkaufsstraße junge Frauen mit eingegipster Nase oder aufgequollenen Lippen und Männer fast jeden Alters mit einer Art Windel um den Hinterkopf (die Stelle von der die Kopfhaut weg genommen und nach oben gesetzt wird) und verkrusteten Haaransätzen. Ein in jedem Fall ein wenig schöner und leicht ekliger, aber dafür doch umso amüsanterer Anblick. Würde man daraus ein Trinkspiel machen (ein Schluck pro Patient und ein Schnaps pro misslungenem SchönheitsOP-„Unfall“) und die gesamte Einkaufsstraße einmal entlanglaufen, man würde nicht mehr zurück kommen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 3: Die Meyhane und der Schönheitschirurg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich durfte bei dem Aufenthalt der Beiden in StAnbul ein Besuch in einer Meyhane nicht fehlen! Nach kurzer Erklärung des Rituals (Siehe Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/zu-besuch-bei-super-host-matze"&gt;&#xD;
      
           "Zu Besuch bei Superhost Matze"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) saßen wir gut versorgt mit Meze und Raki in dem mit Menschen gefüllte Raum. Und wie das in so einer Meyhane immer ist, mischt sich nach einer gewissen Zeit und Menge Raki auch das vorher noch fein säuberlich getrennte Publikum: Und so gerieten Ötsch und Flo in eine langes Gespräch mit einem – wer hätte es gedacht – stAnbuler Schönheitschirurgen! Nach der Paradenschau am Vormittag hatten sie natürlich jede Menge Fragen und bekamen einen interessanten Einblick in die Welt der „Schönen“. Dass diese Welt nicht unbedingt zu seinen Gesprächspartnern passte, schien der Schnippler nicht wirklich zu merken, denn auf die offensichtlich missverstandene Frage, ob er schon mal jemanden mit Bedenken von so einer OP umgestimmt hätte, erzählte er ganz begeistert, dass seine Exfrau sich damals eigentlich gar nicht operieren lassen wollte, aber - nachdem er sie umgestimmt hatte – schlichtweg ihren ganzen Körper hat machen lassen! „Arsch, Brüste, Lippen, Bauch, einfach alles!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schade, so war die Frage eigentlich nicht gemeint...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 4: Das Marmarameer und eine Wanderung zum Uludağ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man mit dem Ötsch unterwegs ist, dann sollte man mindestens eine Wanderung pro Woche einplanen, und so ging es ein paar Tage nach dem Großstadtdschungel in die Natur. Genauer gesagt, ging es erst mal in eine (gar nicht so kleine) Stadt an die Südküste des Marmarameers. Unser AirBnB war direkt an der Strandpromenade, die wir in vielerlei Hinsicht genossen. Gleich am ersten Abend saßen wir – mit einem guten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çai
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - am Ufer und betrachteten den Sonnenuntergang, als wir plötzlich an der Wasseroberfläche weit hinten etwas entdeckten. Das Etwas kam Näher und mit riesiger Begeisterung stellte ich fest, was es waren:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Delphine!!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer mich ein bisschen kennt, der weiß wie die nächsten 30 Minuten verlaufen sind…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Morgen nutzten Ötsch und Flo die Promenade als Fitnessstudio und waren für gut zwei Stunden zusammen unterwegs, bevor sie kaputt und glücklich wieder zurück in die Wohnung kamen. Ob dieses zweistündige Fitnessprogramm so gut getimt war, sei dahingestellt, denn am nächsten Tag stand unsere vom Ötsch geplante Wanderung zum Uludağ an. Der Uludağ ist ein zweieinhalb Tausend Meter hoher Berg in der Nähe von Bursa und gleichzeitig Namensgeber einer türkischen Limonade, die in fast jedem deutschen Dönerladen zu finden ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anmerkung der Autorin:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier schlug ich als kleiner Korinthenkacker zu und bestand auf die korrekte Aussprache des Bergnamens. Da im türkischen das “ğ“ nicht ausgesprochen wird, sondern nur den Vokal davor verlängert, wanderten wir also nicht auf den „Uludag“, sondern den „Uludaah“!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man im April in Eurasien auf einen über 2000 Meter hohen Berg wandert, dann kann man vorher nicht genau wissen, welche Bedingungen einen da oben erwarten. Liegt noch Schnee? Wenn ja wie viel? Bis zu welche Höhe? Wie sind die Wegbedingungen dorthin? Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so fuhren wir – auf alles gewappnet - zum Einstieg der Wanderung…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ... und kamen in einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winterwonderland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            an: Schnee war definitiv noch vorhanden - und zwar nicht zu knapp! Mit dem Entschluss, einfach mal zu schauen, wir weit wir kommen würden (irgendwie kam uns das bekannt vor, siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           "Unser ungewöhnlichster Übernachtungsplatz"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), stiefelten wir los und erklommen den Berg bis auf die Höhe eines wunderschönen Bergkamms, der uns zu unserem Umkehrpunkt kurz vor dem „kleinen Gipfel“ des Berges brachte. Da man bei einer Schneewanderung deutlich länger braucht als auf festem Grund, mussten wir die Wanderung entsprechend anpassen. Der Rückweg ging dafür deutlich schneller als gedacht, denn wir schlitterten wie Kinder mit Vollgas die Pisten des stillgelegten Skigebietes herunter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wunderbarer Tag! Nur eins hatten wir alle vergessen: Die Sonnencreme! Da wir nicht mit einer durchgehenden Schneedecke in Kombination mit strahlendem Sonnenschein gerechnet hatten, kehrten wir mit knallroten Gesichtern zurück. Bzw. nicht alle, denn Jeanne scheint mit ihrer sonnen-resistenten Haut auf dem falschen Kontinent geboren worden zu sein. Während wir drei also peinlicherweise in den nächsten Tagen den klassischen Mallorca-Touristen mimten, war in ihrem gebräunten Gesicht nur der klassische „Eulenabdruck“ der Sonnenbrille zu erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 5: Querelen und gute Freunde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Dynamik mit Ötsch und Jeanne war – wie immer – sehr angenehm und unkompliziert. Da wir mit den beiden schon vor unserer Reise einige Abende sowie einen kleinen Urlaub verbracht hatten, kannten wir uns gegenseitig gut und wussten, wie jeder tickt. Was diesmal nur anders war: Unsere völlig unterschiedlichen (Lebens)Situationen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ötsch und Jeanne waren für eine Woche im Urlaub - Flo und ich seit fast einem Jahr unterwegs, mit dem näher rückenden Ende unserer Reise im Blick. Während die beiden also mit einer tiefenentspannten Stimmung durch die Woche gingen, merkte man uns beiden in manchen Situationen eine Angespanntheit an, die daher rührte, dass uns die großen Themen und Entscheidungen, die uns ins Haus standen, jeweils ziemlich beschäftigten. In Kombination mit einem fast einjährigen ständigen „Aufeinandersitzen“ und damit verbundenen vielen kleinen Bus-Querelen, die hin- und wieder an die Oberfläche kamen, haben Ötsch und Jeanne in unserem gemeinsamen Urlaub auch Diskussionen und Streits miterlebt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Nachhinein waren diese Reibereien sehr wichtig für uns und auch sehr klärend. Aber mehr noch als das, haben sie auch die Freundschaft zu Ötsch und Jeanne vertieft, denn sie führten zu gemeinsamen, konstruktiven Diskussionen, in denen wir negative Emotionen und Gedanken teilen konnten. Außerdem erfuhren wir durch die beiden nicht nur ein offenes Ohr, Verständnis und hilfreiche Ratschläge, sondern auch eine positive Rückmeldung, die uns sehr viel bedeutet hat: Sie finden es bewundernswert, dass wir unser Unterfangen (über ein Jahr lang zu zweit in einem kleinen Bus, in dem man nicht mal stehen kann, zu leben) nicht nur geschafft haben, sondern uns tatsächlich auch noch leiden können :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Auch wenn es in manchen – zum Glück seltenen - Momenten anstrengend war, ist es ein sehr schönes Gefühl, auch diese Momente miteinander teilen zu können, was unserer Freundschaft eine beeindruckende Tiefe gibt. Ötsch und Jeanne, wir sind euch sehr dankbar für euer Ohr, euren Input und eure Bereitschaft, auch solche Situationen mit uns auszuloten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 6: Ein phänomenaler Abschied
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach dem viertägigen Ausflug an die Marmarameer-Küste ging es wieder zurück, um den letzten Tag gemeinsam mit Matze in StAnbul  zu verbringen (unser dritter Besuch der Stadt innerhalb nur weniger Wochen). Wir schlenderten durch Matzes altes Viertel auf der asiatischen Seite, tranken gemütlich ein Bierchen an der Uferpromenade der asiatischen Seite und machten am Abend die Bars unsicher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An diesem Abend endete auch unsere Verkostung des türkischen Bieres EFES – ein Ritual, das sich durch den gesamten Aufenthalt von Ötsch und Jeanne zog, denn: schon vor der ersten Bestellung des ersten Bieres am ersten Abend schimpfte der Ötsch über das ekelhafte EFES. Ich war so gar nicht seiner Meinung und überhaupt, gäbe es ja von dem Bier einige verschiedene Sorte, die könne man doch nicht so einfach über einen Haufen werfen! Und so begann unser „EFES-Tasting“ aller Sorten, die wir in die Finger kriegen konnten. Auf einer Skala von 1-10 wurden die Biere bewertet und nach anfänglicher Weigerung stieg der Ötsch dann doch noch mit ein in die Jury. Das ganze wurde professionell von der Jeanne in ihrem Reisetagebuch dokumentiert und kam zu folgendem Ergebnis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ötsch ist ein ahnungsloser Bierschnösel mit der einzig richtigen Bewertung und wir anderen sind eine trinkerfahrene Sommelier-Gruppe!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen von diesem Ergebnis war es am Ende schwierig einen klaren Sieger zu bestimmen, aber wer dazu genaueres wissen möchte, der kann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/turkish-delights"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mal rein schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Kneipen, einen Döner und einige Wegbiere später klang der Abend viel zu spät in einer Aftershow-Party in Matzes Wohnung aus, womit auch unsere - am Anfang als kurzer Abstecher geplante – zweiwöchige wunderschöne Zeit in und um StAnbul endete und es hieß: Abschied nehmen. Sowohl von Ötsch und Jeanne, als auch ein drittes und vorerst letztes Mal von Matze. Denn in Bursa wartete schon ein Wiedersehen mit der Krissi auf uns...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie haben wir die Millionenstadt Istanbul nun rückblickend erlebt? Davon erzählt Teil 3: Istanbul, die Stadt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 17 Apr 2022 19:10:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/oetsch-und-jeanne-kommen-nach-stanbul</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/E+%283%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/E--283-29-9db267ef.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zu Besuch bei Super-Host Matze</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/zu-besuch-bei-super-host-matze</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 1 unserer Zeit in und um Istanbul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt waren wir gleich dreimal in Istanbul. Erst für eine knappe Woche zu Besuch beim Matze. Dann – nach einem Ausflug ans schwarze Meer – kamen Ötsch und Jeanne zu Besuch. Wir erkundeten die Stadt zum zweiten Mal und nach einer gemeinsamen Tour mit unseren Besuchern zum Marmarameer kamen wir zum Abschied ein drittes Mal in die türkische Hauptstadt. Von dieser Zeit gibt es unzählige Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir in den verschiedenen Blogeinträgen erzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogeintrag handelt von unserem ersten Aufenthalt in der Metropole
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorwort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich lange nicht gesehen und gehört hat, kann ein Wiedersehen sehr unterschiedlich ausfallen. Ziemlich unentspannt, ein bisschen seltsam und gewollt - oder aber alles ist einfach wie früher. Das Wiedersehen mit Matze war ein Paradebeispiel für Letzteres.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 1: Einleitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach zwei bis drei Jahren Funkstille schrieb ich ihm, dass wir auf unserer Tour geplant hatten, bis nach Istanbul zu fahren und ihn in diesem Zuge - falls es ihm passe - zu besuchen. Seine Antwort: „Klar, super gerne! Kommt vorbei!“ Und so bekamen wir bei unserer Ankunft in Istanbul direkt einen Zweitschlüssel für die frisch bezogenen Wohnung mitten in der Stadt in die Hand gedrückt und eröffneten damit quasi instant eine kleine 3er-WG, in der sich alle Mitbewohner großartig verstanden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 2: Flashback
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier eine kurze Hintergrundgeschichte zu unserem Superhost:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Matze ist mein (Annas) Exfreund :D wir waren auf der gleichen Schule und haben zusammen Abi gemacht. Zusammen gekommen sind wir aber erst danach, in Würzburg, wo wir beide studiert haben. Aus einer Freundschaft wurde eine Beziehung und danach wieder eine Freundschaft. Als Matze dann vor circa 4 Jahren (kurz nach seinem Outing) nach Istanbul gezogen ist, hat sich der Kontakt leider ein bisschen verlaufen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Matze und Flo haben hingegen eine ganz eigene Vergangenheit: Unabhängig von meiner Geschichte gehören beide nämlich zu den Gründungsmitgliedern der Rama-Lamas (unserer Würzburger Acapella-Gruppe), was ich allerdings nicht mitbekommen habe, weil Matze dort schon vor meinem Eintritt in die Gruppe wieder ausgetreten war und der Chor damals noch nicht so hieß. Diese Tatsache führte letztendlich dazu, dass Flo bei seinem ersten Treffen meines Exfreundes vor vier Jahren sagte: Ah, der Matze, singt der zufällig Bass? Ja - den kenn´ ich schon!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 3: Die Szenerie: Matzes Viertel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade angekommen, führte uns Matze gleich am ersten Abend durch sein Viertel: Nahe an der Istanbuler Innenstadt und doch durch einen Hügel soweit abgetrennt, dass man hier normalerweise keinerlei Touristen antrifft, schlenderten wir durch ein absolut authentisches, kleines, türkisches Viertel mit engen Straßen, unzähligen kleinen Geschäften jeglicher Art – vom Gemüsehändler über den Haushaltswarenladen bis hin zum Teppichverkäufer. Überall Rollerfahrer, viele Kneipen und Restaurants, Schrottsammler, die mit einer selbstgebauten Schubkarre laut rufend durch die Straßen ziehen und an jeder Straßenecke kleine Häuschen für die Straßenkatzen, denen es in Istanbul wirklich gut zu gehen schien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ganze Szenerie hat mich ein bisschen an Bangkok erinnert: Ähnlich chaotisch und mit viel Charakter - meine absolute Lieblingsstadt! (neben Köln ;)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von seinem Stamm-Imbiss, in dem wir unser erstes türkischen Essen probierten (mehr dazu im Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/turkish-delights"&gt;&#xD;
      
           "Turkish Delights"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) ging es zu seiner Stammkneipe, wo wir außen auf dem engen Gehsteig direkt vor dem Eingang eines wunderlichen kleinen Geschäftes saßen, dessen Aushängeschild uns der Matze folgendermaßen übersetzte: „Beerdigungen, Hochzeiten, Beschneidungen“ Eine interessante Kombination… (siehe Bild) Ich staunte nicht schlecht als ich meinen alten Freund plötzlich fließend türkisch sprechen hörte! Souverän leitete er unsere Bestellung weiter, schäkerte noch ein bisschen mit dem Wirt und wechselte dann wieder ins Deutsche, wo er in mein erstauntes Gesicht blickte, von dem die Kinnlade weit nach unten hing. Aus meinem Erstaunen wurde ich aber recht schnell herausgeholt, weil in diesem Moment ein Müllsack direkt auf der anderen Straßenseite aus einem Fenster auf den Gehsteig platzte – ein paar der alten türkischen Omis haben sich diese Angewohnheit nach wie vor noch immer nicht abgewöhnt (eine Tatsache, die Matze furchtbar aufregt). :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 4: Zwischenmenschliches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon am ersten Abend versanken wir in spannenden Diskussionen und tiefen Gesprächen, was sich auch durch die weiteren Tage zog. Wir sprachen stundenlang über teilweise sehr persönliche Themen, erzählten was so passiert ist in den letzten Jahren und philosophierten gemeinsam über Gott und die Welt. Natürlich war auch die türkische Politik ein Thema in unseren Diskussionen. Ich fragte den Matze, ob es in diesem konservativen und streng überwachten Land als Homosexueller Probleme gibt und ob man sich verstecken muss. Er grinste und meinte dazu, dass es in der Öffentlichkeit kaum auffällt, ob man schwul ist, weil die türkischen Männer sowieso viel körperlicher miteinander umgehen als die Deutschen. Arm in Arm laufen, eng zusammen sitzen etc. - alles völlig normal. „An sich kann man hier als Homosexueller ganz normal leben, man darf halt nur nichts Dummes machen“, erklärte er. „Was ist denn was Dummes?“ war meine Gegenfrage. Er: „Eine Regenbogenflagge schwenken zum Beispiel.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im ersten Moment ein ziemlich witziger Kommentar, zeigt er dennoch trotzdem die Ernsthaftigkeit der Situation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur in Gesprächen, sondern auch beim Feiern passten wir drei ganz wunderbar zusammen. Die meisten der gemeinsamen Abende endeten weit nach Mitternacht, sei es beim um-die-Häuser-ziehen, der Einladung zu einem Doppel-Geburtstag, einem gemütlichen Bierchen im Park mit Blick auf die Stadt oder bei dem Besuch einer Meyhane (siehe Kapitel 5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . In diesem Zuge lernten wir auch noch eine weitere türkische (oder nur istanbulische?) Spezialität kennen, als wir in den Morgenstunden mit einem Wegbier in Richtung Wohnung zogen: Ein Burger, der nach der Herstellung noch mal in Frittierfett und Tomatensoße gebadet wird. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das sogar im betrunkenen Zustand wirklich furchtbar schmeckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Sonntag ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Es war der Tag nach dem frittierten Burger. Wir begannen ihn in einem Café mit Menemen (türkischem Rührei), Çay (türkischem Tee), frisch gepresstem Orangensaft und original türkischen Eis aus Ziegenmilch (schmeckt nicht nach Ziege, hat aber eine abgefahrene Konsistenz). Danach ging es auf den wöchentlichen Flohmarkt im Viertel. Bei unserem Katerprogramm mit von der Partie war Matzes Kumpel Efe, dessen Aufgabe es war, bei einem Objekt unseres Interesses mit dem Verkäufer zu verhandeln, da er als einziger von uns nicht Westeuropäisch aussah und damit eine ganz andere Preis-Diskussionsbasis hatte. Außerdem liebte er verhandeln :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so schlugen wir an diesem Tag auch richtig zu. Wir kauften eine türkische Doppelteekanne, Efe schenkte mir eine kleine „Einfachteekanne“ und der Matze holte sich – wie soll es auch anders sein – ebenfalls eine kleine Teekanne - „Yes, we CAN!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der restliche Tag verging mit bestelltem Essen (gefüllte Burger!) sowie viel Trash-TV (wir schauten eine ganze Staffel „Too Hot to Handle“) und endete erneut viel zu spät nachts, da zu Trash-TV natürlich auch ein oder zwei oder drei… Bierchen gehören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 5: Die Meyhane
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An unserem zweiten Abend in Istanbul zeigte uns Matze das wunderbare Konzept einer Meyhane. Das ist ein Restaurant, in dem es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eigentlich nur zwei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dinge zu bestellen gibt: Raki und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (türkische Tapas). Mehyanen schienen uns ein wichtiger Teil in der türkischen Kultur zu sein, da wir in jedem größeren oder kleineren Ort mehrere vorfanden – immer prall gefüllt mit Einheimischen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Zeremonie in einer solchen beginnt immer mit einer ersten Frage des Kellners: „Welcher Raki und wie viel?“ Und nachdem die bestellte Flasche, zusammen mit einer Flasche Wasser auf dem Tisch steht, kommt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            er erneut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit einer großen Platte mit ganz vielen kleinen Tellern, von denen auf jedem eine türkische Leckerei ist. Von gebratenen Auberginen und angemachten Seealgen, über Bohnenpaste und Käseaufstrich, bis hin zum klassischen türkischen Joghurt mit Salz, Minze und Knoblauch sucht man sich so viele kleine Teller aus, wie man möchte und sitzt dann ausgerüstet mit einem großen Brotkorb, einer Flasche Raki und einer Flasche Wasser an einem Tisch voller Köstlichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Gast hat dabei zwei Gläser: Eines dient als Wasserglas und das andere wird zu einem bestimmten Anteil mit Raki - und der Rest mit Wasser aufgefüllt. Man erkennt eine Meyhane daher auch leicht von Außen an den zwei Gläsern, die an jedem Platz stehen. Eines mit klarem Wasser gefüllt, und das andere milchig weiß mit der Raki-Wasser Mischung. Hier liegt auch das Geheimnis eines katerfreien Morgens: Man trinkt eigentlich nur reinen Schnaps und ganz viel Wasser. Das Brot, die Eiswürfel, die zusätzlich noch auf jedem Tisch stehen und das Wasser werden von den Kellnern laufend, ohne Nachfrage und Aufpreis nachgefüllt (eines der Beispiele für den guten Service in der Türkei und weshalb ein geflügelter Begriff unseres Besuches die „Servicewüste Deutschland“ war)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe des Abends zeigt der Raki bei allen Gästen in der Meyhane seine Wirkung und so wurden wir Zeuge einer emotionalen Ansprache eines Geburtstagskindes (die uns simultan von einer der Gäste ins Englische übersetzt wurde) und haben ein Stück der Geburtstagstorte serviert bekommen, nachdem die ganze Meyhane (inklusive uns) ein Geburtstagsständchen zum Besten gegeben hatte. Einfach ein wunderschöner Abend!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel 6: Kochen bei Umut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem ich in Matzes Wohnung schon gelernt hatte, wie man mit einer türkischen Doppelteekanne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Çai
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            richtig zubereitet, war ich umso glücklicher über die Einladung von Matzes Exfreund, um bei ihm bei einem gemeinsamen Kochabend noch mehr über die türkische Küche zu lernen. Wir hatten Umut auf der Geburtstagsparty kennen gelernt und uns großartig verstanden und so trudelten wir drei eines Abends bei ihm ein. Es gab insgesamt sechs verschiedene türkische Gerichte – ich war im siebten Himmel! Umut wuselte durch die Küche und erklärte die verschiedenen Gerichte, während wir als fleißige Küchenhelfer den Käse rieben, die Karotten schnitten oder die Auberginen „rösteten“. (Diese „Röstung“ bestand darin, das Gemüse einfach in die offene Flamme des Gasherdes zu legen bis sie kohlschwarz waren. Klingt komisch, hat aber eine unglaublich leckeres Ergebnis gebracht – bei Nachfragen gerne an mich wenden!) Dazu lief türkische Musik und der Duft von Räucherstäbchen lag in der Luft. Mein Fazit: Beim nächsten Besuch in Istanbul stehe ich wieder vor Umuts Tür, ob mit oder ohne Einladung! :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem wunderschönen Abend bei Umut stand für uns der vorläufige Abschied vom Matze an, da wir für ein paar Tage ans schwarze Meer fuhren. Die Trennung war allerdings nicht von allzu langer Dauer, da schon wenige Tage später Ötsch und Jeanne in Istanbul ankamen um uns und Matze zu besuchen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist Teil 2 der Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Apr 2022 19:02:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/zu-besuch-bei-super-host-matze</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/B+%285%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/A--284-29-01f1e18c.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die drei Finger von Chalkidiki</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/die-drei-finger-von-chalkidiki</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Geburtstag, eine Geisterstadt und die verbotene Mönchsrepublik
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem wir uns insgesamt gleich dreimal von unsere mehrmonatigen Reisebegleitung, Mareike a.k.a. „Brett“, (siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           „Eine neue Ära: Matala II“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) verabschiedet hatten, ging es in Richtung Vergangenheit. Allerdings nicht unserer eigenen, sondern die von meiner Oma. Die war nämlich früher sehr häufig in Griechenland unterwegs und fast immer in der Gegend um die Halbinsel Chalkidiki. Daher suchten wir ihr damaliges „Stammhotel“ auf und mussten feststellen, dass es inzwischen entweder dauerhaft, oder zumindest über den Winter geschlossen war und seine besten Tage augenscheinlich auch schon hinter sich hatte… Die Freude über ein Foto von uns vor den Hotel war trotzdem groß!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diesem kurzen Zwischenstopp haben wir dann für circa zwei Wochen haben wir die drei „Finger“ der Halbinsel im Süden von Thessaloniki erkundet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landschaftlich kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und zogen von Traumstandort zu Traumstandort. Eingebettet in die paradiesische Umgebung hatte die Halbinsel aber außerdem noch so einige Highlights für uns in petto…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem ersten Finger feierten wir - zusammen mit drei anderen Reisenden – in meinen Geburtstag rein. Wie so oft steht da so ein anderer Bus in der Nähe am gleichen Strand und früher oder später kommt man ins Gespräch mit den neuen Nachbarn. In diesem Fall war es ein frisch verheiratetes Pärchen inklusive einer Freundin und eines frisch adoptiertem Straßenhundes, die ihre Reise gerade erst begonnen hatten. Wir verstanden uns so gut, dass wir direkt den Abend miteinander verbrachten. Mit Lagerfeuer, Musik, Wein und Pfannenpizza (ja man kann auch mit einem Gaskocher und einer Pfanne eine sehr leckere Pizza machen :D) Der Abend wurde lang und am Geburtstagsmorgen gab´s dann Maus-Frühstück (für alle nicht-Eingeweihten: keine Angst, wir haben keine Mäuse gegessen, sondern nur die Sendung mit der Maus geschaut) und Bescherung mit dem besten Geburtstagsgeschenk der Welt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            OMNIA! Das wird vermutlich den wenigsten etwas sagen, aber unter Reisenden ist es DAS Ding. Der Omnia ist ein Reise-Ofen, mit dem man auch auf einem Gaskocher backen kann. Daher gab´s Abends natürlich auch direkt Geburtstagslasagne! - Ein wunderschöner Tag :)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem zweiten Finger folgten wir den verworrenen Straßen einer Geisterstadt. Klingt cool? Ist es auch! Wir fuhren vorbei an Treppen, die ins Nichts führten, Bauplätzen auf denen sich unsichtbare Häuser vermuten ließen, perfekt angelegte Straßen und Wege: ein ganzes Netz, das sich über eine quadratkilometerweite Fläche erstreckte, deren Ende man nicht ausmachen konnte. Die Entstehung dieses Ortes ist allerdings eine eher unglückliche Geschichte. Es handelt sich um ein monströs großes Gebiet, auf dem eine Stadt entstehen sollte – aus dem Boden gestampft mitten im Nirgendwo. Also wurden kilometerweise Straßen verlegt, Treppen und Brücken gebaut und das ein oder andere Grundstück begradigt. Nur leider blieb es dabei. Mehr wurde nicht gemacht ehe das Projekt (wohl aufgrund von Wasserversorgungsproblemen) eingestampft wurde. Und so bot sich uns der skurrile Anblick mehrerer Quadratkilometer verworrenen Straßennetztes ohne jegliche Gebäude oder Anzeichen anderen Lebens – mit Ausnahme großer Schaf- und Ziegenherden UND mit Ausnahme der obligatorischen Straßenhunden, die uns an unserem Stellplatz besuchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den Straßenhunden, für die das Land bekannt ist, sind wir auf dem zweiten Finger noch weiteren erfüllten Klischees begegnet: vermüllten Stränden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einer der Stellplätze hätte nicht gegensätzlicher sein können. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, direkt an einem See… und vollkommen zugemüllt. Die von uns vermutete Hauptursache für den Müll saß bei unserer Ankunft fröhlich am See und angelte. Denn circa 90% des Müll sind halb zersetzte Fischernetze, Angelschnüre -Haken, sowie Unmengen an Plastikfolien. Als die Fischer weg waren, haben wir daher angefangen den Strand aufzuräumen – und mussten nach nicht mal der Hälfte aufgeben, weil uns die Müllsäcke ausgingen und mehr Müll auch beim besten Willen nicht in den Bus zum Abtransport gepasst hätte. Abgesehen davon war auch der Teil, den wir von den großen Müllstücken befreien konnten immer noch mit „Plastiksand“ übersät: winzige Teile von zersetztem Plastik, dass sich unter den normalen Sand gemischt hat. Sieht aus wie bunter Sand und ist eigentlich ein ganz schöner Anblick, wenn man nicht darüber nachdenkt wie er zustande gekommen ist und welche Folgen er für die Natur hat. Wir haben den müll dann weggefahren mit knall vollem rusty…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der dritte Finger der Halbinsel ist der vermutlich bekannteste – wenn auch am schlechtesten besuchte - was an der autarken Mönchsrepublik Athos liegt, die sich darauf erstreckt. Das komplett abgesperrte und bewachte Gebiet, das fast den gesamten Finger einnimmt, beherbergt 20 Klöster – alle verteilt in der schönen Landschaft um den heiligen Berg Athos. Das besondere an dem Gebiet: Schon als männlicher Tourist hat man es schwer und muss einige bürokratische Hürden überwinden um die wunderschönen Klöster besuchen zu dürfen. Für Frauen allerdings ist es tatsächlich ganz und gar unmöglich. Denn Frauen (und angeblich sogar auch weibliche Tiere) sind tabu auf dem heiligen Gelände - völlig verrückt! Man mag heutzutage davon halten was man will, aber es war spannend mal an die Pforten dieser etwas in der Vergangenheit lebenden Republik zu treten und in eine andere Welt zu blicken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach ging es für uns weiter in Richtung Türkei, wo schon der Matze auf uns wartete, aber das ist eine andere Geschichte…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 14:41:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/die-drei-finger-von-chalkidiki</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/B+%284%29-0f5ae004.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/B--284-29-0f5ae004.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>McGyver lässt grüßen</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/mcgyver-laesst-gruessen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzbeitrag: It’s getting hot in here!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war soweit – der Winter beinahe vorüber und damit die beste Zeit um – na klar: Eine Standheizung in unserem Bus nachzurüsten! Was auch sonst, wenn es wieder wärmer wird!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir uns monatelang mit den kalten Winterbedingungen im verfrorenen Griechenland auseinandergesetzt hatten, bangten wir weiteren kalten Wochen in der Türkei und auf der Rückreise in Bulgarien und Rumänien entgegen. Und außerdem sind griechische Werkstätte einfach verdammt günstig. Was für uns trotz der nahenden Sommermonate ein Grund war, unser Reisemobil um eine Heizung zu erweitern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir es auf Kreta bereits geschafft hatten, den Anschluss unserer Zweitbatterie an die Lichtmaschine nachzurüsten (und damit stromtechnisch unabhängig zu werden), waren die Grundvoraussetzungen gelegt, nun auch eine Heizung einbauen zu können.*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten es gemeistert, uns auf die Insel Kreta bereits eine China-Standheizung liefern zu lassen (konnten sie dort nur nicht einbauen (lassen), denn – wen wunderts – Kretaner haben eher wenig Ahnung im Einbau von Autoheizungen ;) und waren nun auf dem Festland, motiviert durch vorherige positive Erfahrungen mit griechischen Werkstätten, das Projekt in Thessaloniki in Angriff zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Einbau ohne Werkzeug, Garage, Ansprechpartner oder die Möglichkeit, stundenlang nach Anleitungen oder Tutorials im Internet zu suchen, komplett alleine durchzuführen (und dabei an Dieseltank oder -leitung von Rusty herumzupfriemeln) trauten wir uns nicht zu. Aber mitbekommen, wie das so funktioniert, das wäre schon cool. Und siehe da, der Leiter der Werkstatt, die uns empfohlen wurde, stimmte unserem Vorschlag, beim Einbau dabeisein und über die Schulter gucken zu dürfen mit den Worten „Klar, wir sind ja nicht in Deutschland“ schmunzelnd zu!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kam es, dass man in einer abgelegenen Werkstatt im Industriegebiet Thessalonikis einen kompletten Tag über vier paar Beine unter Rusty hervorgucken sehen konnte: Zwei von uns und zwei von den Mechanikern, deren Handgriffe wir ganz genau und fasziniert studierten, während wir alle zusammen unter unserem Bus lagen. (Sehr zur Erheiterung des Werkstattmeisters)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des Tages dann auch der erwünschte Erfolg: Die Standheizung lief! Und wir waren um einiges Know-How reicher (sodasss wir uns nun durchaus in der Lage fühlen, das auch einmal selbst hinbekommen zu können).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir waren überglücklich: Als ein gewaltiger Meilenstein in Puncto Freiheit und Unabhängigkeit auf vier Rädern markierte dies nun endgültig das Ende unserer (Zwangs)Besuche auf Campingplätzen! Denn trotz des nahenden Frühlings musste die Standheizung dennoch dann noch einige Male für wohlige Stimmung im Bus sorgen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das sind andere Geschichten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *A propos Nachrüsten: Haben wir erwähnt, dass unser Bus ein leerer Transporter war, als wir losgefahren sind? Bzw ein Transporter voller Umzugs-Gerümpel (wie Staubsauger oder Malerequipment), aber für die Reise lediglich eine Isomatte (bei der sich bald herausstellte: Mit Loch!) und zwei Schlafsäcke zu unserer Ausrüstung gehörten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keinerei Verstausystem für unser Gepäck, keine gemütliche Bettkonstruktion und eine nicht vorhandene Wärmedämmung machte uns bereits zu Beginn der Reise in Dänemark zu schaffen. Blickschutz durch Vorhänge gab es erst Monate nach unserem Aufbruch beim zweiten Zwischenstop in Havixbeck. Campingtoilette oder Wohnwagen-Sanitär-Komfort? Fehlanzeige! Eigentlich kamen alle Erweiterungen zu unserem Bus (wie zum Beispiel auch die grünen Rallyestreifen) erst nach und nach dazu. Und eine vernünftige Kochnische oder einen Tisch besitzen wir immer noch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber so ist das eben: Wir hatten die Wahl, unser Reisebudget und freie Zeit in einen fancy Busausbau zu investieren – oder aber sofort aufzubrechen, alles unterwegs in Angriff zu nehmen und dadurch länger reisen zu können. Und offensichtlich war ganz klar, auf was da unsere Wahl fiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 20 Mar 2022 19:25:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/mcgyver-laesst-gruessen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220318_101451.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220318_094429-78397093.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kurzbeitrag: Das Dorf der Verrückten</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/ein-kurzbeitrag-das-dorf-der-verrueckten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinst du, wir sollen da mal kurz rein gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir befanden uns gerade auf dem Rückweg von einer gemütlichen Taverne in einem verlassenen kleinen Bergdorf in der Nähe des Olymp-Gebirges. Das Brett hatte uns zum Essen eingeladen und so schlenderten wir drei zufrieden und satt in Richtung unserer Busse. Da fiel unser Blick durch die Scheibe einer kleinen Kneipe. Drinnen saßen vereinzelt ein paar Leute in der mit Rauch getränkten Luft und hinten im Eck erblickten wir zwei Menschen mit einer Gitarre. Das ganze Setting sah sehr rustikal-gemütlich aus und nach kurzer Überlegung (Meinst du, wir sollten da mal kurz rein gehen?) traten wir durch die Tür.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach kaum 5 Minuten landeten wir auch schon am Tisch der beiden Musiker (klar, setz 4 Musiker in einen Raum mit einer Gitarre und warte kurz) und ein wunderbarer Abend gemeinsamem Musizierens begann. Die beiden waren alte Freunde - beide Künstler – die es in dieses verlassene Dorf verschlagen hatte. „Hier sind alle ein bisschen anders“ erklären sie uns, „das hier ist das Dorf der Verrückten“. Der Wirt, der diese Formulierung mitgehört hatte, stimmte gleich begeistert zu „Ja! Das Dorf der Verrückten!“* Und so wurde die Gitarre herum gereicht, die Kneipe versank in mehrstimmigem Gesang und wir in dem Rotwein, den der Wirt uns unentwegt nachfüllte. Nach Thekenschluss, bei dem der Wirt sich vehement weigerte, unser Geld zu nehmen („No! it´s on the house! Thank you for the music!“) lud uns Dimitros, einer unserer Mitmusiker, noch in sein Atelier ein, in dem er wohnt und arbeitete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abend klang aus in einer filmreifen Kulisse eines gedrungenen, kleinen, alten Ateliers, vollgestopft mit Leinwänden und Malerequipment, einem kleinen Kamin als einziger Wärmequelle und einem alten durchgelegenen Sofa, das Dimitros als Bett diente – ein richtiges Künstlerdasein eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spät in der Nach verließen wir das Atelier und mit ihm auch das Dorf der Verrückten und legten uns sehr zufrieden und dankbar für diese Begegnung in unsere Vans, um am nächsten Tag fit für die Besteigung des Olymps zu sein... aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *So wirklich herausgefunden, warum es das Dorf der Verrückten war, haben wir nicht. Eine Erklärung war: "Wer ist schon so verrückt, hier freiwillig herzuziehen und wohnen zu bleiben" - eine andere: "Sie ist hierhergezogen, dann bin ich eben auch hierhergezogen. Trotzdem gefällt es uns hier." Macht Sinn. Oder doch nicht? Und eine Dritte: "Wenn man in so einem Dorf lebt, in dem nichts passiert, in das sich auch nur selten Touristen oder Leute von außerhalb verirren, werden alle hier eben mit der Zeit ein bisschen verrückt." Na denn. Who am I to judge. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 21:23:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/ein-kurzbeitrag-das-dorf-der-verrueckten</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20220315-WA0117.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20220315-WA0117.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auf den Spuren der Götter</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/auf-den-spuren-der-goetter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Delphi bis zum Olymp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, Griechenland hat kurz mal vergessen, dass es doch eigentlich das Land der Wärme und der Sonne sein soll – "warm und sonnig" ist auf jeden Fall die falsche Beschreibung des Wetters, das uns im März zurück auf dem Festland erwartete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Thermopylen – Schweflig-heiße Ausläufer des Hades..?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber macht nix – Griechenland besitzt über 700 heiße Quellen und eine davon lag q
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           uasi direkt auf unserem Weg von Athen nach Thessaloniki. Und dieser Weg hielt noch einige Abenteuer für uns bereit. Uns - das waren die Anna, ich und das Brett (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           Eine neue Ära: Matala II
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Nach einer intensiven gemeinsamen Reisezeit auf Kreta hatten wir beschlossen, die Insel gemeinsam zu verlassen um auf dem Festland noch weiter zu reisen, bevor sich dann unsere Wege bei Thessalonikki trennen würden. Wir froren also zu dritt und waren sehr froh über die kostenlose Badewanne, die uns direkt am ersten Tag auf dem Festland erwartete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also nichts wie hin! Wenn es im Bus zu kalt ist, dann wird eben heiß gebadet. Und genau
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           so haben wir das dann auch gemacht: Fast vier Tage, unterbrochen nur von zwei Ausflügen nach Delphi, verbrachten wir mehr Zeit IM Wasser, als außerhalb. Wir haben unser Frühstück in den Quellen genossen, Hörspiele gehört und abends nach Sonnenuntergang sogar eine kleine Kinolandschaft aufgebaut. Mit Rusty, der in einer Armlänge Entfernung neben dem fast 40 °C heißen, dampfend-sprudelnden Bach geparkt war, gar kein Problem, an den leicht schwefligen Geruch (vielleicht waren die Quellen ja ein Ausläufer des HADES...?! :D) hatten wir uns schnell gewöhnt... – und die Unsicherheiten, die andere Reisende aufgrund eines naheliegenden Flüchtlingsheims von angeblichen Einbruchsereignissen verbreiteten, waren schnell vergessen. Es war Auftakt und Homebase für ein paar - im wahrsten Sinne des Wortes – GÖTTLICHE Tage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Delphi und das Wetterhoroskop
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wetterhoroskop* sagte uns für die kommenden Tage zwar wenig Erbauliches voraus, aber dennoch bereiteten wir uns angemessen auf einen Besuch einer der geheimnisumwobensten und in unzähligen Sagen und Mythen vorkommenden Orte in Griechenland vor:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Orakel von Delphi!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (...und entwarfen mit all dem, was unser spartanisches Reisegepäck lieferte, sogar extra ein Outfit für ein Erinnerungsfoto der ganz besonderen Art)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben das berühmte Orakel von Delphi gebeten, uns die Karten zu legen, was unsere Reise noch so für uns bereithält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Prophezeihung war ganz klar: "Wer weiß!?"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil es so schön war dort in Delphi (oder vielleicht auch, weil wir nicht mit so strengen Öffnungszeiten gerechnet hatten... ;) waren wir gleich zweimal vor Ort – was uns bei einer der Anfahrten durch die Berge die Möglichkeit eröffnete, sogar einen Schneemann zu bauen. Verrücktes Wetter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            *
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wetterhoroskop, das. Auch: Wetterbericht, der: In alten Zeiten noch eine Form des Orakels, dem ich seit jeher allerdings wenig Bedeutung beimesse. Eine Einstellung, die sich auf der Reise noch verhärtete,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auch wenn die Technik vielleicht in der Zwischenzeit einen kleinen Fortschritt gemacht hat. Gerade auf Kreta, einer bergigen Insel mitten im Meer, hatten jegliche Vorhersagen ähnlich viel Bestand wie die uneindeutigen Aussagen einer cleveren Hellseherin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wovon meine mitreisenden, in ihrem Glauben unerschütterlichen Wetterhoroskopanhänger sich allerdings nicht beirren ließen und sich dennoch quasi halbstündig die neuesten Prophezeihungen wahrsagen ließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassende Erkenntnisse meinerseits: Es empfiehlt sich in keiner Lebenssituation, Entscheidungen aufgrund eines Horoskops zu treffen. Auch nicht beim Wetter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenjene ungeplanten Schneemengen spielten auch eine Rolle bei der nächsten Station:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Olymp – Sitz der Götter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie in dem Zeichentrickfilm "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Asterix erobert Rom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ", den Anna und ich gleichermaßen gern als Kinder geguckt hatten, brachte uns unser Abenteuer auch einmal an den Fuße des Olymps und wir machten es uns zur Aufgabe, dort wandern zu gehen. Nach unserer Erfahrung am Psiloritis auf Kreta (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           ➼ unser ungewöhnlichster Übernachtungsplatz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) ein paar Tage vorher, haben wir es erst gar nicht versucht, jetzt im Frühjahr noch einen Berg über 2000 m Höhe zu erklimmen (auch wenn wir natürlich auch gerne das Rätsel des Ehrwürdigen des Gipfels gelöst hätten ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sondern uns bereits im Vorneherein eine Route gesucht, die uns auf entspannten 400-800 Höhenmetern einmal entlang der schönsten Panoramen bringen sollte. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei dem Olymp nämlich nicht um einen einzigen Berg, sondern ein ganzes Bergmassiv im Osten Griechenlands, mit gleich mehreren beeindruckenden Gipfeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e besondere Bed
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eutung hat das Gebirge für uns schon Jahre vorher bekommen – als Namensgeber für eine spezielle Art von Konditionstraining beim Lacrosse – dann nämlich, wenn es galt, möglichst viele, lange, hohe und steile Treppen in Würzburg auszumachen (die berüchtigte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sebastianisteige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lässt grüßen) und diese zur Steigerung von Sprint- und Antrittsfähigkeiten immer und immer wieder zu erklimmen. - "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir laufen heut zum Olymp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " – ein gleichermaßen geliebt und gehasster Satz unter den Würzburger Lacrossern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstredend wollten wir uns nach all den Jahren Training am Würzburger Olymp dann natürlich auch einmal den ECHTEN Olymp hochkämpfen. So sind wir ambitioniert gestartet und bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf, den vor uns liegenden, so früh im Jahr noch absolut unberührten Wanderpfad zu erkunden. Was zunächst wunderbar funktionierte – in der schönsten Winteridylle stapften wir vorwärts, vorbei an kleinen Bergbächen, glitzernden Eiszapfen, zugeschneiten Bäumen und atemberaubenden Felswänden. Kein Wunder, dass man hier Götter vermutet!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht allzu lange jedoch, und der Schnee zu unseren Füßen nahm merklich zu. Mit jedem Höhenmeter, den wir zurücklegten, sackten unsere Füße auch etwas tiefer in das glitzernde Weiß ein – und das bereits kurz nach der 500 Höhenmeter-Marke! Schnell war schwer vorstellbar, die Wanderung bis zum höchsten Punkt auf 800 Metern fortsetzen zu können (insbesondere innerhalb der angedachten 3-4 Stunden, die wir geplant hatten – denn durch den Schnee brauchte man fast viermal so lange), doch unsere Neugierde und Ehrgeiz trieben uns weiter, wollten wir doch, den griechischen Göttern auf den Fersen, so viel wie möglich von dieser verzauberten Landschaft erkunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns weitestmöglich vorgekämpft, anfangs im knöchteltiefen Schnee, später bis zur Wade, noch etwas später sank man bei jedem Schritt bereits knietief ein. Kräftezehrend den Würzburger Stiegen mehr als gleichkommend. Auf dem Berg der Götter lag zu dieser Jahreszeit noch ungefähr so viel Schnee wie in obigem Video, vielleicht sogar noch ein Tick mehr. Ein Königreich für Schneeschuhe! Auf jeden Fall war es bereits auf gerade einmal knapp unter 600 Höhenmetern genügend kaltes Weiß, dass es uns veranlasst hat, die Wanderung mit zwischenzeitlich klitschnassen Sch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            uhen und Hosen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           abzubrechen und im mehr als knietiefen Schnee umzudrehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Schande, waren wir es doch bereits aus Würzburg gewohnt, dass der Olymp nicht selten schon die ein- oder anderen Wagemutigen an ihre Grenzen gebracht hat ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Götter haben wir dadurch bei der Wanderung natürlich noch nicht ausmachen können – die sitzen ja auf dem Gipfel und nicht schon bei 600 Metern ;) aber die Landschaft war dafür mindestens göttlich schön und es war klar, warum der Gebirgszug als der Sitz der Götter galt und für uns immer noch gilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Damit waren wir schon auf der zweiten Wanderung gelandet, die aufgrund von zuviel Schnee nicht wie geplant durchführbar war. Es sollte allerdings definitiv nicht das letzte mal sein, dass wir auf unserer Reise im Schnee durch die Gegend stapfen würden... (aber das erzählen wir euch in den Blogeinträgen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/oetsch-und-jeanne-kommen-nach-stanbul"&gt;&#xD;
      
           ➼ Ötsch und Jeanne kommen nach StAnbul!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und ➼ Rila)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um das '
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Götterpaket Griechenland'
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            abzurunden, statteten wir anschließend einem ebenso beeindruckenden, wie ehrfürchtigen Ort einen Besuch ab:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meteora, der direkte Draht zum Himmelreich.*
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (*...und als Partnerstadt auch der direkte Draht zu meiner Heimatstadt Schwabach, wie wir am Ortsschild festgestellt haben. :D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit man noch ein bisschen näher dran ist am Himmel, hat man damals in Meteora ein paar Klöster alle oben auf die Spitzen imposanter Felsformationen gesetzt. Was für ein überwältigender Ort!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Aussicht noch ganz fasziniert, packten wir die Müslischüsseln und Frühstückscerealien ein für ein weiteres Frühstück der Extraklasse:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...bevor es dann direkt weiter ging in das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ein-kurzbeitrag-das-dorf-der-verrueckten"&gt;&#xD;
      
           ➼ Dorf der Verrückten.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 13 Mar 2022 19:16:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/auf-den-spuren-der-goetter</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220310_135941-ff0271e1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220311_131049-2a8e7871.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist der schönste Ort auf Kreta?</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/was-ist-der-schoenste-ort-auf-kreta</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Zusammenschau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sag's gleich vorneweg: Einfach wird es nicht, diese Frage zu beantworten...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Kreta zu navigieren, ist auf jeden Fall ein merkwürdiges Unterfangen: Mit einer Fläche von knapp über 8000 Quadratkilometern ist die Insel halb so groß wie Thüringen, vom Ost- zum Westende sind es allerdings dennoch über fünf Stunden Fahrt und 333 Kilometer, wohingegen man in weniger als einer Stunde vom Norden in den Süden gelangt. Was daran liegt, dass Griechenlands größtes Eiland so langgezogen ist. Allerdings ist gerade der Südwesten so merkwürdig erschlossen, dass es dort kaum Verbindungsstraßen zwischen Ortschaften an der Küste gibt – man fährt also wie bei einem Kamm immer wieder in den Norden, um danach erneut zum nächsten Ziel im Süden zu gelangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und Fahren – das haben wir viel gemacht in unseren fast drei Monaten auf der Insel! Oft vom wechselhaften Wetter getrieben, manchmal dem Ruf anderer Reisender folgend, manchmal wegen einer Verabredung, eines Ausflugs oder einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/einmal-impfen-to-go"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/einmal-impfen-to-go"&gt;&#xD;
      
           Impfung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            haben wir die Insel im wildesten Zickzack kreuz und quer erkundet. Mal vom Norden in den Süden, dann wieder zurück, ganz in den Westen und an den äußersten Zipfel des Ostens – an einigen Orten waren wir gleich zwei- oder dreimal! :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Kreta+Route-3c66c87f.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und sind dabei an den schönsten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Traumstränden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gelandet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elafonissi Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seinem unglaublichen rosa Sand,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balos Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seinem überwältigenden Panorama
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (und der langen Holperstraße, auf der man hinkommt),
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Red Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in Matala mit seinen spannenden Hippie-Felsenhöhlen,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komos Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seinem lebendigen Vanlife-Hotspot,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Triopetra Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seinem weitläufigen Kiesstrand,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            an den über und über mit üppigem Grün bewachsenen Palmenstränden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Preveli &amp;amp; Vai
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seitan Tofu Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seiner sagenhaften Bucht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (sogar gleich zweimal – bei Unwetter &amp;amp; strahlendem Sonnenschein!)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sind dabei an den schönsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traumstränden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gelandet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seitan Tofu Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit seiner sagenhaften Bucht
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (sogar gleich zweimal – bei Unwetter &amp;amp; strahlendem Sonnenschein!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben einige spektakuläre
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schluchten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erkundet: 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war das tollste Gefühl, als Anhalter auf der Ladefläche eines Pickups von der Wanderung durch die faszinierende
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imbros-Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zurückzufahren,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             ein Riesenspaß, Barfuß das Flussbett, das durch die großartige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sarakinas-Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            führt, entlangzuwaten,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            ein witziges Unterfangen, sich zu dritt einen Weg durch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtis-Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            samt Wasserfall zu erkämpfen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             eine coole Gruppenwanderung, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Milis-Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und seine Bärenhöhle mit RickTheVan, Nicki und Bella sowie Alex und Diana zu durchqueren,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und ein spannender Nachmittag mit dem Brett in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agiofaraggo-Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , samt Badestrand und Klettergrotte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben einige spektakuläre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schluchten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erkundet: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           Psiloritis
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bestiegen, den höchsten Berg der Insel, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             waren in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Höhle von Psychros
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die angeblich die Geburtsstätte von Zeus ist,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           welche außerdem ganz in der Nähe eines in einem See versunkenen Dorfes liegt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und sind zu einer verblüffenden geologischen Besonderheit, der Apoplýstra-Steinfalte gewandert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben den
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz"&gt;&#xD;
      
           Psiloritis
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bestiegen, den höchsten Berg der Insel, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was waren dabei die schönsten Momente?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Waren es die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellplätze am Meer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           an denen wir so viele erinnernswerte Tage mit anderen Reisenden verbracht haben – zum Beispiel...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/plastikbomber-sitting"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/plastikbomber-sitting"&gt;&#xD;
      
           Floating in Agios Nikolaos
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beim Sporteln in Chora Sfakion,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beim Serien-Gucken am Vai Beach,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bei den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           Parties in Matala
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eine-neue-aera-matala-ii"&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           am Lagerfeuer in Paleochora,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im Sturm am Triopetra Beach,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dem Feiern am Komos Beach,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder mit den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/es-geht-auch-noch-kleiner"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/es-geht-auch-noch-kleiner"&gt;&#xD;
      
           kulinarischen Feinschmeckererlebnissen in Bali
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was waren dabei die schönsten Momente?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Waren es die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellplätze am Meer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           an denen wir so viele erinnernswerte Tage mit anderen Reisenden verbracht haben – zum Beispiel...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder ist es das Schönste, die beeindruckenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergstraßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            entlangzufahren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bei strahlendem Sonnenschein mit Blick übers Meer,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bei Regen mit einem unvergleichlichen Regenbogen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder aber auch im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/winter-in-griechenland"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/winter-in-griechenland"&gt;&#xD;
      
           tiefen Schnee
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder ist es das Schönste, die beeindruckenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergstraßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            entlangzufahren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder vielleicht doch die kleinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ortschaften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            zu entdecken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das malerische kleinen Dörfchen Matala mit seinem Flower-Power-Flair,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chania mit seinem pittoresken Hafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/rundum-checkup-fuer-rusty"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/rundum-checkup-fuer-rusty"&gt;&#xD;
      
           billigen Werkstätten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Bergdorf von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/manos-taverne"&gt;&#xD;
      
           ➼ 
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/manos-taverne"&gt;&#xD;
      
           Manos mit seiner urigen Taverne
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder Rhetymno mit seiner Party-Meile?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder vielleicht doch die kleinen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ortschaften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            zu entdecken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder ging uns eher das Herz auf bei einem der zahllosen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lagerfeuer-Abende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit guten Freunden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den Schweizern und Giulio in Matala,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit Josh in Paleochora,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/es-geht-auch-noch-kleiner"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/es-geht-auch-noch-kleiner"&gt;&#xD;
      
           Niki &amp;amp; Bella in Bali
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit allen bei Triopetra,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit Alex, Diana &amp;amp; Brett am Komos,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit der Project-Hedwig-Crew sowie Markus und Nora a
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            uf dem Campingplatz bei Heraklion und an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/weihnachten-auf-4-raedern-und-6-quadratmetern"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/weihnachten-auf-4-raedern-und-6-quadratmetern"&gt;&#xD;
      
           Weihnachten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bei Agia Galini.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder ging uns eher das Herz auf bei einem der zahllosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lagerfeuer-Abende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit guten Freunden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In zweieinhalb Monaten Zickzack quer über die Insel haben wir (fast) alles einmal gesehen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Kreta+Route-3c66c87f.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aber können uns beim besten Willen nicht entscheiden!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am besten ihr urteilt selbst:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Habt ihr im Text auch die Verlinkungen zu den Blogeinträgen von ein paar der Stationen entdeckt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 20:23:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/was-ist-der-schoenste-ort-auf-kreta</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Triopetra+%281%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Triopetra--281-29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unser ungewöhnlichster Übernachtungsplatz</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser letztes Abenteuer auf der Insel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wanderung zum Startpunkt der Wanderung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gehört sicherlich zu unseren aufregendsten Abenteuern: Die Wandererung auf den Psiloritis. Die Vorstellung, bei Sonnenaufgang auf dem höchsten Berg Kretas zu stehen und noch einmal den Blick schweifen lassen zu können über die Insel, die über zwei Monate lang unser Zuhause war, hielten wir für einen runden und passenden Abschluss
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unserer Zeit im Winterquartier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies bedeutete jedoch auch: Die Besteigung musste Nachts, im Finsteren stattfinden. Und als wäre dies nicht schon aufregend genug, wurde unsere Nervosität bereits auf der Fahrt dorthin gesteigert – durch eine kleine Lampe im Armaturenbrett, die uns schon auf halber Strecke auf einen viel zu leeren Tank hinwies. Würden wir überhaupt am Startpunkt der Wanderung ankommen, bei so viel Bergauf-Fahrt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit keiner geöffneten Tankstelle weit und breit fiel unser besorgter Blick auf die immer wieder aufflackernde Kontrollleuchte, während wir uns mit Rusty immer höher und tiefer ins Gebirge kämpften. Nachdem wir das letzte Bergdorf passiert hatten, wurde die Straße steiler, die Serpentinen enger. Und mit jedem Meter stieg der Schnee am Straßenrand – anfangs hier und da wenige Zentimeter, später türmte sich die weiße Masse bis zu einem Meter hoch rechts und links der (erstaunlicherweise gut geräumten) Fahrbahn. Bis uns irgendwann, knapp vier Kilometer vor dem geplanten Einstieg in die Wanderung, drei Warnschilder den Weg versperrten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Startpunkt lag nur noch wenige Kilometer vor uns und die Straßenverhältnisse machten einen soliden Eindruck auf uns, also ließen wir die Schilder hinter uns stehen und folgten der Straße weiter Richtung Ziel: Eine Schutzhütte auf knapp über 1000 Metern, deren Parkplatz im Sommer als Ausgangspunkt für eine Gipfelbesteigung dient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wäre die Straße weiterhin so geräumt gewesen, wären wir dort auch kurze Zeit später angekommen. So aber versperrte uns zwei Kilometer später eine Wand aus Schnee und Eis die Weiterfahrt. (Erinnerungen an die plötzlich endende Straße im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           ➼
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           Kosovo
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wurden wach :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) Von hier an ging es nur auf Schusters Rappen weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollte man an dieser Stelle hinzufügen: Eigentlich war geplant, mit dem Bus zum Startpunkt der Wanderung vorzufahren, dort unseren Rucksack fertig zu packen und uns dann noch einmal kurz hinzulegen, bis wir rechtzeitig vor Sonnenaufgang (der für kurz nach 6 Uhr angesagt war) dann auf die Wanderung Richtung Gipfel aufbrechen würden – immerhin hatten wir an diesem Abend noch nicht geschlafen und waren um kurz nach Elf bereits aufgebrochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun aber versperrte uns ein im Schwarz der Nacht liegendes Schneefeld die Weiterfahrt. Was sollten wir tun? Unsere ursprüngliche Route hätte uns über 4 Kilometer und 2.5 Stunden auf den Gipfel gebracht. Vorausgesetzt natürlich, wir würden den Startpunkt rechtzeitig erreichen und einen begehbaren Weg ausmachen können. Gut machbar im Sommer - angesichts der vor uns liegenden Schneemassen war unter diesen Bedingungen an einen Aufstieg auf den Gipfel jedoch keinenfalls mehr zu denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch wollten wir nicht ohne Ziel wieder abfahren. Und so wurde zu unserer neuen Herausforderung: Zumindest den Punkt zu erreichen, der ursprünglich als Ausgangspunkt der Wanderung geplant war!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir beschlossen, die Wegverhältnisse kurz auszuloten, also packten wir uns in alle Kleidungsschichten ein, die wir zur Verfügung hatten und verließen den warmen Bus. Draußen pfiff uns sofort ein schneidiger Wind um die Ohren. Die Schuhe direkt schlammig von der matschigen Straße, hinterließen wir direkt unsere Spuren auf dem vor uns liegenden Schneefeld. Ein paar Motorschlitten oder eine Pistenraupe hatten hier wohl am Tag vorher ebenfalls ein paar Spuren hinterlassen, zumindest zogen ihre Ketten tiefe Furchen hinein in die Berge. Eine gute Orientierung, befanden wir und beschlossen, den Versuch zu wagen, ihnen zu folgen. Schnell noch einmal zurück zum Bus, um Proiviant, Wasser, Schlafsäcke und Isomatte einzupacken und los ging es ins Ungewisse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Stirnlampen auf dem Kopf arbeiteten wir uns Meter für Meter auf dem Schneefeld voran. Gut, dass die Motorschlitten die Strecke vor uns passiert haben musste, denn zum einen gab die Spur Orientierung, zum anderen sackten unsere Schritte nicht allzu sehr ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Betonung liegt auf "allzu sehr", denn dennoch – alles ist relativ - versanken wir Schritt für Schritt im Schnee, was das Vorankommen erheblich erschwerte. Das Windschatten-Prinzip vom Fahrradfahren kam uns auch hier zugute, die bereits ausgetretenen Schritte des Vordermanns wurden genutzt, den eigenen Tritten mehr Halt zu geben und dadurch weniger Kraft zu benötigen – es ging immerhin stetig bergauf.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach knapp einer halben Stunde und vielleicht 800 Metern kam dann noch dazu, was wir nicht gehofft hatten: Schneefall setzte ein und fing an, die Spur der wir gefolgt waren, zu bedecken. Doch unser bisheriges Vorankommen hatte uns zuversichtlich werden lassen und sowohl die zurückgelegte, als auch vor uns liegende Strecke erschien uns machbar. Die Navigation auf dem Handy zeigte schon lange keine Route mehr an, aber unser GPS-Signal war gut vorhanden und das Ziel auf der Karte, in gerader Linie vor uns, bereits ausmachbar. Die Hälfte der Strecke hatten wir geschafft!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde kaum gesprochen auf diesem Teil der Wanderung – zu anstrengend war das Vorankommen, zu mühsam wäre es gewesen, sich mit der Stimme auch noch gegen den Wind durchzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch kamen wir voran. Und erreichten ca. ein- bis eineinhalb Stunden später das Plateau, das im Sommer als Parkplatz und Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung dient. Viel zu sehen war von dem Plateau nicht, außer glattem Schnee, wohin das Auge reicht und, im Stockfinsteren vor uns liegend, nur vom Schein unserer Stirnlampen beleuchtet: Ein paar Schutzhütten, meterhoch im Schnee begraben, wo im Sommer staubiger Schotter die Wege begehbar macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Fähnchen flattern im Wind, ansonsten ist es still. Eine gruslige Stimmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erkunden die Hütten. Die Tür zu einem der Steinhäuser steht offen, kaum sichtbar weil von Schnee beinahe zugeschüttet. Drinnen ist es dreckig, verlassen. Müll aus den Sommermonaten liegt herum, ein paar ausgelegene, zerschlissene Matratzen stapeln sich auf den kalten Steinbänken. Ein rußiger Kamin lauert finster im Eck, ein alter, kahler Ofen wartet mitten im Raum darauf, angefeuert zu werden. Aber es ist windstill und glatt ein paar Grad wärmer als draußen – und so beschließen wir, inne zu halten, Brotzeit zu machen und sind glücklich darüber, unseren Zielpunkt erreicht zu haben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war kalt, es war dunkel, unbehaglich und spät (mitten in der Nacht, um kurz vor 4...) aber nach und nach wuchs in uns die Idee, dort zu bleiben, in der Schutzhütte, und auszuharren. Wie sähe wohl die Schneelandschaft hier oben aus, wenn wir am Morgen aus der Hütte treten würden? Was wäre das für ein Bild der Umgebung, von der wir nachts allenfalls 10 Meter um uns herum sehen und sonst nur erahnen konnten, was für ein Panorama die Hänge um uns herum bieten würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlafsachen hatten wir dabei (ursprünglich gedacht, um am Gipfel der Kälte beim Warten auf den Sonnenaufgang zu trotzen), also nutzten wir eine der Matratzen der Schutzhütte als Nachtlager, indem wir unsere Picknickdecke darauf ausbreiteten, knüpften unsere beiden (Sommer)Schlafsäcke zu einem großen Doppelschlafsack zusammen und kuschelten uns zu zweit hinein, um uns gegenseitig zu wärmen.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2 Stunden Schlaf sollten uns ausreichen, bevor uns unser Wecker an den bevorstehenden Sonnenaufgang erinnerte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann, am Morgen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir traten aus der Hütte und der atemberaubende Rundumblick verschlug uns die Sprache! Der Himmel glühte in einer Mischung aus Orange und Rosarot, die umliegenden Berge lagen wie weiche Wolken unter einer sanften Decke aus Schnee. Die Strapazen der Nacht vergessen, wohin wir auch blickten, hielt das Panorama uns in Atem. Ein traumhaftes Bilderbuchmotiv nach dem anderen erschloss sich rund um uns herum, in den strahlendsten Farben und dem unberührtesten Schneeweiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch war die Sonne nicht über die Berggipfel geklettert, also beschlossen wir: Von einem der kleinen Gipfel der umliegenden Hügel sieht man den Sonnenaufgang bestimmt noch besser und wir machten uns an, noch ein gutes Stück weiter hochzusteigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hang war unglaublich steil und raubte uns die Puste. Selbst für uns zwei Sportler super anstrengend, kletterten wir zwischenzeitlich sogar auf allen Vieren bergauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oben empfing uns ein überraschend starker Wind – so stark, dass man sich in ihn sogar schräg hineinlehnen konnte. Eine beeindruckende Aussicht bis zur Küste, an der wir vorher noch irgendwo unsere Homebase mit den anderen Campern hatten, war der Dank für die Mühen des Aufstiegs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau in diesem Moment blitzten die ersten Sonnenstrahlen hinter dem Berg hervor. Wir standen einige Sekunden lang ehrfürchtig da, erinnerten uns stumm an die beiden Monate auf der Insel, die nun hinter uns lagen. Was für ein besonderer Augenblick, ein wundervoller Abschluss unserer Zeit auf Kreta. Gedankenverloren ließen wir einige der Erinnerungen Revue passieren, die die letzten Wochen/Reise bis hierhin so wunderbar gemacht hatten.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abstieg war ganz nach unserem Geschmack. Die abgetretenen Sohlen unserer behelfsmäßigen "Wanderschuhe" eigneten sich wunderbar als ein paar Skier – und so gelangten wir mehr rutschend als laufend wieder zurück an unseren Ausgangspunkt bei den Schutzhütten. Während des restlichen Rückwegs stellten wir dann fest: Der Grund, warum ausgerechnet heute die Straße, auf der wir hergekommen waren, so weit geräumt war, war ein an diesem Tag stattfindendes Skirennen. Eilig sputeten wir uns, Rustys Parkplatz für die ankommenden Wintersportler freizugeben und fuhren mit einem Gefühl wie im Skiurlaub bei strahlendem Sonnenschein zurück durch die Schneestraße Richtung Küste. Kreta als Sommerurlaub-Strandparadies? Nichts kam uns in diesem Moment entfernter vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eher rollend als fahrend, um Sprit zu sparen - der Tank war ja immer noch leer – ließen wir Rusty bergab laufen und fanden auf der Rückfahrt im ersten Dorf entlang der Strecke auch recht bald eine Zapfsäule, die nun, bei Tage, zum Glück auch wieder geöffnet hatte. Wahnsinnig zufrieden mit unserem Abenteuer fuhren wir zurück zu unserem kleinen Camp an der Küste, wo die anderen Reisenden und ein kleines Kretanisches Abschiedskomitee auch schon beim Grillen auf uns warteten. Von dort aus würde uns eine Fähre schon kurz darauf wieder von der Insel und zurück zum Festland bringen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 16:47:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/unser-ungewoehnlichster-uebernachtungsplatz</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220305_035847-be22c0c4.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220305_034756-abd03d39-5d877568.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikbomber-Sitting</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/plastikbomber-sitting</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Leben im Luxus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie bereits im Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/wiedersehen-macht-freu-n-de-und-wie?nee=true&amp;amp;ed=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_checkSync=1"&gt;&#xD;
      
           Wiedersehen macht Freu(n)de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erwähnt, ergab es sich, dass wir (Flo, Anna und das Brett) nach einiger Zeit gemeinsamen Reisens für knapp 3 Wochen das Luxusmobil von Diana und Alex – genannt „der Plastikbomber“ - inklusive der beiden Katzen Rusty Jr. und Bunte sitteten, während die beiden Besitzer wichtigen Terminen in Deutschland nachkamen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hieß: fließend Wasser, eine Toilette (sogar eine Dusche!), Strom, eine eingerichtete Küche, ein Sitzbereich und ein großes Bett mit installiertem Fernseher. Luxus pur! Zumindest war das unsere erste Annahme…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst ging uns das Internet im Bomber aus. Grund: So ein HD-Fernseher frisst unfassbar Daten. Nach einem Filmabend war quasi Ende :D Naja gut, Film schauen ist ja nicht alles und zur Not haben wir auch immer ein paar Filme auf unserer Festplatte. Nach circa 1 Woche ging uns dann das Gas aus und das blöderweise in einer ziemlich verwaisten Gegend, in der es quasi unmöglich war die rießigen Gasflaschen nachzufüllen. Also haben wir unseren kleinen Gaskocher auf das stillgelegte Kochfeld in der Küche gestellt und damit weiter gekocht. Blöderweise lief auch die Heizung und der Kühlschrank mit Gas, also hieß es: Schnell alles Verderbliche essen und abends in warme Decken kuscheln (das waren wir ja vom Rusty gewohnt). Nach zwei Tagen mit bewölktem Himmel hat uns dann auch der Strom verlassen und nach weiteren zwei Tagen war der Wassertank leer :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Erkenntnis: So ein Mobil ist vor allem dafür gemacht, um auf Campingplätzen zu stehen, angesteckt an Strom, mit der Möglichkeit Gas aufzufüllen und mit Wasserzugang. Frei stehen geht auf jeden Fall auch gut für einige Tage, der Zugang zu Nachfüll-Möglichkeiten sollte allerdings nicht allzu weit entfernt sein. Denn auch wenn wir mit einem großen Wassertank und riesigen Gasflaschen ausgestattet waren, so haben wir doch festgestellt, dass in so einem großen Mobil auch der Verbrauch von all diesen Dingen deutlich höher ist, als in unserem kleinen Rusty.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Fazit: Es war eine spannende und sehr schöne Erfahrung, mal mit so einem Mobil unterwegs zu sein und wir fühlen uns geehrt, dass Alex und Diana es uns anvertraut haben. Auch den vielen Platz, die gemütliche Sitzecke und die Möglichkeit, aufrecht zu stehen haben wir sehr genossen. Für unsere Art von Reisen ist es aber langfristig zu träge und unflexibel, um verwinkelte Orte zu entdecken und manchmal auch längere Strecken durchzupesen. Zum Reisen mit Tieren scheint es allerdings die ideale Reiseart zu sein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Plan für die Zeit im Plastikbomber war eine Tour in den Osten Kretas, denn den hatten bisher noch gar nicht erkundet. Mit im Gepäck: Die beiden Katzen, die übrigens nicht allzu große Autofahr-Fans waren (zumindest bei uns). Nach kurzem Beschweren kuschelten sich die beiden aber immer brav auf eine kleine Ablage oberhalb des Fahrersitzes und waren zufrieden, solang die Fahrt nicht allzu lange ging.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man mit so einem riesigen Mobil fährt, fühlt man sich wie ein „King of the Road“ und so ging es die schönsten Küstenstraßen entlang. Drei Menschen, drei Vans und zwei Katzen. Unsere Route hielt einige wunderschöne Orte und Erlebnisse für uns bereit: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir trieben einen ganzen Tag auf einem riesigen Luftbett (befestigt an der Kaimauer direkt bei den Vans) auf dem Meer, Sangria in der Hand und Musik in den Ohren, bis wir spät Abends auf dem Rücken liegend den Sternenhimmel betrachteten. Wir nahmen es mit einer abenteuerlichen und malerisch schönen Schlucht auf, die wir wie Kinder auf einem Spielplatz barfuß erkundeten, durchs Wasser wateten und uns an Seilen steile Felswände entlang hangelten. Am Rosenmontag wurde eine kleine Karnevals-Party veranstaltet, in der natürlich auch die entsprechende Geischtsbemalung neben Karnevalsmusik und griechischen Bier aus Kölschgläsern nicht fehlen durfte!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem gab es da noch die halsbrecherische Rettungsaktion, in der wir Dianas zweiten Kölnschlappen, den wir dummerweise an einem Stellplatz hatten liegen lassen, wieder zurück in den Bomber brachten. Halbsbrecherisch deshalb, weil uns das wohl gedroht hätte, wenn wir ohne das vollständige Paar Schuhe zurück gekommen wären, denn diese Schlappen sind - neben der beiden Katzen - das vermutlich einzige, was uns die liebe Diana wohl nicht verziehen hätte zu verlieren. Im Palmenwald vom Vai-Beach veranstalteten wir ein kleines Fotoshooting mit Rusty und Ella (der Van vom Brett) und haben so die schönen Erinnerung an diesen Tag in zahlriechen Bildern verewigt. Zwischen all dem wurde das Brett noch geboostert. Die Katzen erkundeten stets neugierig die neuen Orte, schleppten stolz ekelhafte Fischreste an, spielten fangen, und kuschelten sich Abends zu uns in den Van. So ein Leben mit Katzen ist schon was sehr Schönes!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ging die Reise weiter, von einem schönen Stellplatz zum nächsten, mit unzähligen tiefen Gesprächen, persönlichen Diskussionen und gemütlichen Abenden, bis wir schließlich - zurück im Norden - den Alex von Flughafen abholten und ihm seine geliebten Katzen samt Mobil übergaben (Diana kam erst einige Tage später nach).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur wenige Tage danach ging unsere Fähre zurück aufs Festland, allerdings nicht, bevor wir uns noch einen wunderbaren und sehr abenteuerlichen Kreta-Abschluss auf dem höchsten Berg der Insel bescherten...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 20:41:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/plastikbomber-sitting</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220227_173414.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220227_173414-22689ad1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Winter in Griechenland</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/winter-in-griechenland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht nach Kreta, haben sie gesagt! Da ist es warm, haben sie gesagt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man über ein Jahr unterwegs ist, dann sollte man zumindest grob planen, wo man den Winter verbringen möchte, so ganz ohne Heizung. Unsere Wahl war relativ klar: Kreta - Einer der südlichsten Punkte Europas! Wärmer kann es ja dann kaum noch sein. Wie der Plan aufgegangen ist? Hier kommt die Antwort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon bevor wir auf der Insel ankamen, wurde das Wetter auf dem griechischen Festland Anfang/Mitte Dezember merklich anders als erwartet. Die Temperaturen waren noch ganz angenehm, nur Regen und Wind nahmen deutlich zu. "Ja natürlich regnets bei euch viel, Griechenland hat doch ein Winterregenklima!" war der erste Kommentar von Flos Papa, dem Erdkundelehrer. Aha, Winterregenklima. Hätten wir uns mal früher mit ihm unterhalten. Natürlich war uns bewusst, dass wir innerhalb Europas keinen 30-Grad-Winter erleben würden. Auch mit 20 Grad hatten wir nicht unbedingt gerechnet. Dass wir den Großteil der Zeit allerdings bei einstelligen Temperaturen verbringen werden, das hat uns aber dann doch überrascht. Und nicht nur uns. Überall hörten wir von Einheimischen oder anderen Reisenden, dass es auf Kreta im Dezember eigentlich um diese Zeit wärmer wäre. Na danke, das bringt uns gerade auch nicht wirklich viel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch ist uns dieser Winter in keiner Weise in negativer Erinnerung geblieben. Wir haben schon öfter mal gefroren und uns – dick eingemummelt in Schlafsack + mehreren Decken – in unseren Rusty gekuschelt. Auch sowas gehört ja zu so einer Reise dazu. Wenn wir mal Landstrom hatten, haben wir den Bus mit unserem 12 Euro Heizlüfter auf angenehme Termperaturen gebracht (wie zum Beispiel an Weihnachten), allerdings war das ziemlich selten der Fall - und ansonsten gings halt immer der wärmsten Wetter-Vorhersage* hinterher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den ersten Wochen des Winters erlebten wir ein bisschen ein Winter-Tief. Unser Bus ist echt klein für 2 Personen, nach draußen setzen ging nicht und der ständige Regen hat eine gewisse Trübe mit sich gebracht. Dazu kam der Jahreswechsel mit ein bisschen Melacholie und das Vermissen unserer Freunde und Familie. Nicht nur uns ging es so - das Interessante war, dass die meisten Reisenden, die wir trafen, von ähnlichen Zuständen und Stimmungen zum Jahreswechsel berichteten (eben die klassischen Januar-Depressionen). Mit der Zeit hatten wir uns mit dem für Kreta untypischen kalten Winter aber abgefunden und freuten uns über jeden Sonnentag, den es gab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und genau dann kam der richtige Wintereinbruch. :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Temperaturen sind in den Keller gerutscht und die Hagel- und Sturm-Tage nahmen deutlich zu. War ja klar! Da fahren wir einmal im Leben im Winter nach Griechenland und stauben direkt mal den krassesten Winter seit angeblich 15 Jahren ab. Auch auf Kreta gab es da Minusgrade und damit verbunden: Tatsächlich Schnee!! Und zwar so viel, dass Griechen allen Alters begeistert nach draußen strömten, um Schneemänner zu bauen und Schneeballschlachten am Straßenrand zu veranstalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich hätte das unserer Reisemotivation ein Ende setzen können - aber man könnte sagen, dass die noch kälteren Temperaturen die Situation skurriler Weise eigentlich verbessert hat. Frei nach dem Motto: "Wenn schon scheiße, dann mit Schwung!", hatte es etwas sehr Einzigartiges, auf Kreta einen Schneemann zu bauen, denn das kann wirklich nicht jeder von sich behaupten. WIr genossen also eines der ungewöhnlichsten Wetterphänomene am südlichsten Punkt Europas und unser kalter Freund ist dann auch noch ein Stückchen mit uns mit gefahren (siehe Video).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Wetter-Horoskop - ist schließlich eine gebirgige Insel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach den kalten Tagen wurde es für kurze Zeit deutlich wärmer, bevor uns dann die nächste Laune der Natur ins Haus stand: Eine Sturm-Periode Marke Orkan-Böen. Danke Petrus! Nachdem für einige Tage immer wieder mal mehr oder weniger starker Wind angesagt war, schickte uns der Wettergott eine über 20 Stunden andauernde Sturmphase, die uns 90 km/h schnellen Wind um die Ohren (oder besser um die Busse) haute und uns die ganze Nacht wach hielt (es ist unfassbar laut in einem Fahrzeug bei Wind). Diese Windstärken hielten an von 14 Uhr am Vortag bis 12 Uhr Mittags am nächsten Tag. Die meiste Zeit davon saßen wir – gemeinsam mit anderen Reisenden, die ebenfalls in dieser Lage gefangen waren – in einem großen Wohnmobil und versuchten Filme zu schauen, was aufgrund der Lautstärke draußen allerdings kaum möglich war. Deshalb zogen wir am späteren Abend in einen kleineren Van um und beschlossen, das Beste aus der Situation zu machen und einfach bei jeder besonders großen Windböe einen Raki zu trinken. Was half - wir haben dann doch noch ganz gut geschlafen in der Nacht. ;)
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach wurde das Wetter ein bisschen stabiler (und zumindest wärmer) und Mitte Februar war dann auch endlich der Frühling auf die Insel eingekehrt. Und ich finde, den hatten wir uns auch verdient!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 11:09:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/winter-in-griechenland</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220125_133227-38916c4d.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220125_133227-38916c4d-1ce2f84e-faa975cc-511ee573.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine neue Ära: Matala II</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/eine-neue-aera-matala-ii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir haben Wein, dürfen wir rein kommen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück in Matala (nach einer schneereichen Überfahrt in den Süden der Insel und über den Schnee staunenden Kretanern) kamen wir zum zweiten Mal im Hippie-Dörfchen Matala an. Der (halb)stillgelegte Campingplatz war voller Menschen, die alle vor dem erneuten Wintereinbruch flüchteten. Wir suchten uns ein Plätzchen und klopften direkt mal an einen Nachbar-Bus, um zu fragen, ob wir uns nicht die Steckdose teilen könnten. Drinnen saßen zwei sympathisch aussehende Mädels und spielten Karten. Klar können wir uns den Strom teilen! Und schon ist man im Gespräch...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abend dieses Tages sollte ein besonderer werden, auch wenn er sehr unscheinbar begann. Wir saßen gemütlich mit Alex und Diana im Plastikbomber im Schein einer farbwechselnden LED-Lichterkette und daddelten so vor uns hin, als es plötzlich klopfte. Ein Kopf kam durch die Tür zum Vorschein. „Ihr habt da drin ja Partybeleuchtung! Wir haben Wein, können wir rein kommen?“ Klaro können sie rein kommen! Hier war auf jeden Fall noch Platz für zwei weitere Personen, so dachten wir zumindest. Aber weit gefehlt, denn durch die geöffnete Türe kamen uns gleich doppelt so viele Menschen entgegen – darunter auch die beiden Mädels von vorhin. Acht Personen in einem Van? Kein Problem! Wir rutschten zusammen und so saßen wir eng gedrängt im Plastikbomber – bewaffnet mit Wein und Raki.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abend startete so schnell, dass wir es noch nicht mal schafften, die Vorstellungsrunde fertig zu bekommen, als die ersten schon auf den Bänken standen und zu Kölscher Karnevalsmusik tanzten. Neben der glühenden Köllnerin Diana waren nämlich auch noch die beiden in Bonn lebenden Karnevalsfans Nele und Matze unter uns. Die Niederländerin Tanja und die sechste im Bunde Mareike – Spitzname „das Brett“ – ließen sich von der Karnevals-Begeisterung schnell anstecken und so fand nach viel Gesang und Tanz zu später Stunde auch noch eine Versteigerung von Dianas FC-Köln-Schal statt (Tanja hat zugeschlagen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gruppendynamik war beeindruckend offen, persönlich, ausgelassen und einfach witzig. Dieser grandiose Abend ging für einige von uns quasi nahtlos in den Morgen über, denn nach einer kurzen Nacht trafen wir uns wieder bei Diana und Alex. Wir lagen gemütlich herum und diskutierten das ein- oder andere Weltproblem, als Tanja kam, um noch Restschulden der Versteigerung zu begleichen: Mit einem Sixpack Bier! Naja gut, dann gestalten wir den Tag eben ein bisschen um. Flo und Alex gingen nochmal einkaufen, kamen mit einer Raki-Pistole wieder zurück und der Tag lief entsprechend weiter. So verbrachten von den acht Teilnehmenden des Vorabends fünf Leute erneut den ganzen Tag im Plastikbomber: Alex, Brett, Diana, Flo und Anna.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Tag war prägend für die darauffolgenden 6-8 Wochen und leitete für uns eine neue Ära ein, denn wir verstanden uns in dieser Fünfer-Gruppe so gut, dass wir beschlossen gemeinsam weiter zu reisen. Teilweise zu fünft, teilweise zu dritt – der Flo und ich mit dem Brett.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 31 Jan 2022 22:10:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/eine-neue-aera-matala-ii</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220126_001254.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220131_174453-1185ef88.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rundum-Checkup für Rusty</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/rundum-checkup-fuer-rusty</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Preise einer kretanischen Werkstatt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Fahrzeuge gibt es ja so grobe Richtwerte wie häufig bzw. nach wie vielen Kilometern man dies und das mal checken sollte. Gerade was die zurückgelegten Kilometer angeht, verliert man auf so einer Reise gerne mal den Überblick und so fanden wir uns nach zig tausend Kilometern Fahrt auf Kreta wieder und uns kam - angeregt durch eine Panne zweier anderer Reisender, denen wir aus ihrer Misere halfen - in den Sinn, dass wir unserem Rusty vielleicht auch mal einen Ölwechsel und allgemeinen Checkup gönnen sollten. Durch reinen Zufall kamen wir in Kontakt mit einer Werkstatt in Chania (wo wir die beiden Liegengebliebenen absetzten) und weil die Beiden so hellauf begeiestertwaren von dem Service der angesteuerten Werkstatt, fuhren wir früh morgens dort hin, um ebenfalls nach einem Termin zu fragen. Unser Plan war: Ölwechsel, evtl auch "Big Service" (alle 3 Filter welchseln) und hoffen, dass ansonsten alles gut ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es herrschte reges Treiben. Viele Automechaniker wuselten umher, waren mit Reparaturen etc. beschäftigt. Nur einer war durchgehend am Telefonieren und Entscheidungen treffen. Das schien der Chef zu sein. Nach ein paar Minuten kam er auf uns zu und wir fragten, ob er irgendwann die Tage für uns und unseren Bus Zeit hätte. "The white VW Bus outside?", sagte er, ohne Aufzublicken. "Yes" war unsere einigermaßen verdutzte Antwort, denn "outside" standen ungefähr 30 Autos umeinander - und woher konnte er von unserem Bus wissen, waren wir doch gerade erst angekommen und hatten noch mit niemandem geredet! Aber der Mann schien einen Überblick zu haben. Dann kam die nächste Überraschung. "Okay, no problem give me the keys. Wait here, we will look at it. Do you want coffee?" In einer deutschen Werkstatt darf man, wenn man Glück hat, auf einen Termin in der nächsten Woche hoffen. Hier wird einem direkt der Schlüssel aus den Händen, und ein Kaffee in die Hände gedrückt. Und so saßen wir in einem kleinen Sitzbereich und sahen dem regen Treiben um uns herum zu. Nach circa 30 Minuten wurden wir in die Werkstatt geholt, in der unser Rusty schon – alle 4 Schuhe ausgezogen – auf einer Hebebühne mitten in der Luft hing. Und dann kam die Diagnose. Öl- und Filterwechsel waren überhaupt kein Problem. Aber es gab ein anderes. Die Bremsscheiben müssen gewechselt werden – und zwar vorne und hinten. Vorsichtig fragen wir nach, wie dick sie denn noch seien. Antwort: ca. 1 mm. Und wie dick sollten sie sein? Anwort: So ca. 1,5 cm. Okay ja gut. Da ist wohl kein Spielraum mehr übrig. Unser Mechaniker zeigt uns direkt am Bus wovon er redet und ich lernte, wie eine 1 mm dicke Bremsscheibe aussieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Plan war, dass wir für die nächsten 3 Stunden einfach in der Werkstatt bleiben, während alles direkt erledigt wird und wir – falls weitere Fragen auftauchen – in Reichweite sind. Bevor aber irgendwas gemacht wird, sollten wir erst mal einen Kostenvoranschlag kriegen. Und so saßen wir in unserer Ecke und bangten. Denn natürlich war das Erste, was wir taten, zu googlen, was Bremsscheiben und deren Wechsel so kosten. Hallelujah! Inklusive eines Ölwechsels, Diesel- Luft- und Ölfilter-Wechsels und Austausch unseres Zigarettenanzünders, der vor ein paar Tagen abgeraucht war, sowie einer Fahrsensorkalibrierung... Wir hatten richtig Schiss was da wohl an Kosten auf uns zukommen würde! Nach 15 sehr langen Minuten kam unser Freund mit einer Kostenauflistung zurück, die uns völlig vom Hocker gehauen hat. Wir hatten ja mit viel gerechnet, aber damit wirklich nicht – allerdings im positivsten Sinne. Alle oben genannten Reparaturen kosteten – inklusive Matierial und Arbeitszeit: 427,72 €!! Dafür wird einem in Deutschland gerade mal eine Bremsscheibe gewechselt. Das hob unsere Stimmung natürlich enorm und so saßen wir mitten in einer kretanischen Werkstatt mit unseren Laptops, Strom, Internet und einer Kaffee-Flatrate und nutzten die Wartezeit, um an der Homepage zu arbeiten. Am Ende gab´s im frisch durchgecheckten Rusty noch eine kleine Spritztour gemeinsam mit dem Werkstattchef, der uns alles nochmal persönlich zeigen uns erklären wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut gelaunt und mit den Versprechen, eine positiven Rezension auf der Homepage zu hinterlassen, verabschiedeten wir uns und fuhren glücklich neuen Abenteuern entgegen – jetzt mit 1.5 cm dicken Bremsscheiben und der Überlegung, für die nächste Reparatur einfach mit der Fähre nach Kreta überzusetzen – ist vermutlich günstiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 22:31:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/rundum-checkup-fuer-rusty</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220122_085338.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220122_091217-9822a81f-0d67af76-7ffaca51.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Einmal Impfen To Go, bitte!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/einmal-impfen-to-go</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine kurze Anleitung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Impfung bekommen, während man auf Europareise ist? Noch dazu in Griechenland, dem Land der stereotyp schnellsten und effizientesten Bürokratie?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *hust* *räusper*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klingt Unrealistisch? Ach Quatsch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier eine kurze Anleitung, wie man sich unterwegs die dritte Vakzin-Spritze geben lassen kann - es ist nämlich im Grunde ganz einfach:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst einmal herausfinden, wie die Impfung in Griechenland funktioniert. Dafür mal ein paar andere Reisende und Instagrambekanntschaften konsultieren. Dann herausfinden, dass es Bürgerbüros, auch KEPs genannt, in Griechenland gibt, die für alle Bürokratie-, Gesundheits- und sonstigen Themen verantwortlich sind. Das erste KEP in Athen aufsuchen. Eine Stunde davor warten, nachfragen und dann das Bürgerbüro wechseln. Noch mal zwei Stunden in der Dezemberkälte warten, weitergeschickt werden, weil das System gerade nicht funktioniert, noch mal eine Stunde vor dem nächsten KEP warten und dann eine priovisorische Gesundheitssystem-PAMKA-Nummer ausgestellt bekommen. CHECK! Dann warten, eine Woche, zwei Wochen. Bei der Apotheke nachfragen, ob die Daten bereits im System angekommen sind. Spoiler Alert: Sind sie noch nicht. Aber kostenlose Soforttests geschenkt bekommen. Und weitere zwei Wochen warten. Noch mal bei ner Apotheke nachfragen. Und nochmal. Feststellen, dass die Eintragungen des ersten KEP-Beamten fehlerhaft waren. Erneut ein KEP aufsuchen. Zwei Minuten warten (Wohoo, Rekord!!) und auf die fehlenden Dokumente hingewiesen werden. Die Impfpässe vom Auto holen und noch mal anstellen (Fünf Minuten, auch nicht schlecht!). Die Falscheintragung ändern lassen, einen Termin ausmachen, noch einen Termin ausmachen, den ersten Termin wieder ändern. Aber LÄUFT! Zwei Impftermine an einem Tag! Dann feststellen, dass man die Adresse nicht lesen kann, weil sie in Ελληνικά geschrieben ist. In ner Apotheke fragen, wo die Adresse liegt, die auf dem Dokument angegeben ist und einmal 2 Stunden quer über die Insel fahren. Dort in einer weiteren Apotheke nachfragen, wo die Adresse nun wirklich liegt, die auf dem Dokument angegeben ist. Dorthin fahren. Geimpft werden. Das Gebäude verlassen, aber noch mal zurückgehen, um nachzufragen, wo es die Bestätigung für die Impfung gibt (beim KEP – hätte man sich denken können). 2 Stunden quer über die Insel zurück fahren, Person Nummer Zwei impfen lassen, die Nachwirkungen auskurieren. Am übernächsten Tag nochmal zu einem KEP pilgern, 20 Minuten anstehen, um sich das Dokument abzuholen. Nur noch eben den QR-Code scannen, fertig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geboostert und bereit zu weiteren Schandtaten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das sind dann andere Geschichten...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220118_190849.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220118_142543.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 16:16:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/einmal-impfen-to-go</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220118_140904-b260459f.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220118_165547-8aadea78.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Manos Taverne</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/manos-taverne</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glück im Unglück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Winter wandern gehen ist ja so eine Sache. Allein im Gebirge wandern gehen ist ja auch so eine Sache. Und was ist wohl mit ungetesteter Ausrüstung wandern zu gehen? Richtig, ebenfalls so eine Sache. Genauso gilt das für: Sich extrem viel Strecke zumuten beim wandern gehen. Oder bei einem angekündigten Unwetter wandern gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, man muss sagen: Jeder Punkt für sich alleine kann eine zu meisternde Herausforderung sein. Zwei oder drei Punkte aus der Liste machen es einem erfahreren Wanderer schon richtig schwer, sind aber je nach Bedingungen unter Umständen immer noch machbar. Wenn allerdings alle Punkte gleichzeitig zutreffen, dann wird es spannend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diana hat es trotzdem gemacht. Und hat sich an Tag 2 ihres Unterfangens
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bei einem heftigen Sturm
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in einem Schafstall wiedergefunden.* Übernächtigt, erschöpft, verängstigt und verzweifelt hatte sie zwar das Glück, aus ihrem Zufluchtsort gerettet und in einem kleinen Dorf mitten in den Bergen Kretas in die Taverne von Manos eingeladen zu werden, der ihr sein Gästezimmer anbot. Der ursprüngliche Plan, 30 Tage lang alleine über Kreta zu wandern, um zu sich selbst zu finden, hat damit aber dann leider nicht hingehauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Na ja, große Pläne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            set aside
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der neue Plan, es sich in der Gastwirtschaft mit Raki gemütlich zu machen, ist ja auch nicht schlecht. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und noch cooler wurds, als Manos uns ebenfalls mit dazu eingeladen hat, ein paar Tage bei ihm in dem Bergdorf zu verbringen, bevor wir Diana wieder aufgabeln. Keine Frage, dass wir dieser Einladung natürlich gefolgt sind, und es war grandios: Tagsüber nutzten wir die Zeit für organisatorische Dinge** und lange aufgeschobene Telefongespräche oder fuhren für Tagesausflüge an zwei der schönsten Strände, die Kreta zu bieten hat (guck hier). Und abends wurden wir aufs Feinste mit immer neuen selbstgekochten Gerichten, hausgemachtem Rotwein und selbstgebranntem Raki verwöhnt, lernten Manos Freunde kennen und haben stundenlang die spannendsten Konversationen aus dem holprigsten Englisch gezaubert. Im Gegenzug sorgten wir mit unserer Musik bei den langen und rauschenden Nächten in der Taverne für die ein- oder andere Träne im Augenwinkel unseres Gastgebers und für wilde Tanzeinlagen von unseren Mitreisenden. Es war einfach schön, zusammen um das prasselnde Kaminfeuer zu sitzen und die Zeit vergehen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und trotz allem blieb ein kleiner Beigeschmack dann am Ende doch, weil es uns immer noch schwer fällt, die Gastfreundschaft der Griechen einordnen zu können. Ist es so selbstverständlich, dass Manos zuerst Diana, und dann uns zu sich in seine Taverne einlud – vier Fremde, die er vorher nie getroffen hatte? Ohne jede Bedingung und unter dem Ausschlagen jedweder Gegenleistung oder Hilfe, zB bei der Olivenernte, im Haushalt oder auf dem Grundstück? Hatte er sich mehr von unserer Anwesenheit erhofft, und wenn ja, was? Gibt es überhaupt einen Gegenwert für Gastfreundschaft oder muss man sich mit seinen deutschen Moralvorstellungen auseinandersetzen, und einfach akzeptieren, dass man ohne eine erwartete Gegenleistung bewirtet wird, weil es so einen hohen Wert für den Gastgeber hat? Wie kann man sich dennoch erkenntlich zeigen oder wäre das in so einer Situation am Ende gar unhöflich? Ab wann überstrapaziert man Gastfreundschaft und wie kann man das überhaupt bemerken? Sollte man sich darüber überhaupt Gedanken machen oder macht das den Geist von Gastfreundschaft zunichte?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fragen, die uns während der Tage beschäftigten, aber leider auch teilweise aufgrund der hohen Sprachbarriere unbeantwortet blieben. Ob es für Gastfreundschaft klare Regeln gibt? Wohl kaum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber zumindest unser Bauchgefühl hat in diesen moralisch-gesellschaftlichen Themen einiges dazugelernt und mit Unmengen selbstgemachtem Olivenöl im Gepäck ging es nach ein paar Tagen dann wieder zurück in die Zivilisation - zur Booster-Impfung gegen Corona!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           * Tja, du kennst ja meine Meinung, Diana: Play stupid games, win stupid prizes. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ** Von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wegen, Reisen sind so fernab von Alltag und Job: Wer hätts gedacht – man kann auch unterwegs einen Anlageplan für seine Ersparnisse ausarbeiten und umsetzen – ganz besonders, wenn man mit Alex so einen grandiosen Finanzcoach an seiner Seite hat, der uns bei diesem Thema immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand! Und so haben wir uns einige Tage lang hingesetzt, haben Videos geguckt, Finanzpläne ausgetüftelt, Anlagestrategien verglichen, ETF-Sparpläne gesucht, mit Alex sogar ein "kleines" Seminar abgehalten (ein riesen Dankeschön dir nochmal an der Stelle!) und dabei viel neues dazugelernt – sodass wir uns jetzt nicht nur deutlich besser auskennen mit dem Thema Geldanlage, sondern von der Reise auch mit genügend Know-How zurückkommen, selbst ein kleines Aktien-ETF-Portfolio anlegen zu können. Was das ist, könnt ihr uns übrigens nun auch jederzeit fragen. Was damit noch nicht geklärt ist, ist dann auch wieder einen passenden Job zu haben für die Einkünfte, die wir dann anlegen. :D Aber das kommt auf die Agenda, wenn wir wieder in Deutschland gelandet sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:12:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/manos-taverne</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220114_172942.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220114_172942-82498107-4a22b89d.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Es geht auch noch kleiner!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/es-geht-auch-noch-kleiner</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterwegs mit Bella, Nicki... und Uschi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tendenziell sind wir, was die Größe unserer fahrbaren Unterkunft angeht, normalerweise deutlich unter dem Schnitt aller anderen Reisenden, die wir treffen. Abgesehen natürlich von den Fahrradfahrern…. UND auch abgesehen von Bella und Nicki! Bei unserem ersten Matala-Aufenthalt treffen wir die beiden auf einem stillgelegten Campingplatz. Bzw eigentlich treffen wir die drei, denn die riesige Hündin Uschi ist auch mit von der Partie. Zwei Menschen also und ein ziemlich großer Hund. Und wo wohnen die? Klar! In einem stinknormalen, unausgebauten, alten Kombi. Sitze hinten raus, Matratze rein, Gepäck in die Dachbox, die 80 Liter Gasflasche vorne in den Beifahrerraum und ab dafür! Ein beeindruckendes Unterfangen! Diese beiden unkomplizierten und fröhlichen Menschen sind ein Paradebeispiel für den wunderbaren Satz „Warum eigentlich nicht?“. Es waren weder viel Zeit, noch viele Ersparnisse da, aber dafür der Wunsch, mal raus zu kommen. Und so besorgten sie sich ein Auto und fuhren einfach los. Die langjährige Begleiterin von Nicki musste natürlich mit und so hat es sich die alte Hundedame im Auto ganz wunderbar bequem gemacht. Aus 3 Wochen wurden 6 und aus 6 Wochen noch ein paar mehr, bis sie – wie wir – auf Kreta strandeten und eigentlich gar nicht mehr so richtig zurück wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich am ersten Abend saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer – zusammen mit Giulio, den wir ebenfalls an dem Tag kennen gelernt hatten - und verstanden uns so gut, dass wir spontan beschlossen, ein Stück zusammen weiter zu fahren. (Naja eigentlich hatten wir beschlossen, zusammen auf dem Campingplatz zu bleiben, aber am nächsten Tag kamen Bauarbeiter und haben den stillgelegten Campingplatz wieder belebt, daher...).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So fuhren wir die Küste entlang und verloren gleich am nächsten Morgen den guten Giulio, der als digitaler Nomade mit festen Arbeitszeiten einen etwas anderen Tagesrhythmus hat, schon um 7 Uhr morgens in Richtung Westen weiterfuhr und uns damit abhängte. Wir dagegen verbrachten den Morgen auf einem gemütlichen Perser-Teppich[1], den die beiden auf dem Boden ausgerollt hatten, und frühstückten in der Sonne. Danach gab es noch Mate-Tee nach traditioneller Zubereitung und so strich der Tag in guten Gesprächen dahin, bis es plötzlich Abend war ...naja, dann bleiben wir halt noch einen Tag. Dieser nächste Tag verlief allerdings ähnlich, und so waren wir nach der Bekanntschaft mit einem nach Kreta ausgewanderten Iren, ein paar Akro-Yoga-Übungen am Strand, einem gemeinsamen Workout und Baden im Meer am nächsten Abend immer noch am gleichen Spot und saßen gemeinsam am Lagerfeuer, während ein leckerer Eintopf über den Flammen köchelte (danke an den Chefkoch Nicki!).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach diesen wunderschönen ungeplanten Tagen am Meer ging die Reise weiter gen Westen. Nicki und Bella waren mit Bekannten verabredet und uns erwarteten schon Diana, Alex, Rusty und Bunte (siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/wiedersehen-macht-freu-n-de-und-wie"&gt;&#xD;
      
           Blogeintrag
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/wiedersehen-macht-freu-n-de-und-wie"&gt;&#xD;
      
           Wiedersehen macht Freun(d)e
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachwort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier könnte die Geschichte vorbei sein, aber wir haben unsere jeweiligen Bekanntschaften einfach zusammen geschmissen und als große Gruppe ein paar Tage gemeinsam in der Nähe der Küstenstadt Rethymno verbracht. Viele Bierchen, Abende mit tiefen Gesprächen, einer gemeinsamen Schluchtenwanderung, einer Stadterkundung und sogar einem Finanzworkshop vom Alex (der so was beruflich macht) löste sich die Gruppe zumindest temporär wieder auf und jeder reiste seiner Wege. Uns verschlug es zum zweiten Mal nach Matala, dem Ort, an dem wir Bella und Nicki getroffen hatten. Und auch diesmal würden wir dort wieder auf besondere Menschen treffen... aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] So klein das Auto auch war, so viel Kram hatten die beiden dabei! Was wir ihnen an Platz voraus hatten, haben sie an Gepäck locker wieder gut gemacht. Neben dem großen Teppich und der 80 Liter Gasflasche, mehreren Wasserkanistern und einer Menge Werkzeug war gleich noch eine ganze gusseiserne Wok-Station
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit dabei, mit der uns der leidenschaftlichen Hobbykoch Nicki das ein oder andere ganz wunderbare Abendessen zauberte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Scheibe abgeschnitten von den Zweien und ihrer unternehmungslustigen Unbedarftheit haben auch wir uns bei der Begegnung - und dadurch nicht nur unseren Wasservorrat aufgestockt und den Beifahrer-Fußraum als hervorragende Vorratskammer eröffnet, sondern nach einer langen Zeit des Vergleichs mit perfekt ausgebauten Campingmobilen wieder ein bisschen was von der unkomplizierten Mentalität der Beiden auf uns abfärben lassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 14:42:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/es-geht-auch-noch-kleiner</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20220105_104738.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20220105_152150_292-58c62c6b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weihnachten auf 4 Rädern und 6 Quadratmetern</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/weihnachten-auf-4-raedern-und-6-quadratmetern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...und ein Jacuzzi-Silvester!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie haben wir die Feiertage, bei denen sonst üppige Festmähler, Familienbesuche und winterliche Stimmung auf der Tagesordnung stehen, am südlichsten Punkt Europas, ohne Ofen und Herd auf 6 Quadratmetern Bus-Wohnraumfläche verbracht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich vorweg – und nicht verwunderlich: Weihnachten bei Sonnenschein am Strand, unter Palmen und Olivenbäumen bekommt ein anderes Flair, als es das Ereignis in Deutschland hat. Nichtsdestotrotz kann so ein VW-Bus-Weihnachten locker mithalten in puncto Gemütlichkeit. Was wir schon am 23. Dezember eingeleitet haben, als wir Rusty mit einem wunderschönen Tuch vom Flohmarkt in Athen eine neue Busdecke verpasst haben. Wohnlichkeitszuwachs: +100!!! (Wir konnten es gar nicht fassen, wie viel so ein bisschen Stoff am Bushimmel ausmacht) Und ein bisschen Weihnachtsdeko durfte natürlich auch nicht fehlen, also her mit ein paar Zuckerstangen und Christbaumkugeln – und auf einmal saßen wir mitten in einem leuchtend schönen Lichterkettenmeer :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was jetzt noch fehlte, war die passende Verpflegung. Und so haben wir es uns zur ambitionierten Aufgabe gemacht, nicht nur den waghalsigen Versuch zu unternehmen, in Griechenland an Kartoffelknödel zu kommen und zum ersten Mal in unserem Leben ein Gulasch zu zaubern, sondern beides auch noch auf einem winzigen Campingkocher zuzubereiten. Aber die Herausforderung gelang, und so saßen wir an Heiligabend auf dem Bett unseres Mini-Zuhauses mit Weihnachtsliedern im Hintergrund, es gab ein astreines, erstes selbstgemachtes Gulasch über dem Campingkocher, Kloß mit Soß (Ein Glücksfund in Griechenlands Lidl-Kühltheke!) und ein kleiner Heizlüfter für 12,50€ aus dem Baumarkt stellte sich als wirkungsvollster Konter gegen die nächtliche, dann doch recht eisige Winterkälte heraus. Soo gemütlich, (vorallem mit der neuen Busdecke) und so heimelig (vorallem mit einer spontanen nächtlichen Weihnachtsfilmvorführung) – dass es als eines der geruhsamsten und schönsten Weihnachtsfeste der letzten Jahre in Erinnerung bleibt. (Und das völlig ohne Geschenke! - Wenn man vielleicht von unserer neuen SIM-Karte absieht, die uns ab dem 24. extra mobile Daten lieferte). Dennoch haben wir festgestellt: Die Stimmung beim Essen kommt nicht an das feierliche Zeremoniell der Festtagstafel im Kreise der Familie heran – dafür braucht es dann doch ein wenig mehr als eine ausgebaute Van-Rückbank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Dazustoßen zweier anderer Reiseduos in ihren Fahrzeugen wurden die Kochprojekte am ersten Weihnachtsfeiertag dann noch ambitionierter und es wurde ein Weihnachtsbraten &amp;amp; Spätzle über dem Lagerfeuer zubereitet – so gut, dass glatt 3 Vegetarier eine Ausnahme von ihren Gewohnheiten machten! :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einzig eine mit der Winterzeit verbundene Gewohnheit ging uns ein bisschen ab: Weihnachtliche Glühmärkte scheinen definitiv eine rein deutsche (oder zumindest mitteleuropäische) Tradition zu sein. Weihnachtsmarkt in Griechenland hingegen: eher mau. Daher beschlossen wir kurzerhand, am zweiten Weihnachtsfeiertag unseren eigenen DIY-Budenzauber zu veranstalten – mit jedem Van als einem eigenem kleinen Marktstand. Mit gebrannten Mandeln, Homemade Crepes, Lagerfeuerkino und Feuerzangenbowle. (Die Zuckerhüte wurden spontan selbst hergestellt! Nur einen Schnaps mit ausreichend hoher Umdrehungszahl zum brennen zu bekommen, stellte sich als eine Herausforderung heraus...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heinz Rühmann lässt grüßen: Passend zur selbstgemachten Feuerzangenbowle flimmerte dann auch der gleichnamige Film über die Leinwand und ließ Erinnerungen an unsere Würzburg-Zeit wiederaufleben. Ein schöner Abschluss der Campingplatz-Feiertage!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Mittelmeer und Whirlpool: Silvester und Neujahr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieselbe Weihnachtscrew versammelte sich auch zur Jahreswende erneut, diesmal jedoch in einem anderen Setting: Zum ausgelassenen Silvesterfeiern mit etwas mehr Platz gönnten wir uns einen Ofen-, Waschmaschinen- und - besonders cool: Jacuzzi-Luxus! in einem gemeinsamen AirBnB in Matala. Dem neuen Jahr begegneten wir so bei 40 °C im Whirlpool, mit Sekt und guter Stimmung. Unser Dachterassen-Schwimmbad wurde auch am nächsten Morgen allenfalls zum Snacks holen verlassen. Wir genossen also diesen Tapetenwechsel, der einen deutlichen Kontrast zu unserem Leben im Bus darstellte in vollen Zügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann hieß es erst einmal: Raus aus dem alten Jahr und rein in die Badehose! Mit großem Elan schmissen wir uns in die Wellen und damit wurde das alte Jahr am 31. Dezember abgebadet und die Badesaison am 1. Januar direkt wieder eröffnet. Kalte Wassertemperaturen? Klar, aber die konnten keinem von uns etwas anhaben - wir blieben (ähnlich wie im Jacuzzi) auch hier deutlich länger im Wasser, als erwartet :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage später zogen wir dann weiter - auf einen stillgelegten Campingplatz in Matala ...aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 03 Jan 2022 16:14:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/weihnachten-auf-4-raedern-und-6-quadratmetern</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211223_170103.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211223_170103-c2080594.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Athen mal anders</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/athen-antik-kalt-laut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die berühmte Stadt fernab von Hochsaison und Sommer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem wir Peloponnes einmal komplett durchquert hatten (siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/testd71908fb"&gt;&#xD;
      
           "Schluchten, Strände, Ruinen und eine Hobbitwanderung"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...) stand endlich Athen auf dem Plan. Endlich deshalb, weil das ja schon irgendwie zu so einer Griechenlandreise dazu gehört, die Hauptstadt. Die ersten zwei Adjektive, die mir zu der Stadt einfallen sind: kalt und laut. Kalt repräsentiert die Stadt natürlich nur für einen sehr kleinen Zeitraum im Jahr. Aber den hatten wir ziemlich gut erwischt. Laut repräsentiert die Stadt dagegen vermutlich zu jeder Jahreszeit ziemlich gut. Athen ist voller Menschen, und das auch ohne die vermutlich unzähligen Touristen, die die Stadt noch zusätzlich im Sommer unsicher machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mussten wir auch bei unserem Versuch, ein bisschen Straßenmusik zu machen, feststellen. Nach 800 Metern Suche in der Einkaufsmeile, auf denen dicht an dicht unzählige Straßenkünstler standen (alle sehr laut verstärkt), fanden wir in einem kleinen Eckchen noch einen Platz. Gut gelaunt legten wir los…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...nur leider hörte uns niemand :D wir waren ohne Verstärker unterwegs und kamen gegen den Trubel um uns herum einfach nicht an. Das hat uns allerdings keinesfalls die Laune verdorben. Es hatte etwas skurril Witziges, in Athen zu sitzen, Musik zu machen und einfach komplett unterzugehen in der Szenerie.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser Nachtquartier – einen Parkplatz außerhalb der Stadt – teilten wir uns in der ersten Nacht noch mit unseren Lieblings-Niederländern Hedwig und Thijs (siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ein-zettel-an-der-windschutzscheibe"&gt;&#xD;
      
           "Ein Zettel an der Windschutzscheibe"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), die, als sie erfuhren, dass wir gerade in Athen angekommen waren, kurzerhand ihre Pläne, die Stadt zu verlassen, noch während der Fahrt hinaus änderten und uns zu einer wirklich letzten Reunion nochmal für einen Abend trafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Athen ist neben kalt und laut aber auch sehr, sehr faszinierend! Es gibt so viele Ruinen und Artefakten, dass man meinen könnte, die Athener wissen gar nicht mehr wohin damit. So findet sich zum Beispiel an mancher U-Bahn Haltestelle zwischen Rolltreppen und Getümmel eine große Halle voller Vitrinen mit Artefakten aus dem Jahre 400 v. Chr. Und das ganz ohne Eintritt! (Natürlich bis auf die Fahrkarte…) Die Stadt platzt förmlich vor lauter historisch wertvoller Bauten und Ruinen – und das bunt gemischt inmitten der modernen Gebäude und Geschäfte. Man kann sich in aller Ruhe in ein kleines Café setzen und – gewärmt von einem Heizstrahler – die über 2000 Jahre alte Akropolis von Weitem betrachten. Natürlich haben wir uns die Akropolis nicht nur von Weitem angesehen, sondern an einem der wenigen Sonnentage in ihrer ganzen überwältigenden Größe von Nahem erkundet. In Kombination mit dem am Vortag besuchten Akropolis-Museum gingen wir mit vielen beeindruckenden Anekdoten und Geschichten vom Berg hinunter in Richtung Hafen, um zu unserem Winterquartier Kreta überzusetzen. Zusammen mit vier anderen Reisenden mit ähnlichen Plänen verließen wir auf der Party-Fähre das griechische Festland und kamen 9 Stunden später auf der größten Insel des Landes an. Und mal wieder blieben wir viel länger als gedacht...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 29 Dec 2021 14:37:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/athen-antik-kalt-laut</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211217_102705.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211216_171919-2705daea.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schluchten, Strände, Ruinen und eine Hobbitwanderung ...</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/highlights-griechisches-festland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Highlights des griechischen Festlandes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Reise von der griechisch-albanischen Grenze bis nach Kreta war wunderschön und sehr ereignisreich. Neben einigen expliziten Geschichten, die bereits in anderen Blogeinträgen erzählt werden, geht es hier um einen kleinen Überblick über die verschiedenen Stationen - inklusive kurzer Einblicke mit Bildern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vikos Schlucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die im Guinnesbuch der Rekorde als tiefste Schlucht der Welt eingetragene Vikos-Gorge stellte neben einer atembereaubenden Aussicht auch ein kleines Abenteuer für uns bereit. Motiviert von dem Bild einer alten Holz-Tür, die mitten im Nichts in einen riesigen Fels gebaut ist, machten wir uns auf die Suche nach diesem ungewöhnlichen Ort. Der Weg führte über die offiziellen Aussichtsplattformen, vorbei an Warn-Schildern (Betreten auf eigene Gefahr) hin zu unbeschreiblich schönen, schmalen, in Stein gehauenen Pfaden, die uns - zugegebenermaßen einige Meter über dem Boden – tatsächlich zu der Tür führten. Quasi eine Pforte, die durch eine große Steinmauer führte, die den weiteren Weg ansonsten versperrt hätte. Die ganze Kulisse erinnerte uns ein bisschen an Herr der Ringe, und so hatten wir einigen Spaß mit Bildern und Videos an diesem magischen Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht-Sarakinikos-Beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen ist man in Griechenland ja immer auf Traumstrand-Jagd. Da die meisten davon sich allerdings leider auf irgendwelchen Inseln befinden, haben wir uns umso mehr gefreut, dass der Sarakinikos-Strand, der mit seinen weißen großen Felsen ein bisschen wie eine surreale Mondlandschaft aussieht, laut Google Maps direkt in unserer Nähe ist. Ein wenig gewundert hatte ich mich ja schon, dass dieser Traumstrand so weit im Norden des griechischen Festlands sein soll, aber gut. Also nichts wie hin, den Schildern gefolgt und voller Vorfreude standen wir dann ziemlich verwundert im Regen an einem mittelmäßigen, unspektakulären kleinen Strand, bei dem weit und breit kein einziger weißer Fels in Sichrweite war. Es stellte sich heraus, dass Griechnland zwei Sarakiniki-Strände im Repertiore hat. Einen wunderschönen und dann eben diesen. Der Flo machte das Beste aus der Situation und schmiss sich dem Regen und der unerwarteten Landschaft zu Trotze gut gelaunt und splitterfasernackt in die Wellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olympia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine unserer ersten "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Acient Sites
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " in Griechenland. Das historische Olympia, bestehend aus unzähligen Säulen(-Rümpfen), den in griechischer Schrift in Stein gemeißelten Namen überführter Betrüger bei den Spielen, dem "Stadion" (eine große, ovale Grünfläche umgeben von Hügeln), den Umrissen riesiger Tempel sowie der – zugegebenermaßen ziemlich unspektakulären – Stelle, an der das olympische Feuer das erste Mal entzündet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ochsenbauch Bucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesmal tatsächlich einer der berühmteren Strände des Landes, im Süden des linken Arms von Peloponnes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hobbitwanderung Peloponnes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir uns ja nur einen schönen Wasserfall anschauen. Da sich der zugehörige Flusslauf aber durch wunderschöne Wälder schlängelte und "der Wasserfall" nur das Ende desselben zu sein schien entschlossen wir uns, den Weg weiter flussaufwärts zu erkunden. Der, wie sich schnell herausstellte, nicht nur aus befestigten Wegen bestand, weshalb wir bald wie zwei Hobbits barfuß burch den Wald den Fluss entlang wanderten, bis wir am Ende irgendwo auf einem Berg wieder heraus kamen. Ein wunderbares, ungeplantes Erlebnis!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem Rückweg zum Bus pflückten wir ein paar Oliven, die später Teil unseres
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog"&gt;&#xD;
      
           Oliven-Experiments
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mystras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Überreste einer riesigen, über 2000 Jahre alten Stadt mit teilweise noch erstaunlich gut erhalteten Ruinen. So beeindrucken, dass wir doch glatt die Zeit vergessen haben, aus Versehen eingeschlossen wurden, und die Tore der Stadt nur durch ein kleines Klettermanöver wieder verlassen konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spartaaaaaa!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder Mal eine uralte "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Acient Site
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " ganz in der Nähe des modernen Sparta. Inspiriert durch den Film "300" nutzten wir die Zeit für ein kleines Video und einem Besuch im "Weihnachtskaffee", was uns den angekündigten Sturm sehr gemütlich überstehen ließ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Epidaurus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erstes komplett erhaltenes griechisches Theater mit beeindruckender Akustik!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Monemvasia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine wunderschöne kleine Halbinsel mit einer uralten Festungsanlage und kleinem Dorf, die wir von unten, oben und rundherum zu Fuß erkundeten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Festung und der Kanal von Korinth
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwischenstop an der Festung von Korinth, von wo aus man schon den gleichnamigen Kanal erahnen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Nahem sieht die künstliche Verbindung für Schiffe, die die Halbinsel Peloponnes vom griechischen Festland trennt, allerdins noch deutlich beeindruckender aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit jeder Menge Erlebnisse, Erfahrungen und Bildern im Gepäck ging es von dort aus dann weiter Richtung Athen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            P.S.:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den Erlebnissen auf dem Griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes könnte man noch viel mehr berichten... Aber Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte, deswegen haben wir gleich ein paar Galerien erstellt, in denen es noch mehr Eindrücke gibt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Dec 2021 09:34:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/highlights-griechisches-festland</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211212_131826.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211209_122016-4e5bad4f-b0f69e68.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Land Unter</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/land-unter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die überflutete Dachbox
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal nicht aufgepasst... Vermutlich hatte jeder schon einmal solch einen Moment. Man ist unterwegs, es fängt an zu regnen und ein Gedanke schießt plötzlich in den Kopf: "Hab ich das Fenster zu gemacht?" Je nach Heftigkeit des Regens kann das zu einer mehr oder weniger unangenehmen Situation führen. In jener Nacht hätten wir uns jedoch gewünscht, dass es "nur" das Fenster gewesen wäre, das wir vergessen hatten, zu schließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es stürmte, gewitterte und goß wie aus Kübeln und zwar die ganze Nacht. Wäre unser Fenster offen gewesen, hätten wir das definitiv nach kurzer Zeit bemerkt. Zu unserem Pech war es aber die Dachbox. Wenn man kuschlig im Rusty liegt und sich von innen anschaut, wie die Welt untergeht, die Windböen an den Fahrzeugen zerren und der Donner einen regelmäßig aus dem Schlaf holt, dann kriegt man leider nicht mit,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn der Wind die Gepäckbox auf dem Dach aufreißt, sintflutartigen Regenfälle die Plastikwanne fluten und Sturmwehen an den Scharnieren reißen und zerren...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann bemerkten wir den Schaden dann doch, aber bis auf "erst-einmal-schließen" konnten wir in dem Moment nur leider nicht viel tun, denn der Sturm war noch im vollem Gange. Und so saßen wir bedröbbelt im Trockenen und buchten noch direkt in der Nacht das billigste AirBnB, das wir finden konnten. Denn für die nächsten Tage war ebenfalls Regen gemeldet und wir hatten keinerlei Möglichkeiten, irgendwas zu trocknen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle ein Hallelujah gen Himmel, dass es ausgerechnet in dieser einen Nacht so gestürmt hat. In jeder anderen Nacht in den vergangenen Wochen wäre die Katastrophe noch viel viel größer gewesen. Es befand sich nämlich eigentlich durchgehend etwas sehr Wertvolles da oben drin, wir hatten es am Tag vorher nur rein zufällig heraus genommen und lediglich aus Faulheit unten verstaut. Ansonsten wäre es das dann wohl gewesen mit der Straßenmusik auf der Reise, denn: Die Rede ist von unseren Instrumenten. Unser gesamtes Straßenmusik-Equipment lagert eigentlich immer oben in der Dachbox. Und es kann sich wohl jeder vorstellen, was mit einer Gitarre passiert, die 3 Stunden in einem Wasserbad liegt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daher kann man wohl von Glück im Unglück sprechen und der nächste Morgen war trotz der Entdeckung, dass 2 Scharniere kaputt und 2 Schrauben ausgerissen waren, eigentlich richtig schön! Denn mal wieder zeigte sich, wie hilfsbereit und nett Menschen sein können. Unsere Bus-Nachbarn (bzw. eher "Truck-Nachbarn"), die werkzeugtechnisch deutlich besser ausgestattet waren als wir, kamen uns noch vor dem morgentlichen Kaffee zu Hilfe geeilt. Mit Bohrmaschine, Ersatzschrauben, Kletteraktion auf dem Busdach, Kreativität und Teamwork gelang es uns, die ausgerissenen Scharniere zu reparieren und die Box – wenn auch noch voller Wasser – wieder funktionsfähig hinzubekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach großem Dankeschön, viel Daumendrücken, einem Helfer-Gruppenbild und einer weiteren kleinen Rettungsaktion, in der wir den Bus der Niederländer aus dem Sand befreiten (siehe Bild), machten wir uns auf zu dem AirBnB. ...Zu dem sehr sehr kleinen AirBnB, das eigentlich nur aus einer winzigen Küchenzeile und einem Schlafzimmer bestand, in das gerade so das Doppelbett passte. Also wurden wir kreativ und hingen den gesamten Inhalt der Box, in der 2 cm hoch das Wasser stand, überall auf, wo wir einen Haken oder ein Möbelstück finden konnten. Die komplette Wohnung war gerammelt voll mit Schlafsäcken, Zelt, Decke, Werkzeug, Hängmatte und und und... Herrlich! Bis auf ein paar wenige Kartons ging allerdings nichts unwiederbringlich kaputt. Ich würde sagen, da sind wir nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 11:17:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/land-unter</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211207_105348.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211207_105348-076d16b1-5aa9f7e9.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wiedersehen macht Freu(n)de - und wie!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/wiedersehen-macht-freu-n-de-und-wie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte von Rusty Junior
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schreiben das Jahr 2021. Lokalität: Ein Campingplatz in Montenegro in der Nähe zur albanischen Grenze. Kaum sind wir durch die Schranke gefahren, hüpft auch schon ein kleines rotes Fellknäuel forsch in unseren Bus. Es handelt sich um eine kleine Katze - eine von vielen, die sich auf dem Campingplatz herum treiben. Vor einigen Wochen tauchte wohl plötzlich ein ganzes Pack junger Katzen auf und macht seitdem den Campingplatz unsicher (auf eine sehr niedliche Weise). Keiner weiß, woher sie gekommen sind und zu wem sie gehören, aber sie scheinen ihr neues Zuhause gefunden zu haben. Alle sind Geschwister und gehören vermutlich zum gleichen Wurf. Alle bis auf einen. Unser rotes Fellknäul ist deutlich kleiner und jünger als der Rest der Bande und wir finden heraus, dass er erst 3 Tage vor uns auf dem Platz aufgetaucht ist. Die traurige Vermutung liegt nahe, dass das viel zu kleine Katzenbaby einfach ausgesetzt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit seiner Ankunft hat unser kleiner Freund eigentlich nur 2 Bedürfnisse: Liebe und Futter. Gleich am ersten Abend springt der Kater ungefragt auf Flos Schoß und fängt an, wie ein Mähdrescher zu schnurren. Und so schnurrt er sich in Windeseile in unsere Herzen. Tagsüber liegt er auf dem Fahrersitz und schläft oder macht es sich auf einem unserer Campingstühle bequem. Und schon an Tag Zwei bekommt der Gute bereits einen Namen. Passend zur Fellfarbe und seiner Liebe zu unserem Gefährt heißt der Vierbeiner von jetzt an "Rusty Junior". Er ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse – außer wenn es ums Essen geht. Ein guter Katzenpsychologe könnte uns nach einigen Sitzungen vermutlich das Kindheitstrauma des Kleinen mitteilen, aber was auch immer ihm wiederfahren ist, bei Essen sieht er rot. Er stürzt sich gierig auf das Futter, das wir inzwischen für die Bande besorgt haben, schlingt es in einem atemberaubenden Tempo herunter und fährt die Krallen aus, wenn jemand seinem Essen zunahe kommt. Nach der Mahlzeit versteht er sich mit allen Zwei- und Vierbeinern wieder großartig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einigen wunderbaren Tagen steht unsere Weiterreise an und wir machen uns Gedanken, wie es über den Winter mit den Katzen weitergehen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darum reden wir mit den Betreibern des Campingplatzes:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was passiert eigentlich mit den Katzen, wenn der Platz in 2 Wochen über den kompletten Winter schließt? - Keine Ahnung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wird es hier im Winter Nachts sehr kalt? - Ja schon ziemlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sind hier Anwohner, die sich um die Katzen kümmern? - Kann schon sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist das ihr erster Winter? - Ja das ist es, und sie versuchen auch schon die ganze Zeit, die Katzen an Reisende zu geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine allzu erbaulichen News. Um die Geschwister-Gruppe machen wir uns dabei weniger Sorgen, denn die meisten legen ein gutes Jagdverhalten an den Tag. Nur der Kleine hat das mit dem Jagen entweder noch nicht gelernt oder ist zu dämlich dafür. Er scheint insgesamt die die hellste Kerze im Leuchter zu sein mit seiner tapsigen Art, was seinen liebesnwürdigen Charakter allerdings mehr als abrundet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir setzten uns irgendwann ernsthaft damit auseinaner, den Kleinen einfach mitzunehmen - aber eine kurze Recherche zeigt: Es wäre nicht katzengerecht in unserem Miniatur-Bus und auf unseren Stadttouren mit den Instrumenten. Ziemlich traurig überlegen wir, was wir tun können und kaufen kurzerhand erstmal das halbe Supermarktregal mit Katzenfutter leer. Die Ladung kam direkt an die Rezeption des Campingplatzes mit der Bitte, das doch für eventuelle Nachbarn zugänglich zu lagern. Sehr sehr traurig fahren wir dann irgendwann tatsächlich los. Wie in einem melodramatischn Film sitzt der kleine Kater in der Mitte des Gatters und schaut uns erschocken hinterher. Es war wirklich furchtbar!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann kommt uns eine Idee! Waren da in Kroatien nicht zwei Reisende in einem riesigen Wohnmobil die gerne eine Straßenkatze adoptieren wollten? Diana und Alex, beide Teil unseres Dobrivnik-Chanty-Camps (siehe Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/the-shanty-town-of-the-dubrovnik-buskers?nee=true&amp;amp;ed=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_checkSync=1"&gt;&#xD;
      
           The Chanty-Town of the Dubrovnic Buskers
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) hatten uns von diesen Plänen berichtet. Und da sie ebenfalls auf dem Weg in Richtung Griechenland waren, schickten wir ihnen Bilder, den genauen Standort und ein paar Infos, die wir zum Thema Reisen mit Katzen gelesen hatten. Die beiden waren einige Stationen hinter uns und wir hatten mit ihnen schon in Kroatien ausgemacht, uns in Griechenland wieder zu treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danach hörten wir einige Zeit sehr wenig von den beiden bis sie uns plötzlich schrieben, sie seien in Grichenland angekommen und ob wir uns nicht treffen wollten. Klar wollen wir! Ohne Katzen, dachten wir jedoch - nachdem wir in der Hinsicht keine neuen Infos mehr bekommen hatten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie man sich aber doch irren kann! Die Wiedersehensfreude war groß und umso größer noch, als uns – nach 8 Wochen ohne Neuigkeiten – Rusty Junior plötzlich aus dem Wohnmobil entgegen gesprungen kam! Alex und Diana hatten sich nach einem Aufenthalt von sagenhaften drei Wochen auf (bzw. vor den Toren des) inzwischen geschlossenen Campingplatz in Montenegro (auf dem immernoch die Katzen hausten) tatsächlich dazu entschieden, zwei der Miezen zu adoptieren! Das Ganze sollte eine Überraschung für uns werden, daher hatten die beiden nichts davon erwähnt. Und die war auch gelungen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So standen nun also mitten in Olympia auf einmal zwei frisch geimpfte kerngesunde und glückliche Katzen vor uns. Und eine weitere Überraschung gab es obendrein: Im Impfpass des Katers stand tatsächlich offiziell der Name "Rusty Junior", den die Beiden von uns übernommen hatten. :D Sein Charakter hatte sich in keiner Weise geändert, er war immernoch tapsig und hatte immer Hunger. Seine Begleiterin "Bunte" dagegen ist eine äußerst grazile, junge Katzendame, die einen sehr unterhaltsamen Kontrast zu ihrem orangeroten Kompagnon darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch wir wurden bei dem Wiedersehen nicht vergessen: Zur grandiosen Katzen-Überraschung gab´s für uns einen Kroatien-Magneten und Schnapsglas für unseren Rusty-Senior, einen Köln-Advedtskalender und ein Kölsch-Glas samt Halter als Mitbringsel dazu. Diana ist nämlich glühende Köllnerin - das verbindet!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freundschaft zu Alex und Diana inklusive den beiden Vierbeiner zieht sich seitdem durch unsere Reise und wurde durch unzählige gemeinsame Abende, Diskussionen und Abenteuer immer tiefer. So tief, dass wir Anfang 2022 für 3 Wochen dann sogar auf das voll ausgestattete Luxus-Wohnmobil, auch genannt den Plastikbomber, samt Katzen aufpassten, während die beiden wegen ein paar Terminen nach Deutschland flogen. Und so ging es – zusammen mit Mareike – für 20 Tage über die Insel - mit 3 Fahrzeugen, 3 Zweibeinern und 2 Vierbeinern... aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 11:21:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/wiedersehen-macht-freu-n-de-und-wie</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211027-WA0010-7d89b531-b6c87cf1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211027-WA0010-7d89b531.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>The Olympic Drinking Games</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/the-olympic-drinking-games</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Gods have risen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Some moments of a journey are unforgettable. Some moments are extraordinary. And some are simply epic. And then, there are moments that combine all of the aforementioned. This is the story of how we came across the tales of gods and godesses, when 10 fellow travellers* all followed our invitation to meet in ancient OLYMPIA to once again light the olympic flame and celebrate the
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FIRST OLYMPIC DRINKING GAMES...!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            * &amp;#55356;&amp;#56812;&amp;#55356;&amp;#56807; ENG:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...some of which are non-german speakers, which is why this article is witten for once in english.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But feel free to use the translation tool in the top right corner of this webpage ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            * &amp;#55356;&amp;#56809;&amp;#55356;&amp;#56810; DEU:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...von denen einige nicht-deutschsprachig unterwegs sind, weswegen dieser Artikel ausnahmsweise in Englisch verfasst wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber fühl dich frei, unser Übersetzungs-Werkzeug in der rechten oberen Ecke zu benutzen ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           It all started with the following announcements to a newly formed whatsapp-group in the name of Dionysos and Bacchus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (These are the original messages!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "For centuries, a dispute has been waging! The endless war between cultures, an ongoing fight, all about one single topic: Who are the superior gods - The Roman or the Greek?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           This must come to an end and this weekend, this question is going to be decided once and for all!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Let me introduce myself: I, Dionysos, Greek God of the wine, insanity and festivity and my fiercest Roman enemy, Bacchus, will, in the following, be setting the framework and rules for this epic battle!!!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So read carefully, for the sake of your destiny is at stake!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           We are inviting you to ancient Olympia, where the strongest of athletes have been competing against each other for ages and where it is all going to be decided!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The historic disciplines,
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olympic Running
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Discus throw
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Pentathlon
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Pankartion
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Javelin
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           and
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chariot race
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            will be revived in the first
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olympic Drinking Games
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           !
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            And they will once and for all decide over all of your fate! (How these categories are carried out will be explained to you at a later point.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You have now been chosen as competitors, each of you being a strong and powerful god on your own, but only as a strong team will you be able to win this unforgettable fight, that generations will tell tales about to their children and grandchildren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Justitia will now assign you to a side that you will join forces with:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Now, let me, Bacchus, speak:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Justitia has just assigned you to your team!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Please, now, choose a character that suits you well and introduce yourself as either one of the ancient Greek or Roman God's!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           You may also choose an outfit that suits your side, be it white dresses for the Greeks or else a red wardrobe for the Roman empire!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unfortunately, even Gods have their weak spots... As for me, Bacchus, it is that I tend to swear a lot under the influence of the good Roman wine. Therefore, if I shout out "damn it!", I shall be 'punished' by taking a big sip from the nearest alcoholic beverage.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So is it for all of you, each of you must also state a word that is forbidden for you and that can only be annulled by taking a gulp of a strong spirit! (In Germany, we call it Schnapswort &amp;#55357;&amp;#56836;)"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "For me, Dionysos, as I am never in charge, I may never mention the word "sorry"☝&amp;#55356;&amp;#57339;or else I need to drink the drink of oblivion...
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            One last commandment, though, and then all is set:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           You, as you will participate in a number of heroic tasks, will need strong reinforcements in order to do so.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Make sure, that you provide yourself with a reasonable amount of provisions (alcoholic drinks) for the event. I, as the god of wine and delight, recommend (per two persons) one bottle of a tasteful spirit and at least one box of your favourite beverage, ideally in containers with 0.3 Litres volume."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "So, let me conclude, since my opponent Dionysos tends to loose himself in too much babbeling:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            - Find a Greek/Roman God (depending on your team)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            - Introduce yourself with that name to the group
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            - State your "Schnapswort"
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            - If you like, find a white, resp. red outfit
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            - Buy a lot of alcohol in 0.3L containers and have your favourite liquor at hand!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            And then...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           LET THE GAMES BEGIN!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57286;&amp;#55356;&amp;#57211;"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Not too long after, an adequate battle arena had been found, which, coincidentally, was an empty villa (also called the
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olympic Village
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in the town of Olympia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           and eight more gods introduced themselves and declared their contributions to this epic event:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           INTRODUCTION of the GODS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "I am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           APOLLO
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , worshipped as the god of the sun as well as the arts!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gratefully I accept the invitation of the gods Bacchus &amp;amp; Dionysos. I´m pleased to join the upcoming Olympic Contest of Gods against the Romans and I'll bother you with my presence!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Pure tongue I name the word "good" to my liquor word!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           To a pleasant competition vowed gods!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "I also express my gratitude to the great gods, Dionysus and Bacchus.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            With great honor I accept the invitation to the Olympic Drinking &amp;#55356;&amp;#57207; Games against the Greeks! &amp;#55356;&amp;#56812;&amp;#55356;&amp;#56823;
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            I am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ARTEMIS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , the Goddess of the Hunt &amp;#55356;&amp;#57337; and in the heat of the moment am inclined to use "F***(-ing)" as my "Schnapsword"
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           I am looking forward to this epic tournament &amp;#55356;&amp;#57311;️ &amp;amp; my fellow competitors!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Here´s to fair competition &amp;amp; as already Poseidon &amp;#55357;&amp;#56625; used to say; May the better ones win! &amp;#55356;&amp;#57286;"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "As you might have already expect it, I am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           APHRODITE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , God of the Beauty &amp;amp; Love. I am proud to got invited from Bacchus &amp;amp; Dionysos to the Olympic Drinking Games. With my hidden skills, we - the Greeks - will fight &amp;amp; win against the Romans. My „Schnapswort“ will be „omg“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            May the prettiest win!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "This is
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VESTA
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , member of the Red Roman Heroes and battelling against the Greek this Saturday &amp;#55356;&amp;#57211; Vesta is very glad, as the goddess of home and hearth&amp;#55357;&amp;#56613;&amp;#55356;&amp;#57182;, that she is invited to a home with oven. Thus, "oven" will be her forbidden word. May the best team win &amp;#55357;&amp;#56490;"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ZEUS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wants to thank his dear son Bacchus and Dionysus for the opportunity to display his and the Greek superiority over the petty roman trash. As ruler of All and Everything "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " am the greatest. To celebrate my greatness "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " will DRINK!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Apperently
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bold
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            does not work with photos &amp;#55357;&amp;#56837;)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Oh, I was so busy working the whole day! - God damn yeah, it’s weekend! My GodJob is very important and it’s not so easy to be in time. I‘am carry you’re messages from North to South, from Est to West in a short time. Sometimes the you get a wrong message, but that’s no problem, anotherone get a wrong message too. In addition to my job, I‘m also responsible for the financial gain, commerce, travelers, luck, trickery and thieves.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            But there is one more thing…my Schnapswort is lost in the post, so I can’t find it now.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            See ya later gods!
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            ~
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MERCURY
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / GodHermesDelivery&amp;#55358;&amp;#57014;"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "It was with great joy that I received the invitation of Dionysus and Bacchus from my servants &amp;#55357;&amp;#56540;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            I am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           POSEIDON
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , the Greek god of the sea &amp;#55357;&amp;#56625;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            and I happily accept this invitation to fight the Romans!⚔️
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Due to my strong expression of cheerfulness,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            I was assigned the schnapps word "funny",
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           after which I have to delight in the cool drink. &amp;#55356;&amp;#57207;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Now I will take advantage of the phase of the waning moon
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           and retreat into the depths of the ocean to be ready for the epic battle against the Romans at the new moon this weekend. &amp;#55356;&amp;#57108;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           May the better win! &amp;#55356;&amp;#57307;"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In preparation for the upcoming sportive event, the gods and godesses met one day earlier to visit a greek restaurant and indulge themselves in the finest foods and wines of the local cuisine...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And then, the next day,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           the olympic flame was lit and with fierce ambition, a waging battle ensued, including disciplines such as liquor-loade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            n
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           relay-running
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , tha
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           t turned out to be a head-to-head tournament for the senses of balance a
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nd
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           frisbee-discus-throwing-flunkyball
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , that l
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ed some of the athletes to take the unconceivablest measures in order to win...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Throughout a whole day, the competitors would not let each other off, giving their best in a impressive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            speed-penthathlon
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            with the fanciest poses and the worst cameras, fighting intensely and even more creatively in a
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ring fight of schri-schro-schraaa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , dodging every attempt to be lured onto the dark side by the gummibears of hell...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            and it was not until the final two disciplines,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           spear-throwing-beerpong with divine intervention
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            and a furious
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           horse-race-cage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , that the greek gods could finally prove their superority, which, at this point, however, could in no way affect the cheerful and exciting atmosphere of the whole evening that ended late in the morning, after rounds and rounds of "inverse who-am-I" next to the cosy chimney fire. With none of the olympic villages beds being used, since every god decided to sleep in their own carriages, that obviously tempted to be more comfortable and inviting than luxurious mansion-beds, this is how the epic battle ended.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And, after a palatial breakfast the next morning (where we learned about the best way to prepare the most delicious pita), the gods parted ways again, on to further adventures in the land of olive oil, gorgeous gorges and raki...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           but those are different stories.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Schri - schro - schraaa!!!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 21:35:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/the-olympic-drinking-games</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Olympics-Beer.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Olympics-Beer-90b0ea16-e9723ebb.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>60 Kilometer über Korfu</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/korfu-wanderung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8 Füße, 4 Rucksäcke, 2 Zelte und 1 Jobangebot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Griechenland begann für uns direkt mit einem kleinen Abenteuer. Kaum über die Grenze, trafen wir an unserem ersten Stop, der Hafenstadt Igoumenitsa, unsere beiden niederländischen Freunde wieder (siehe Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ein-zettel-an-der-windschutzscheibe"&gt;&#xD;
      
           "Ein Zettel an der Windschutzscheibe"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) und wurden von denselben direkt zu einer mehrtägigen Wanderung über das in Sichtweite liegende Korfu eingeladen. Die beiden Wandererfahrenen hatten den Plan gefasst, ihren Bus im Hafen stehen zu lassen und mit der Fähre nach Korfu über zu setzen, um von dort einige Tage mit Rucksack und Zelt unterwegs zu sein. Klingt doch nach nem super Plan! Gesagt, getan: Am nächsten Morgen standen wir zu viert auf der Fähre und winkten unseren Bussen auf Wiedersehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Stunden liefen wir im Regen durch Urwald-artige Landschaften im Inneren der Insel. Mittags gab es einen kleinen Stop in einem verlassenen Ziegenstall (es regnete immer noch), um danach weiter in Richtung Meer zu ziehen. Je näher wir dem Wasser kamen, desto besser wurde das Wetter und mit der Zeit löste sich die gefühlt 50 cm dicke Schlammschicht von unseren Schuhen und das Gehen wurde - vielleicht auch auch durch den Sonnenschein und die Aussicht - deutlich leichter. Ein besonders schönes Stück Strand lachte uns so sehr an, dass wir uns dort am späten Nachmittag niederließen. Also Zelte aufgebaut und erst mal in die Wellen gehüpft, um danach ein kleines Lagerfeuer im Sand zu machen. Ein an sich schon sehr schöner Abend, aber er sollte noch viel schöner werden...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während des Zelt-Aufbaus wurde Flo von ein paar Leuten angesprochen. Alle so eher unsere Eltern-Generation, alle Deutsche und allesamt Künstler und Musiker. Und einen davon kam Flo besonders bekannt vor! Es war ein bekannter deutscher Kinderlieder-Schreiber aus Nürnberg: Der große Geraldino! :D Als Kind war klein Flo sogar mal auf einer Show gewesen. Dieses Wiedersehen musste natürlich gefeiert werden und so wurden wir am Abend eingeladen, doch mal bei ihnen vorbei zu schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei "ihnen" handelte es sich um folgende Personen: Geraldino und seine Frau hatten ihren gesamten Freundeskreis zusammengetrommelt, um gemeinsam einen Monat lang (jede/r so lange wie er/sie kann) in dem Haus, das eigentlich ein kleines Familienhotel ist, eine Auszeit von den Coronastrapazen zu nehmen. Durch den Hotelbesitzer, der auch zu den gemeinsamen Freunden zählt, kam es dazu, dass sich dieser Haufen Künstler in der Off-Season für den ganzen November auf Korfu einfanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um der Einladung zu folgen, verließen wir also unser Lagerfeuer, nur um kurz darauf auf einen Haufen fröhlicher Menschen beim Tanzen zu treffen - Geraldino haute als erstklassiger DJ eine Nummer nach der anderen raus und der Generationenunterschied war Geschichte, besonders was den Musikgeschmack betraf. Zur späteren Stunde kam dann – wenig überraschend, bei einem Haus voller Musiker – die Idee auf, selber gemeinsam Musik zu machen. Bis spät in die Nacht saßen wir in großer Runde zusammen und jeder gab ein bisschen was vom eigenen Repertoire zum Besten, inklusive gemeinsamer Karaoke-Klassiker, einem bunten und vielfältigen Mix aus Acapella-Gesang, Akkordeon, Gitarre und Mundharmonika, bis hin zu einer sehr beeindruckenden Jodel-Nummer (siehe Videos). Wir verstanden uns prächtig und wurden direkt zum Frühstück am nächsten Morgen eingeladen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so bekamen wir anstelle karger Wander-Kost ein feudales Mahl serviert und wurden vom Hotelbesitzer über das Grundstück geführt – einer Einrichtung basierend auf sogenanntem "nachhaltigem Tourismus": Relativ klein gehalten und neben den Zimmern, Gemeinschaftsräumen und dem bewussten Verzicht auf einen Pool auch ausgestattet mit einem Gemeinschaftsgarten, einem Hängematten-Wald und noch vielen vielen schönen Ideen mehr. Beflügelt durch die gegenseitige Begeisterung unsererseits an dem spannenden Familienurlaubs-Kozept und seinerseits an unserem musikalischen Werdegang, bot er uns direkt an, im nächsten Sommer bei ihm einzusteigen, um als Full-Time-Job auf Kreta Workshops jeglicher Art (Musik, Gärtnerei, Kommunikation...) für Erwachsene und Kinder zu leiten. Vielleicht die Alternative zum Dasein als Chemiker? Klingt auf jeden Fall verlockend!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diesem ereignisreichen Start in unsere Wanderung lagen noch circa 50 Kilometer vor uns. Bei wunderbarem Wetter liefen wir – in interessante Diskussionen oder unterhaltsame Spiele vertieft – über Dünenlandschaften und bergige Schotterwege, entlang eines küstennahen Sees, durchquerten unzählige Olivenhaine und staunten über die vielfältige wunderschöne Natur der Insel. Nach einer Nacht im Unterholz, bewaffnet mit einer Flasche selbstgemachtem Wein einer netten Einheimischen, fanden wir für unsere dritte Nacht einen surreal schönen Übernachtungsplatz mit Blick über die ganze Insel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das einzige Problem war nur: er lag auf einem privaten Grundstück. Die Lösung des Problems kam aber direkt ums Eck und zwar in Form des Besitzers, der uns mit offenen Armen empfing, uns erlaubte unsere Zelte aufzuschlagen und uns sogar Zugang zu Trinkwasser anbot. Und so saßen wir am Abend an einem traumhaft schönen Spot vor unseren Zelten mit einem postkartenreifen Ausblick. Und das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Auf dem Grundstück gab es auch noch einen Esel! Ein wunderbarer, sympathischer Vierbeiner, der sich von der überglücklichen Anna streicheln lies. Und so stand wir beiden nebeneinander, genossen den Ausblick und hätten zufriedener nicht sein können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu Abschluss unseres kleinen Abenteuers gönnten wir uns noch eine gemütliche Nacht in einem AirBnB inklusive Abschlussessen, bevor wir am nächsten Tag mit der Fähre unseren Bussen wieder entgegen fuhren, die uns bestimmt schon sehnlichst erwartet hatten und es nicht abwarten konnten, mit uns den Rest von Griechenland zu erkunden...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 13:41:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/korfu-wanderung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211119_140000-0d6799b0.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211119_140000-0d6799b0-08f6a24a.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Albanien II</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/albanien-ii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Bekanntschaften und ein überraschend anderes Restaurant
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wieder zurück in unserem freundlichen Wohlfühl-Land, steuerten wir aufgrund einiger Empfehlungen auf Berat, die Stadt der 1000 Fenster zu. Und aufgrund einer noch viel detaillierteren Empfehlung vom Crischi suchten wir dort das Restaurant „Lili“ auf. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an unseren alten Mitbewohner - denn die Empfehlung hat sich sehr gelohnt! Mitten in den sehr engen verschlungenen Gassen der nur zu Fuß betretbaren Altstadt liegt das kleine Restaurant mit „Homemade Food“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es machte direkt den Eindruck, als handele es sich eigentlich gar nicht um ein Restaurant, sondern um ein privates Haus. Und so ist es auch. Gegessen wird inmitten alter Steinmauern auf der urigen, überdachten Terrasse, auf der Platz für 6 kleine alte Holztische ist. Auf der Toilette stehen neben mehreren privaten Bad-Accessoires ein paar Zahnbürsten im Becher am Waschbecken. Der Besitzer ist ein kleiner Albaner, der sich so sehr über seine Gäste freut, dass man Angst bekommt, er könnte jeden Moment einen Herzinfarkt bekommen, so aufgeregt hüpfte er um uns herum. Wir waren an diesem Abend die ersten Gäste dort und wurden sehr sehr sehr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            freundlich empfangen. :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lili fragte gleich nach unseren Namen und wo wir her kämen. Von da an wurde in jeden Satz ein bisschen Deutsch und natürlich immer unsere Namen gepackt. „Anna! Flo! I bring you Rotwein! Is homemade!“ „Flo! You like the food? Ist gut?“. Am Anfang dachten wir, diese besondere Aufmerksamkeit würde vllt nur uns als den ersten Gästen des Abends zuteil. Aber weit gefehlt. Der gute Lili freute sich über jeden einzelnen seiner Gäste genau gleich. Man könnte meinen, er hätte an diesem Tag erst eröffnet, aber das Restaurant gibt es nun schon seit einigen Jahren und im Sommer kommt man ohne Reservierung gar nicht an einen Tisch. So saßen wir also, schon gut versorgt mit einer Karaffe Wasser und einer Karaffe Wein, und warteten auf die Karte. Und hier war gleich die nächste Überraschung. Man bekommt nicht einfach eine Karte auf den Tisch gelegt. Nein! Es gibt bei Lili genau 13 Gerichte, alle von seiner Frau zubereitet - und diese sind als Bilder alle auf eine große, alte Tafel mit aufgeklebt (siehe Bilder). Diese Karte wird jedem Tisch einzeln vorgestellt. Lili wuselt also bei jedem neuen Gast los und kommt mit der Tafel unterm Arm wieder zurück, schnappt sich einen Stuhl und platziert die Tafel so, dass jeder am Tisch die sehen kann – ein bisschen wie ein Flipchart für eine Präsentation. Und dann bekommt man auch eine private Präsentation der Karte. Jedes einzelne Gericht wird inklusive persönlicher Empfehlungen und einigen Worten in der jeweiligen Landessprache genau erklärt. An dieser Stelle eine persönliche Empfehlung unsererseits: Solltet ihr auch einmal dort sein - bestellt einfach gleich die ganze Karte, so wie wir es am Ende gemacht haben! Die Gerichte kosten ganz nach albanischem Preisniveau zwischen 2,50 und 6 Euro. Und alles ist unendlich lecker! Nach ganz viel Essen, hausgemachtem Rotwein und einer kostenlosen Runde Raki schlenderten wir zufrieden, sehr satt und immer noch ein bisschen ungläubig zurück zu unserem Bus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übernachtet haben wir in Berat auf einem kleinen Campingplatz außerhalb, auf dem wir einige neue Bekanntschaften gemacht haben. Zum einen lebt dort Joey, ein energiegeladener schwarzer Miniatur-Hund, der schwanzwedelnd auf alles und jeden zurennt, das oder den er sieht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben diesem süßen Campingplatzbewohner haben wir hier noch einige weitere Reisende kennen gelernt, mit denen wir in den darauffolgenden Wochen immer wieder zusammen unterwegs waren. Zum einen Markus und Nora, die im Wohnmobil unterwegs waren, um für 4 Monate durch Osteuropa zu ziehen. Und zum anderen Flo und Tobi, auch bekannt als „Project Hedwig“, die mit ihrem Unimog namens Hedwig (ein riesen Gefährt!) alle Aufmerksamkeit sofort auf sich ziehen. Als ich die beiden Jungs das erste Mal sah, fragte ich sie, welche Wüste sie denn mit diesem Monstertruck durchqueren wollten. Mit einem freudigen Lachen kamen wir ins Gespräch und bald hatten wir unsere Pläne, an diesem Tag weiter zu fahren, auch schon über den Haufen geworfen. Am Abend saßen wir am Lagerfeuer zusammen bei leckerem „Beratbrei“ (ungeplates Ergebnis von Rosmarin-Kartoffeln) aus dem Dutch Oven der beiden Jungs und Lagerfeuermusik von uns.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kombination aus Unternehmungslust, fabelhafter Ausrüstung und großer Hilfsbereitschaft machte das Reisen in der Gruppe sehr angenehm. Wir erkundeten wunderschöne Plätze, zu denen wir ohne Projekt Hedwig erst gar nicht gefahren wären. Der Deal war, dass wir überallhin mitkommen, solange sie uns dann aus dem Kies oder Sand oder Schlamm im Notfall wieder raus ziehen. Nach einigen abenteuerlichen Pisten heizten wir so mit Rusty über verlassene Strände, campierten an den malerischsten Küsten und kamen schlussendlich am südlichsten Zipfel Albaniens an. Dort steuerten wir nach ein paar sehr spannenden „Straßen“ einen malerischen kleinen Campingplatz an, auf dem wir direkt mit Getränken und Essen empfangen wurden (Albanien halt…). Von dort aus ging es zum sogenannten „Blue Eye“ in Albanien (siehe Bilder), einer wunderschönen Unterwasserquelle, bevor wir schlussendlich über die Grenze nach Griechenland fuhren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 18:55:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/albanien-ii</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211113_161334.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211113_161334-975adf50.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eigentlich... Part IV: Sackgasse Grenze</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/sackgasse-grenze</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch nie haben wir uns so sehr auf Pfannkuchen gefreut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Falls du nicht gerade erst neu* (s.u.) auf diesen Blogartikel gestoßen bist, sonden bereits die letzten Beiträge gelesen hast und nun unbedingt wissen willst, wie unsere Fahrt zur Grenze im Kosovo ausgeht? - dann freut es mich, dich mit einem passenden Fußnoten-Zitat aus der Känguru-Offenbarung (die während dieser Fahrt als Hörspiel lief) zu begrüßen, das da lautet:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cliffhanger, der:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Thomas Hardys zwischen September 1872 und Juli 1873 in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tinsley's Magazine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            als Fortsetzungsgeschichte erschienenen Roman
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A pair of blue eyes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hängt der Protagonist Henry Knight am Ende einer Episode an einem Büschel Gras über einem Steilhang. Diese Szene wurde zur Namensgeberin eines Tricks, den vor Hardy schon Scheherazade eintausendundeinmal erfolgreich angewandt hatte und der später das Genre der Soap Opera ermöglichte: Man bricht eine scheinbar sehr spannende und dramatische Szene mitten in der Handlung ab, um das Publikum bei der Stange zu halten. Oft erweist sich die Szene dann zu Beginn der Fortsetzung übrigens als gar nicht so spannend und dramatisch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus: Die Känguru-Offenbarung (2014) von Marc-Uwe Kling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist die Fortsetzung des Blogartikels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           Eigentlich... Part III
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz und knapp -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben die vor uns liegende Grenze nach Mazedonien nie passiert. Nicht weil, es verboten wäre, aus- oder einzureisen, sondern schlichtweg, weil wir die Grenze nicht erreichten. Die bisher noch vernünftig ausgebaute Straße hörte exakt 3000 Meter vor der Grenze einfach auf. Was wir daran bemerkten, dass wir im Dunkeln urplötzlich über die 15 cm hohe Asphaltkante des Straßenendes schürten und mit Rusty unsanft auf einem Feldweg aufsetzten. Die zwei Stunden vorher noch so gut ausgebauten drei Fahrspuren hatten sich vor unseren Augen in eine unbefahrbare, serpentinenlastige Schotterpiste verwandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da standen wir nun also um zwei Uhr morgens, mitten in der stockfinsteren Dunkelheit des kosovanischen Grenzgebirges
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , auf einem schlaglochgesprenkelten und von tiefen Furchen durchzogenen Feldweg. Und unsere Navigation verwies uns darauf, dass di
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e "Straße", die im Finsteren vor uns lag, von nun an in steilen Serpentinen bergab gehen sollte, mit einer durschnittlichen Fahrzeit, bei der man schneller gelaufen wäre. Abenteuergeist und Unternehmungslust in Ehren, aber keine Chance: Ohne Allradantrieb bedeutete dies für uns, an dieser Stelle umzudrehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so sind wir die gesamte Strecke wieder zurück gefahren, durch das kleine Bergdörfchen mit den engen Gassen, durch den schwarzen Bergwald des Kosovos, auf der nun immer breiter werdenden Asphaltstraße mit den Känguru-Chroniken als Hörspiel zurück Richtung Prisren, von wo wir hergekommen waren. Frustrierend. Aber nach einer Übernachtung auf einem Autorastplatz kurz vor der Stadt beschlossen wir, das beste aus der Situation zu machen, unsere neue Route durch einen Nationalpark im Süden des Kosovos zu legen und mit viel Fahrerei und deutlich mehr Strecke als ursprünglich geplant dann doch noch rechtzeitig zu unserer Pfannkuchen-Verabredung wieder am Ohridsee zu sein.**
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ** Wer die ganze Fahrerei, die ja ursprünglich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nur mit einem kurzen Abstecher zum Ohridsee begonnen hatte, nun einmal genauer nachvollziehen möchte, kann ja jetzt einmal bei unserer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/#route"&gt;&#xD;
      
           --&amp;gt; Polarsteps-Route
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf der Startseite vorbeigucken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesmal kamen wir nun auch wirklich wie geplant an und durften einen grandiosen kulinarischen Abend mit Franzi und Martin verbringen - selten haben Pfannkuchen besser geschmeckt! Und zum Abschied bekamen wir sogar noch zwei selbstgeknüpfte Armbänder geschenkt - als wunderschöne Erinnerung an die gemeinsamen Abende.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einer strahlend-sonnigen Rundfahrt um den See, inklusive eines wunderschönen Frühstücks am Wasser ging es am nächsten Tag dann an die Fortsetzung unserer Reisepläne mit dem Ziel: Berat, Albanien. Und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wollten wir dort dann auch nur eine Nacht bleiben... Aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            *
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein kleiner Einblick für diejenigen unter euch, die spontan zu diesem Blogartikel dazugekommen sind:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein Reiseabenteuer: Nach einem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-i"&gt;&#xD;
      
           Straßenmusik-Date in Bitola
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-i"&gt;&#xD;
      
           Eigentlich... Part I
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ), einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-ii"&gt;&#xD;
      
           Karaoke-Date in Skopje
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-ii"&gt;&#xD;
      
           Eigentlich... Part II
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) und einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           Kaffee-Date in Pristina
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (samt e
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ines Spontanausflugs nach Prisren im Westen des Kosovos -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           Eigentlich... Part III
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) waren wir gerade auf dem direkten Weg zurück nach Mazedonien, zu einem Pfannkuchen-Date am Ohridsee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Die Google-Maps-Navigation hatte uns dabei einen Weg direkt durch das kosovanische Gebirge vorgeschlagen und die Straße Richtung Grenze war bisher astrein befahrbar gewesen. Kein Grund also, der unserer Wiedereinreise nach Mazedonien im Wege gestanden hätte. Wohl gemerkt - "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hätte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2021 22:36:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/sackgasse-grenze</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211108_102217.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20211107_223943_748-519c0c6c.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eigentlich... Part III: Vorurteile, ade!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-iii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kosovo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn sich wohl ein Land zum Aufräumen mit Vorurteilen eignet, dann auf jeden Fall der Kosovo:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Stimmen hatten uns im Vorneherein nahegelegt, "um diesen Krisenherd einen Bogen zu machen", uns nicht "in die Gefahr zu begeben, dass uns in so einem unsicheren Land etwas zustößt", "besser nicht hinzufahren, wer weiß, wie dort die Leute sind". Und so musste es wohl kommen: Kaum hatten wir unseren Fuß auf kosovanischen Boden gesetzt*, da wurden wir bereits zum Kaffee eingeladen. Während Anna beim Einparken noch nicht einmal die Handbremse angezogen hatte, wurde ich bereits aus einem vorbeirollenden Caddy, mit dem Blick auf unser Nummernschild, von einem holprigen "Hallo, wie gehts?" begrüßt. Positiv geprägt durch die schönen Begegnungen in Albanien kam ich schnell ins Gespräch mit dem älteren Herrn, der uns da aus seinem Auto zuwinkte und uns beide ins Restaurant um die Ecke zum Espresso einlud. Wenn man Annas Aussage Glauben schenken möchte: "Der beste Espresso, den sie je getrunken hatte, noch besser als der in Italien!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Die außereuropäische Autoversicherung, die man bei der Einreise braucht, gabs von dem netten Grenzbeamten umsonst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus dem Café ging es dann - samt unseren Instrumenten - zu dritt auf den beiden Vordersitzen des kleinen Caddies nach Pristina hinein – unser Gastgeber ließ es sich nicht nehmen, uns im Zentrum der Stadt abzusetzen, wo wir am Vormittag in einer Stadtführung spannende Details zur Entwicklung dieses jungen, noch nicht vollständig anerkannten Landes mit seiner militärisch geprägten Vergangenheit erfuhren und am Nachmittag den Straßenmusik-Rekordumsatz aller Balkan-Länder aufstellten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wäre es danach von unserem Abstecher wieder zurück nach Süden gegangen, wäre uns dann nicht dasselbe wie in Bitola passiert, weil Maja, die unser Pristina-Straßenmusik-Video auf Instagram entdeckt, uns nach Prisren weiterschickt. Sie käme aus dem Kosovo, und wenn wir uns schon nicht den Norden des Landes ansehen, aus dem sie herkommt, dann wenigstens dieses pittoreske kleine Städchen etwas weiter Südöstlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war schon spät, die Sonne dank der kurzen Tage im Herbst bereits am untergehen und wir wollten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            am übernächsten Tag wieder in Ohrid sein, der Pfannkucheneinladung folgen und Martin und Franzi wiedersehen! Hin- und her wurde überlegt – sind wir schon zu müde? Ist es schon zu spät? Welche Route würden wir dann fahren? Ist es die ganze Strecke wert? Bereuen wir es vielleicht am Ende,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dort gewesen zu sein? Schaffen wir es rechtzeitig zu den Pfannkuchen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurden Routen gewälzt**, Pläne abgewogen und schließlich stand fest - wie könnte es auch anders sein: Wir fahren noch nicht zurück, sondern weiter nach Prisren. Einen Abend lang durch dieses Städtchen zu schlendern wäre doch wunderbar, und überhaupt sehen wir so immerhin auch noch ein bisschen mehr von diesem kleinen Land – wer weiß, wann wir das nächste mal wieder hier sein werden! Und außerdem schlägt uns Google eine astreine Route vor, mit der wir im Nu von Prisren im Norden in einer direkten Linie wieder nach Süden zum Ohridsee gelangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           **
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daumen Hoch: Im Gegensatz zu den meisten deutschen Städten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *räusper*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stellen die Städte im Kosovo, ähnlich wie es auch in Tirana in Albanien der Fall gewesen war, ihren Besuchern nicht nur frei verfügbares, sondern auch schnelles Internet auf der Straße zur Verfügung. Deutschland, nimm dir mal ein Beispiel!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesagt getan – der Abstecher nach Prisren war jeden Streckenkilometer wert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und spät nachts fuhren wir glücklich unserer Verabredung am Ohridsee entgegen. Die dreispurige, breite Straße astrein ausgebaut, die Nacht sternenklar, die Känguru-Chroniken als Hörspiel, wunderbar. So zumindest die erste Stunde Fahrt. Dann wurde die Straße nämlich etwas enger, zweispurig und schlussendlich einspurig, aber immer noch gut, um schnell voran zu kommen. Lediglich die Zivilisation wurde spärlicher – ein einziges Dorf lag auf unserer Route, die uns direkt in das Grenzgebirge zwischen dem Kosovo und Mazedonien führte. Dort war die Straße zeitweilig schon recht eng, die Häuser dicht beieinander und nicht nur einmal mussten wir kurzfristig umdisponieren, um eine passende Neuroute durch die gepflasterten Gässchen mit steilen Anfahrten zu finden. Aber danach gings gewohnt gut weiter, die Grenze nach Mazedonien bereits auf Google Maps im Blick. Was uns wohl ein bisschen ZU zielfokussiert hat werden lassen, denn spätestens hier hätten uns zwei Gedanken kommen können:
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wie zur Hölle soll das eine gute Grenzstraße sein, die ggf. auch mal größere LKW passieren können? Und warum zum Teufel brauchen wir für die verbleibenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            drei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kilometer zur Grenze jetzt angeblich noch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           30 Minuten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber Mazedonien war quasi in Sichtweite (hätte man Nachts um zwei noch etwas gesehen) und andernfalls wäre die einzige Option gewesen, all die Strecke nach Prisren und von dort aus weiter nach Pristina und Skopje zurückzufahren – ein riesiger Umweg!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deswegen weiter, eine Strecke die von Google vorgeschlagen wird, sollte ja
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            befahrbar sein und hört
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ja nicht einfach auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spoiler alert: Tut sie aber doch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber was dann passiert ist, erzähle ich in der nächsten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/sackgasse-grenze"&gt;&#xD;
      
           Geschichte
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 11 Nov 2021 22:36:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-iii</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211107_084453.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20211107_191552_345-6c07f1d3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eigentlich... Part II: Das wilde Skopje!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-ii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist alles nur geklaut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Bitola am Ohridsee hatte uns eine verrückte Verkettung von Zufällen in die Hauptstadt Mazedoniens, nach Skopje geführt. Und diese Stadt hatte einiges an Überraschungen zu bieten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir in der Früh bereits von Viktorias sympathischen Papa auf einem extra für uns geöffneten Privatparkplatz im Zentrum der Stadt empfangen wurden, auf dem wir sorgenfrei für die Nacht stehen durften...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Stadt bei ihrer Tourismus-Kampagne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            minimal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            übertrieben hat und bei der Stadtrestaurierung völlig ausgerastet ist – weswegen man jetzt an jeder Ecke riesige Statuen (manch einer behauptet, Skopje hätte mehr Statuen als Einwohner...), überdimensionierte Prunkbauten und aberwitzige Monumente entdecken kann, die einem bei näherem Hinsehen allerdings
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein bisschen zu sehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bekannt vorkommen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So schnell, wie diese Schmuckstücke innerhalb der gerade einmal letzten Zehn Jahre hochgezogen wurden, sind die verantwortlichen Mazedonier wohl völlig darüber weggekommen, ihre eigene Geschichte ein bisschen zu verewigen, sondern haben anstatt dessen vogelwild aus Europa und dem Rest der Welt kopiert (ein bisschen wie Europas Las Vegas, nur leider durch viel Korruption und einen unschönen Polit-Skandal finanziert). Wer es nicht glaubt, kann sich gerne selbst ein Bild machen:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Anm.: "David" (Bild 3) bekam seine Unterhose nachträglich angezogen, nachdem ein paar ältere Mazedonierinnen sich mittels Unterschriftenaktion über das Zuviel an Freizügigkeit beschwert hatten ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wir von unserer bezaubernden Gastgeberin auf ein äußerst feudales Abendessen eingeladen wurden, bei dem der Vorspeisenteller bereits ausgereicht hätte, unsere Mägen aufs Feinste zu füllen – gar nicht zu sprechen von der üppigen Fleischplatte mit dem zartesten Rind und saftigstem Steak! (Hier konnten nur noch einige der ziemlich exquisiten Rakis den Magen wieder aufräumen..!)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Anschluss führte uns Viktoria zusammen mit ihren Freundinnen auf die vielleicht ausgefallendste Karaoke-Party, der wir jemals beiwohnen würden, mitten im Zentrum Skopjes, umringt von einer Meute feiernder Mazedonier, die neben ganz altbekannten Chart-Klassikern von Nirvana und Elvis aufs euphorischste auch lauthals
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ihre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mazedonischen Lieder mitjohlen. Ausgelassen singend, bei dem Versuch, zumindest die EINE Zeile des Refrains richtig mitzuschmettern, konnten wir nur erahnen, was die kyrillischen Schriftzeichen wohl bedeuten, die über den Karaoke-Bildschirm flimmerten...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für eine wunderbare Möglichkeit, dank zum Glück niedrigen Inzidenzzahlen für einen Abend wieder in eine fast schon vergessene, unbedarfte Zeit vor Corona eintauchen zu können und erst spät Nachts, nach einer weiteren ganz privaten Stadtführung zu den peinlichen Vegas-Kopien, zufrieden zum Bus zurückzutaumeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Ausflug nach Skopje wäre ja
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            schon Highlight genug gewesen, für unseren "kleinen" Nord-Schlenkerer in unserer Reiseroute.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nunja, jetzt wo wir schon mal da sind: Nach Pristina im Kosovo ist es nun auch nicht mehr weit. Und wir beide waren mehr als gespannt, dieses Land auch einmal zu erleben...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also auf, nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-iii"&gt;&#xD;
      
           Pristina
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           !
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 22:35:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-ii</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211106_172633.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20211106_112518_050-5536f175-b7f8260c.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eigentlich... Part I: Das Beste Wort im Reisebericht!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-i</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder: Wie erklärt man nur diese wilde Route..?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So langsam habe ich das Gefühl, fast jede unserer Geschichten beginnt mittlerweile mit diesem kleinen Wörtchen: EIGENTLICH. Und so langsam denke ich auch, dass es mein neues Lieblingswort werden könnte. Denn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eigentlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hatten wir geplant, nur auf einen kurzen Abstecher nach Mazedonien hineinzufahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wollten wir nur mal eben an den Ohridsee und wieder zurück,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nur ein, zwei Tage bleiben,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Aber was dann folgte, war eine Serie an Planänderungen, die alles noch viel besser machten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst kamen wir nämlich erst mal gar nicht nach Mazedonien rein. Was weniger an unseren Versuchen scheiterte (drei an der Zahl), sondern eher daran, dass Mazedonien als bisher einziges osteuropäisches Land auf die internationale Autoversicherungs-GreenCard bestand, die uns unsere Versicherung leider noch nicht zugeschickt hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um da ranzukommen, bräuchten wir Internet oder Telefon. Beides allerdings in Albanien dank fehlendem Roaming nicht vorhanden. Also, Planänderung Nummer eins: Wir fahren für einen Abstecher nach Griechenland und dann von Süden nach Mazedonien rein. Gesagt, getan und nach einer Nacht im Land des Ouzos waren wir ausgestattet mit allen notwendigen digitalen Dokumenten. Durch die ungewöhnliche Route landeten wir auch nicht wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eigentlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           geplant in Ohrid, sondern zunächst etwas weiter südlich, in Bitola. Was Glück war, denn nur so konnten wir Jonathan abfangen, den wir in Kroatien zuletzt getroffen hatten und der jetzt mit seinem Rad nach Rumänien unterwegs war - an Ohrid war er bereits vorbeigefahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls Straßenmusiker wie wir, eröffnete er noch am selben Tag mit seiner Musik einen wunderbaren Spot in der Innenstadt, den wir anschließend übernahmen und den Auftritt zu unserem bisher längsten Jukebox-Improvisations-Set ausbauten (sehr zur Freude unserer Zuhörer).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während es für Jonathan am nächsten Tag weiter in den Süden ging, legten wir eine kleine Wartungspause ein (Ich hatte mir eine Erkältung zugezogen) und erreichten ein paar Tage später dann tatsächlich den Ohridsee. Angestachelt durch die mehr als positiven Reaktionen der Mazedonier bei unserem vorherigen Auftritt, trieb es uns auch hier direkt in die Fußgängerzone. Und wir wären danach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dann auch wieder zurück nach Albanien gefahren, hätte nicht Franzi, eine Zuhörerin beim letzten Lied besonders begeistert reagiert und wäre mit uns auf eine Stadterkundung aufgebrochen, die sich schnell zu einer Kneipentour mit ihrem Freund Martin ausweitete.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So schön waren die Gespräche und so angeregt die Diskussionen, dass wir zum einen auf keinen Fall jetzt schon aufbrechen wollten und zum anderen direkt noch auf ein Date zum Pfannkuchenessen eingeladen wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wollten wir ja schnell weiter in den Süden, aber so eine Einladung kann man ja quasi nicht ausschlagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem war ein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Video von unserem Straßenmusik-Auftritt in Bitola in der Zwischenzeit auf einer der Social-Media-Plattformen im Internet gelandet und wurde dort von Viktoria entdeckt – eine Mazedonierin, die wir im Sommer bei unserem Auftritt in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/100-adressen-ein-ziel-muenchen"&gt;&#xD;
      
           München
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kennengelernt hatten und die uns nun prompt zu sich in die Hauptstadt einlud.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kurz auf Google Maps geguckt: So weit ist es ja gar nicht, also auf in den Norden des Landes, auf nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eigentlich-part-ii"&gt;&#xD;
      
           Skopje
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           !
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 Nov 2021 22:34:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/eigentlich-part-i</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211105_170727.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211105_171320.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Albanien I</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/albanien-i</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wunderbare Menschen und Wilder Verkehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ALBANIEN – Land der… ähhm ja der was eigentlich? Wir hatten so gar keine Ahnung von dem Land, außer ein paar vorsichtiger Nachfragen von daheim, ob es denn da auch sicher sei, einfach so im Bus zu übernachten. Und so fuhren wir, zugegebenermaßen ein bisschen voreingenommen, über die Grenzen dieses uns völlig unbekannten Landes, das – soviel sei jetzt schon mal verraten - zu einem unserer absoluten Lieblingsländer wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erster Anblick, ein paar 100 Meter über die Grenze, waren 3 alte Männer in noch älteren Anzügen, Baskenmützen auf dem Kopf und einem Gehstock in der Hand, die in aller Seelenruhe, mit synchron gebeugten Rücken die Straße überquerten. Ein herrlicher Anblick! Diese Gelassenheit zieht sich übrigens durch viele Facetten der Gesellschaft und der Kultur Albaniens und macht das Reisen dort sehr angenehm, wenn man selber auch ein bisschen Gelassenheit mitbringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was uns am allermeisten an diesem Land faszinierte: Die Menschen dort! So viel Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft waren uns bisher noch nirgends begegnet. Zu Beginn war ich noch ein bisschen skeptisch und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich hinter den Freundlichkeiten nicht nur einmal eine der klassischen Touri-Abzocken vermutete. Dazu eine Anekdote:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit unseren zwei Lieblings-Niederländern (siehe Blog-Eintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ein-zettel-an-der-windschutzscheibe"&gt;&#xD;
      
           Ein Zettel an der Windschutzscheibe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) saßen wir gemütlich auf einem Parkplatz in der Hauptstadt Tirana. Mitten auf der Schotterfläche hatten wir es uns mit einem Campingtisch und 4 Stühlen gemütlich gemacht und ein leckeres Frühstück vorbereitet (wie man das halt so macht, in der Hauptstadt, auf einem Parkplatz :P). Da kam plötzlich ein Anwohner aus einem der umliegenden Gebäude auf uns zu. Mein erster (zugegeben: sehr deutscher) Gedanke war: „Der schickt uns jetzt bestimmt weg!“. Stattdessen kam Folgendes: „Hey guys, I´m going to get me a coffee, do you also want one?“ Wieso will uns ein völlig Fremder Kaffee bringen? Da ich die Frage ziemlich ungewöhnlich fand und wir gerade schon selbst am Kaffee kochen waren, lehnte ich dankend ab. Darauf folgten noch drei weitere Nachfragen, ob wir denn wirklich keinen Kaffee von ihm wollen, der sei richtig gut! Aber wir wollten wirklich keinen Kaffee. Ich grübelte noch einige Zeit weiter, ob der junge Mann irgendeinen Hintergedanken verfolgt hat oder wirklich einfach nur nett war. Die Antwort auf diese Frage bekamen wir 20 Minuten später.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211101-WA0006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da kam unser albanischer Freund nämlich zurück, in der Hand eine große Flasche mit rosa Getränk darin. Mit einem breiten Grinsen stellte er sie uns auf dem Tisch: Frisch gepresster Granatapfelsaft von seiner Mama! Nachdem wir ja seinen Kaffee nicht wollten dachte er, wir freuen uns bestimmt über Saft - und irgendetwas muss er uns ja schließlich anbieten können! Er blieb dann noch einige Zeit bei uns stehen und wir unterhielten uns mit ihm über das Land, die Geschichte und die Kultur. Und dann ging er von Dannen, ganz ohne irgendeinen Hintergedanken oder böse Absichten. Das hat definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solche Dinge sind uns noch häufiger passiert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Verkäuferin eines kleinen Schreibwarenladens, die uns 10 Klarsichthüllen geschenkt hat, indem sie sie kurzerhand aus einem der Geschäfts-Ordner hinter der Theke heraus nahm - weil wir welche suchten, der Laden sie aber nicht im Sortiment hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Der Passant, der uns sofort zu Hilfe geeilt kam und uns mit seinem privaten Handy einen Hotspot zur Verfügung stellte, als wir uns bei einer Tankstelle nach dem WLAN Passwort erkundigten (wir hatten in Albanien keine mobilen Daten) und der Tankwart leider kein Wort Englisch verstand.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Schuhverkäufer, der auf die Theke kletterte, um uns in einer halsbrecherischen Aktion das WLAN Passwort von seinem an der Decke befestigten Router vorzulesen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese immer wiederkehrenden Erlebnisse haben uns das Land und die Leute immer mehr ins Herz schließen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gibt es noch eine zweite Sache, die wir sehr stark mit dem Land verbinden: Der Verkehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Regel Nr. 1: Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Oder in diesem Fall: „Fährt“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Regel Nr. 2: Immer ein Lächeln auf den Lippen und Ruhe bewahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also quasi das genaue Gegenteil des deutschen Verkehrs, in dem immer alles nach Regeln geht, jeder auf sein Recht beharrt und alle sofort aggressiv hupen und drauflosfahren, sobald es mal nicht nach dem eigenen Kopf geht. In Albanien nehmen dir die Leute mit einem breiten Grinsen die Vorfahrt, winken dir aber genauso freundlich zu, wenn du ihnen ihre Vorfahrt nimmst. Alles kein Problem, man muss nur den Verkehr im Blick haben. Ein ganz besonderes Phänomen sind die Kreisel: Hier gilt ganz wörtlich Regel Nr.1: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Man tastet sich einfach langsam an das dreispurige, runde Verkehrschaos heran und schmeißt sich in einem günstigen Moment mit ins Getümmel. Da muss man dann nur noch wieder raus kommen, aber mit Geduld, Aufmerksamkeit und ein bisschen Dreistigkeit kommt man auch schnell und sicher ans Ziel. Auch die „zweispurigen“ Straßen (Zwei Spuren pro Fahrtrichtung) in den Städten haben uns in Erstaunen versetzt. Die rechte Spur ist eigentlich keine wirkliche Fahrspur. Sie ist zum kurz- oder langfristigen Parken gedacht. Wenn man also regulär rechts fährt, muss man jeder Zeit mit einem parkenden Auto rechnen und ausweichen, weshalb diese Spur mehr oder weniger komplett gemieden wird. Auf der eigentlichen Hauptspur hingegen ist Fahren ohne Nummernschild üblich und telefonieren am Steuer quasi Pflicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mit dem Verkehr hat tatsächlich auch einen historischen Hintergrund: In Albanien gibt es erst seit circa 30 Jahren Autos! Auf einer sehr interessanten Stadtführung erfuhren wir von der extrem strengen Kommunismus-Ära des Landes, in der Autobahnen zwar gebaut wurden, die benötigten Verkehrsmittel aber zu quasi unbezahlbaren Luxusgütern gehörten. Mit dem Ende der kommunistischen Diktatur Enver Hoxhas 1990 fluteten plötzlich alle möglichen Güter und Neuerungen auf das Land ein, darunter natürlich auch PKWs. Und so hatte quasi fast jeder "über Nacht" ein Auto. Dass man zum Fahren aber auch einen Führerschein braucht und wie das mit den Verkehrsregeln genau funktioniert, das kam erst deutlich später im Land an. Und so hat ein Teil der älteren Generation bis heute keinen Führerschein und fährt einfach wie gewohnt immer noch nach Gutdünken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Zusammenbruch des Kommunismus erzählte uns unser Stadtführer die Geschichte seines Großvaters, der den Großteil seines Lebens in einem streng kommunistischen System gelebt hatte. Nach dem Regierungssturz kam der alte Mann mit den Neuerungen, die in so kurzer Zeit ins Land kamen, nicht mehr mit. Am Anfang weigerte er sich zB noch beharrlich, eine Banane zu essen. Mit der Zeit fand er allerdings Gefallen daran, und so bestellte er bei seinem Enkel, unserem Stadtführer, bei jedem Besuch „eine Banane“. Als der Enkel mit der gewünschten Banane ankam war der Großvater allerdings gar nicht zufrieden. Er wollte doch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            rote
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Banane! Es stellte sich heraus, dass es sich bei roten Banane um Cola handel sollte. Der Großvater kam mit den ganzen Namen der neuen Produkte einfach nicht mehr hinterher. Und so war eben einfach alles Neue einen Banane. Damit dann bei den Besuchen auch das richtige dabei ist, brachte der brave Enkel dem Opa jedes mal einfach ein ganzes Sortiment an Sachen mit – vom Kaugummi über Zigaretten, bis hin zur originalen Banane. Die kommunistische Vergangenheit Albaniens ist unter anderem in den zwei Bunker-Museen „BunkArt 1“ und „BunkArt 2“ sehr detailliert ausgestellt und aufgearbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon so oft auf unserer Reise blieben wir ungeplanterweise deutlich länger als gedacht in dem Land. Und nicht nur das, Albanien hat uns so gut gefallen, dass wir gleich zweimal durchgefahren sind – nach einem „kleinen“ Abstecher nach Mazedonien und in den Kosovo - aber das ist eine andere Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 31 Oct 2021 18:03:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/albanien-i</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211030_120439.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211029_172106-57c136d6-16288add.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Zettel an der Windschutzscheibe</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/ein-zettel-an-der-windschutzscheibe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Freunde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Reisen lernt man zwangsläufig immer andere Reisende kennen, wenn man sich nicht völlig einigelt. Meistens passiert das ganz zufällig, aber wenn einem die Personen besonders sympathisch vorkommen, kann ein bisschen Eigeninitiative dem Kennenlernen auch etwas auf die Sprünge helfen. Im Falle der beiden Niederländer Thijs und Hedwig fiel diese Initiative etwas kreativer aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir standen an unserem ersten Abend in Durres, Albanien auf einem Parkplatz direkt am Meer, ziemlich müde und die Zahnbürste schon in der Hand, als uns unsere Nachbarn auffielen. Neben uns stand ein alter, roter Bus mit in die Jahre gekommenem Palmen-Aufdruck und liebevollen, wenn auch gerade zugezogenen Vorhängen. Vorne auf dem umgedrehten Beifahrersitz saß ein blondes Mädel im Schneidersitz, schaute zu uns rüber und bekam als Reaktion einen gut gelaunt rüberwinkenden Flo zu Gesicht. Sie winkte zurück und lachte. Dann war sie wieder im hinteren Teil des Busses verschwunden. Nach einigen Überlegungen, vllt spontan mit einem Bierchen drüben vorbei zu schauen, siegte die Müdigkeit und Unklarheit darüber, ob sich unsere Nachbarn darüber tatsächlich so sehr freuen würden, wenn spät am Abend zwei Unbekannte vor der Tür stehen. Und so gingen wir schlafen. Allerdings nicht ohne einen Plan. Bevor wir am nächsten morgen in aller Frühe nach Tirana los fuhren, schrieb Flo unseren niederländischen Nachbarn eine Nachricht auf einen Zettel und klemmte diese unter den Scheibenwischer der Windschutzscheibe. Mit folgendem Inhalt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hey parking-spot-neighbours :D
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             You seemed very sympathic and we would have loved to offer you a beer yesterday evening! 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             However, we had to leave very early today for Tirana, but maybe we'll meet again somewhere on the road!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            We are two buskers on our way to Greece :)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            if you're also heading south, let us know
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (+49 176 *****, or on Instagram: haltmakurz_on_tour)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Cheers 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Anna and Flo
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            (HaltMaKurz &amp;lt;-- our band :D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und siehe da: Am Nachmittag kam dann tatsächlich per SMS eine Antwort von den beiden, dass es ihnen gestern genauso ging und dass sie heute zufällig auch nach Tirana fahren würden. Außerdem hätten sie uns in Durres auf der Straße spielen hören und seien ganz begeistert gewesen. Und so verabredeten wir uns direkt auf ein Bierchen (bzw. Raki) am Abend. Innerhalb kürzester Zeit war das Eis gebrochen und schnell war beschlossen, dass wir mal wieder spontan länger in der Stadt bleiben als geplant. Nach einigen schönen gemeinsamen Tagen in unserem kleinen Parkplatz-Camp mitten in Tirana (siehe Blog-Eintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/albanien-wunderbare-menschen-und-wilder-verkehr"&gt;&#xD;
      
           Albanien I
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) verabredeten wir uns für spätestens Griechenland wieder. Und so kam es dann auch, dass wir ein paar Wochen später in Igoumenitsa, einer griechischen Hafenstadt wieder aufeinander trafen und zusammen auf Korfu zu einer mehrtägigen Wanderung aufbrachen (wo wir unter anderem auch einen Job auf der Insel angeboten bekamen, aber dazu mehr in dem Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/albanien-wunderbare-menschen-und-wilder-verkehr"&gt;&#xD;
      
           Korfu
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ). Danach verabschiedeten wir uns zum zweiten Mal, aber auch diesmal war die Trennung nicht von Dauer. In Olympia trafen wir uns erneut um die ersten Olympischen Trinkspiele auszutragen (dazu wiederum mehr in dem Blog-Eintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/albanien-wunderbare-menschen-und-wilder-verkehr"&gt;&#xD;
      
           Die Olympischen Trinkspiele
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211030_210637.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so, nach einer mittlerweile vierten Verabschiedung in Athen (siehe Blog-Eintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/albanien-wunderbare-menschen-und-wilder-verkehr"&gt;&#xD;
      
           Athen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) und einer inzwischen tiefer gewachsenen Freundschaft gaben wir das mit dem Abschied nehmen einfach auf und beschlossen, uns gegenseitig zu besuchen, nachdem ihre Reise an diesem Punkt wieder in Richtung Heimat ging. Wir freuen uns jetzt schon darauf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 18:23:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/ein-zettel-an-der-windschutzscheibe</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211122-WA0001-a727f165-7253d10d.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211030_070553-181f776f.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>...und hinter der nächsten Kurve wurds noch schöner!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/und-hinter-der-naechsten-kurve-wurds-noch-schoener</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer braucht schon Autobahnen, wenn man Panoramastraßen haben kann?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich sollte es nur ein Kurzausflug in die Hauptstadt werden. Eigentlich. Denn nachdem wir bereits mit etlichen Straßenkatzen in der Altstadt von Kotor geschmust und uns in Podgorica den Bauch mit landestypischem Kačamak vollgeschlagen hatten, schwärmte uns der Stadtführer von dem goldenen Herbst in den Nationalparks im Norden des Landes vor, und wir beschlossen kurzerhand, mehrere Tage lang das Hinterland von Montenegro zu erforschen. Und wie sich herausstellte, waren wir damit genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur, dass sich das anfangs regnerische Wetter über Nacht in strahlenden Sonnenschein verwandelte, sondern zu keinem Zeitpunkt des Jahres hätte sich uns wohl ein beeindruckenderes Bild geboten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter jeder Kurve der Panoramastraße, die uns in das bergige Hochland führte, bot sich uns ein neues Bild, das das vorherige noch übertrumpfte. (Autobahnen gibt es in Montenegro nicht, bestenfalls gut ausgebaute Landstraßen – die noch dazu so mäßig befahren werden, dass man jederzeit auf ihnen stehen bleiben kann, um die Natur zu bestaunen.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anfangs war dies eine Uferstraße, die uns binnen weniger Minuten von Meereshöhe auf mehrere hundert Meter Höhe brachte – inklusive der logischerweise entsprechenden Aussicht (das Gebirge beginnt in Montenegro, ähnlich wie in Kroatien direkt an der Küste). Gefolgt von steil aufragenden Bergen, die sich mit schier endlosen Wäldern ohne jegliche Form der Zivilisation bis an den Horizont ausweiteten und an deren Hängen sich die Straße mit weitem Ausblick über das Land entlangschlängelte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bald danach wurden diese abgelöst durch leuchtend gelb-orange Herbsthaine und einen darin versteckten Bilderbuchsee, dessen spiegelglatte Wasseroberfläche die stahlende Blätterszenerie glatt noch verdoppelte. Nur um kurz darauf mit der Straße in den zweittiefsten Canyon der Welt (gleich nach dem Grand Canyon in den USA) abzutauchen und entlang des türkisblauen Gebirgsbaches noch tiefer in die unberührte Natur einzudringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Höhepunkt an Fahrspaß bot sich uns schlussendlich auf dem Durmitor Ring (angeblich und zugegebenermaßen gut nachvollziehbar eine der schönsten Straßen der Welt), einer Passstraße entlang des höchsten Berges des Landes, auf der wir einen kurzen Teil der Strecke gleich zweimal fahren mussten, damit jeder von uns in den Genuss dieses Erlebnisses kommen durfte. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entlang unserer Route nutzen wir zwei Mal die Gelegenheit, Montenegros atemberaubende Canyons, für die das Land (un)bekannt ist, bei Wanderungen zu Fuß zu erkunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überraschenderweise wurden wir bei der ersten Tour von Monti begleitet: der Hund eines einheimischen Bauerns, der uns bei der mehrstündigen Wanderung hinter- oder besser vorauslief - nachdem ihn uns sein Besitzer mitschickte, weil wir uns auf dessen Grundstück verirrt hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anfangs dachten wir noch, geschimpft zu werden – bis sich das schroff klingende Hinterherschreien als nett gemeinte Wegbeschreibung entpuppte und sich die Lage zu der Win-Win-Win-Situation entwickelte, bei der Monti glücklich über den Auslauf, sein Besitzer glücklich über die Beschäftigung seines pelzigen Freundes und wir überglücklich über unsere Wegbegleitung waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zwe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ite Tour bot hingegen eine ganz andere Besonderheit: Während wir an der Küste noch T-Shirt-Temperaturen von 25 °C und mehr genießen konnten, fiel in der bergigen Hochebene die Temperatur nachts auf -4 °C, sodass uns sogar der Wasserkanister im Bus einfror! (Zum Glück waren wir gut vorbereitet mit zusammengeschlossenen Schlafsäcken und darübergelegten Decken, sodass uns die Kälte nichts anhaben konnte und wir uns nun jeder winterlichen Temperatur gewachsen fühlen! Hah!) Als Belohnung für die Zehrungen der Nacht schlenderten wir dann am nächsten Morgen durch ein beeindruckendes Winter-Wonderland, das unseren Ausflug zum Ausblickspunkt über den Tara Canyon noch einmal vielfältiger gestaltete. Sommer, Herbst und Winter – und das Alles in nur drei Tagen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber genug der ausschweifenden Beschreibungen, denn in diesem Fall sagen Bilder mehr als 1000 Worte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anm.: Jeder, der schon einmal laienhaft Landschaftsbilder gemacht hat, kann vermutlich bestätigen, dass kaum ein Bild die Eindrücke auch nur annähernd so festhält, wie man sie live erlebt – aber ein bisschen kommts raus, wie es in Montenegros Norden aussah. Für mich nach wie vor eines der atemberaubendsten Naturpanoramen, die ich bisher erleben durfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 13:33:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/und-hinter-der-naechsten-kurve-wurds-noch-schoener</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211024_142938.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211025_143015-a95c2ff2-81b6bcd7-b878f6be-3ea859d5.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>The Shanty Town of the Dubrovnik Buskers</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/the-shanty-town-of-the-dubrovnik-buskers</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgen reisen wir aber dann wirklich weiter..!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...war schon fast unser Mantra während der Zeit in Dubrovnik, Kroatien (für alle Fans: Ja, die Stadt mit der monumentalen Burg aus Game of Thrones – was wir als nicht-Kenner der Serie (auch das gibts) aber auch erst vor Ort festgestellt haben :D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angefangen hat es damit, dass wir unseren Rusty "nur mal für eine Nacht" an einem unscheinbaren Parkplatz an der Küste abgestellt haben. Nebendran ein gelbes Postauto, nichts besonderes. Zwei Touristen, die zu dem Postauto gehören und merkwürdigerweise – anders als das deutsche Nummernschild vermuten ließe – englisch miteinander sprechen. Soweit auch noch nichts außergewöhnliches, aber cool, dass das Postauto beim Öffnen der Türen erkennen lässt, dass es eigentlich ein aufs feinste ausgebautes Roadtrip-Mobil ist. Man kommt ins Gespräch, und wir stellen fest, dass es sich bei dem unscheinbaren Pärchen um ein Musiker-Duo handelt, die zusammen bereits seit über fünf Jahren die Welt bereisen und von der Straßenmusik leben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist natürlich schon mal eine ganz andere Nummer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Gemeinsamkeit ist dermaßen außergewöhnlich, finden wir, dass wir beschließen, nach unseren jeweiligen Straßenmusik-Auftritten in der Altstadt am Abend noch ein Bierchen zusammen zu trinken und uns auszutauschen, über unser Dasein als Straßenkünstler.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Set in Dubrovnik bleibt ein Kurzes, weil wir – zum ersten Mal auf unserer Reise und anders als die beiden anderen Musiker, die scheinbar vor uns einen günstigeren Platz gewählt hatten – von der Polizei gebeten werden, unseren Platz aufzugeben. (Nichtsdestotrotz: Den Passagieren im Hafen haltender Kreuzfahrtschiffe sei Dank dennoch recht einträgliche 20 Minuten :D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so kommen wir am Abend mit Mark und Steffi zusammen, stellen fest, dass wir den gleichen Musikgeschmack teilen, dürfen ihre Kochnische mitbenutzen und weil es draußen so windet, rutschen wir auf dem Bettsofa drinnen im kleinen Postauto zusammen und genießen kroatisches Bier aus überdimensional großen 2L-Flaschen (die man gemeinsam leertrinken muss, damit nichts schal wird ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis es draußen an der Tür klopft, und Jonathan, gerade angekommener Fahrradreisender mit – wie sich später noch herausstellt - beeindruckenden Plänen und ebenfalls Straßenmusikant auf Tour, als 5. Mann im Bunde Schutz vor dem Wind sucht in dem kleinen Gefährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211014_194928.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Schicksal kann kein Zufall sein und wir beschließen, am nächsten Tag zusammen ein Joint-Venture-Konzert auf dem Bootskai in der Sonne zu veranstalten, bei dem jeder sein Können zum Besten gibt: Mark und Steffi mit ihren außergewöhnlichen Instrumenten, den Chapmansticks, wir mit unserer bewährten Haltmakurz-Combo und Jonathan stilgerecht auf dem vermutlich einzig angemessenen (und größenmäßig passenden) Instrument für eine Fahrradtour: der Ukulele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Spaß macht das gemeinsame Musizieren, dass wir beschließen, am Abend zusammen zu kochen und doch noch einen Tag länger zu bleiben.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag geht es erst einmal eine Runde Dumpster-Diving (oder auch: Containern, also die Hinterhöfe von Supermärkten nach einwandfreien, aber entsorgten Lebensmitteln durchsuchen) und im Laufe des Tages stößt ein weiterer VW-Bus zu dem mittlerweile kleinen Shanty-Town-Camp am Ufer: Felix, der auf der Suche nach einer Familiengeschichte in Kroatien unterwegs ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das unentwegte Jammen und so viel musikalisches Talent und Begeisterung auf einem Haufen bleiben natürlich nicht unbemerkt, und es dauert nicht lange, bis die einheimischen Ansässigen auf uns aufmerksam werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bieten uns Nachspeisen an, schenken uns Wein und Whiskey und bitten uns, ihnen am nächsten Tag etwas zum Besten zu geben. Schnell ist die Entscheidung getroffen, einen weiteren Abend zu bleiben und dann doch erst am nächsten Tag zu fahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So bleibt genügend Zeit, bei mittlerweile deutlich besserem, wärmeren und windstillem Wetter im Meer baden zu gehen, die Stranddusche vor Ort ausgiebig in Anspruch zu nehmen, unsere Skills im Stabbing-Game zu verfeinern und unsere Wasserkanister in einer akrobatischen Meisterleistung wieder bis zum Rand aufzufüllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gang zur Toilette (für den wir bisher recht langwierige Spaziergänge in die Stadt gemacht hatten) wird durch ein ursprünglich durch den Wind umgeworfenes, aber durch uns wieder instand gesetztes Dixiklo deutlich erleichtert – schlicht: uns fehlt es an gar nichts und unser improvisiertes Shanty-Town-Camp wächst mit jedem Tag. Abends gibt es selbstgemachtes Sushi und bis tief in die Nacht hinein werden Lieder gesungen, ausgelassen getanzt und tiefe Gespräche geführt. Vorallem zwischen Steffi und Anna entwickelt sich eine großartige Freundschaft, weil sie sich in vielem so ähnlich sind, dass die Gemeinsamkeiten schon beinahe unheimlich sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung ist so gemütlich, dass wir beschließen noch einen weiteren Tag zu bleiben. Und dann noch einen. Mit unseren kroatischen Nachbarn, die sich jeden Tag am Strand zum Kartenspielen treffen, verstehen wir uns hervorragend und das Wetter könnte urlaubsreifer nicht sein – und das Ende Oktober!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allerdings gibt es wohl überall auf der Welt schwarze Schafe, und zu unserer Überraschung und unter Entrüstung unserer einheimischen Freunde werden wir am darauffolgenden Morgen (gerade als wir beschließen wollten, nun noch einmal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wirklich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einen letzten schönen gemeinsamen Abschlussabend miteinander zu verbringen) von der Polizei gebeten, den Parkplatz (der für uns längst seine Funktion als solcher verloren hatte) zu verlassen. Zurecht, ist es ja tatsächlich ein öffentlicher Parkplatz. Das Bedauern unserer heimischen Gastgeber aber sitzt tief und sie schenken uns übriges Lammfleisch als Wiedergutmachung für unsere erzwungene Abreise.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ganz ohne Abschlussabend – das geht ja nicht, beschließen wir! Und wir haben Glück im Unglück – ein paar hundert Meter die Straße hoch befindet sich ein Campingplatz mit leeren Stellplätzen, der zum Ende der Saison kostenlos genutzt werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast noch gemütlicher als das offene Ufer am Meer verbringen wir erneut einen Abend mit vielen Trinkspielen und angeregten Diskussionen und wären dann wirklich abgefahren... hätten wir nicht am nächsten Tag auf dem Weg zur Toilette Diana &amp;amp; Alex getroffen – einen Frankfurter und eine Kölnerin, wie sich schnell herausstellt. Annas Liebe zu der Stadt am Rhein ist sofort geweckt und weil die beiden so sympathisch sind, beschließen wir – wie könnte es auch anders sein – erneut zu bleiben. Immerhin muss ja auch noch unsere Weiterfahrt geplant werden – denn mobile Daten haben wir vorerst nur in Kroatien (Montenegro, Albanien und Mazedonien sind leider nicht in unserem Handytarif enthalten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ergibt sich ein weiterer Abend, bei dem neue Kontakte geknüpft, hitzig diskutiert und noch mehr Karten- und Trinkspiele gespielt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Morgen ist dann aber wirklich der Letzte – zumindest für Mark und Steffi. Ihnen drängt die Fahrt nach Norden, und das Ziel, für ein Familientreffen rechtzeitig in Deutschland zu sein. Wir wollten ja eigentlich auch los, aber zum Planen waren wir am Tag vorher nicht gekommen und dann fällt uns ein: die Wäsche muss ja auch noch gemacht werden. Ein wirklich guter Vorwand, noch mehr Zeit in unserem Lieblingscamp zu verbringen. Außerdem soll an diesem Abend gegrillt werden - hervorragend! Wir bleiben also noch einen Abend mit Alex, Diana und Felix, wobei sich der Abend für mich und Alex eher zu einem Morgen entwickelt (wie sehr man sich doch in guten Gesprächen verlieren kann...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und täglich grüßt das Murmeltier – auch am kommenden Tag (dem Achten seit unserer Ankunft!) die Prämisse: Heute wollten wir ja eigentlich los, aber die Wäsche ist noch nicht so richtig trocken und aufgrund der voherigen Nacht haben wir alle so lange geschlafen, dass es sich eh nicht richtig lohnt, noch vor Einbruch der Dunkelheit (die kommt mittlerweile schon echt früh, ist es ja schon fast November!) zu fahren. Felix ist als einziger aufbruchsmotiviert (und fitter als der Rest) und schafft den Absprung aus dem Camp - da waren es nur noch Vier. Aber weil es SO schön ist, und wir Diana &amp;amp; Alex nun mittlerweile wirklich vollständig ins Herz geschlossen haben, verbringen einen weiteren, nun wirklich letzten Abend mit den beiden, mit denen wir uns so gut verstehen, dass wir nicht nur gemeinsam Tannenbäume auf die Straße malen, sondern auch direkt Pläne schmieden, uns im Winter auf Kreta wieder zu treffen...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Oct 2021 13:31:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/the-shanty-town-of-the-dubrovnik-buskers</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211017-WA0001.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211017-WA0001-9e52e176.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jetzt aber schnell ins Warme!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/jetzt-aber-schnell-ins-warme</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Serbien und Bosnien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So schön es in Budapest auch war, langsam wurde es wirklich Herbst und darum war unser Plan in den nächsten Tagen mal richtig Strecke zu machen, um schnell ins Warme zu kommen. Bis nach Griechenland wollten wir durchpesen - mit nur kurzen Stopps in den verschiedenen Ländern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Geplant war:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1-2 Wochen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             und
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 Länder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             bis Griechenland.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Daraus wurde:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Monate
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             und
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            7 Länder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             bis Griechenland.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soviel zum Thema ‚Planung einer Reise‘. Aber genau das macht es ja auch so schön, wenn man ohne Zeitlimit reist. Unseren ursprünglichen Plan, schnell unterwegs zu sein, konnten wir immerhin für die ersten beiden (ziemlich kalten) Länder durchziehen: Serbien und Bosnien Herzegowina.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Serbien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Einreise nach Serbien war direkt mal ein kleines Abenteuer. Es war schon relativ spät, als wir an die Grenze kamen uns erwartete eine riesige Autoschlange. Das war neu, denn bisher kamen wir eigentlich immer sehr schnell und unspektakulär über die Grenzen. Da standen wir nun also in der Nacht im Regen in einer Autoschlange, die immer ungeduldiger wurde und dieser Ungeduld auch hupenderweise Ausdruck verlieh (siehe Video). War aber eigentlich eine ganz witzige Stimmung und wir nutzten die Zeit für ein bisschen Kontakt mit der Heimat. So gegen halb 1 Uhr morgens kamen wir über die Grenze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Spät in der Nacht, bzw. eher früh am Morgen kamen wir in der serbischen Hauptstadt Belgrad an. Die kurze Nacht wurde zusammen mit Rusty auf einem ziemlich heruntergekommenen Parkplatz außerhalb der nicht weniger heruntergekommen wirkenden Stadt verbracht, während der Regen unablässig auf unser nicht mehr ganz so dichtes Gefährt einprasselte. So richtig wohl haben wir uns nicht gefühlt, aber egal - erst mal schlafen und morgen ist ein neuer Tag! Auf dem Plan standen eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Free Walking Tour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            durch die Stadt, irgendwas leckeres landestypisches zu Essen finden und Straßenmusik.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der nächste Tag startete leider nicht wirklich gut. Wir haben erst mal verschlafen und dann festgestellt, dass unsere mobilen Daten in Serbien so gar nicht kostenlos sind. Also kein Internet und nur noch 20 Minuten Zeit, um vom schlammigen Parkplatz - immer noch im Regen - zur Stadtführung zu kommen. Um es positiv auszudrücken: Der Tag konnte eigentlich nur noch besser werden - und das wurde er auch :) Auf den Rädern sind wir – ausgerüstet mit den Instrumenten – in Richtung Stadt gedüst, immer dahin, wo die Menschendichte größer wurde. Und das hat tatsächlich geklappt! Wir kamen rechtzeitig zum Treffpunkt, den wir uns auf den letzten Metern erfragt haben („Do you know where this monument with a man on a horse is?“).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Free Walking Tour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wurden wir gut vom Regen und der Kälte abgelenkt und hörten das erste Mal die Geschichte Jugoslawiens und der Jugoslawienkriege – aus Sicht der Serben. Inzwischen haben wir die Geschichte schon sechs mal gehört und jedes Mal gab´s eine andere Variante. Manche Stadtführer waren sich dessen bewusst, dass jedes Land seine eigene, für sich „richtige“ Variante hat - manche aber auch nicht. :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Tour wärmten wir uns in der ?-Taverne (siehe Bild, ja die heißt wirklich so!) auf und probierten uns durch die serbische Küche. Der Gang in die Gastwirtschaft war ein bisschen wie eine kleine Zeitreise. Wir betraten einem großen, sehr rustikal ausgestatteten Raum, in dem die Luft mit Rauchschwaden durchzogen war. In Serbien ist es wohl noch ganz normal, in Kneipen zu rauchen. Sowohl Einrichtung als auch Geruch haben ein paar Kindheitserinnerungen an so manche Dorf-Wirtschaft geweckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danach stand Straßenmusik auf dem Plan und wir zogen los in die Innenstadt, während sich die Sonne durch die Wolkendecke gekämpft hatte und es merklich wärmer wurde. Wir platzierten uns – ziemlich aufgeregt, weil neues Land und so gar keine Ahnung wie das hier ankommt – in der Fußgängerzone und legten los… Und es war super! Die Leute haben uns zugelacht, Kinder blieben erstaunt stehen und ein kleines Mädchen begann zu tanzen. Und viele warfen auch etwas in den Gitarrenkoffer. Und zwar irgendwie ausnahmslos Scheine! Da wir in aller Hetze angekommen waren und kein Internet hatten, hatten wir auch keine Ahnung, was das Geld hier so wert ist, aber wir haben uns gefühlt wie die Könige, als wir nach 40 Minuten einen Koffer voller Papiergeld eingesammelt haben. Später haben wir herausgefunden, dass unser riesen Bündel ganze 17,40 € wert war! :D Yeay! Aber egal, ich kam mir trotzdem vor wie der Kopf einer Verbrecherbande, als wir unsere Ausbeute in einem Kaffee in Stapeln sortiert haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bosnien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier erwies sich der Grenzübergang als spannend. Wir wurden von einem mürrischen Grenzbeamten (G) rausgezogen, der sich unseren Rusty ganz genau mit der Taschenlampe anschaute. Und danach hat er sich den Flo (F) (als Fahrer) ganz genau mit der Taschenlampe angeschaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            G:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Did you take any drugs?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           F
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „No.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            G:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „You sure? I can check on that, we have a test here! If you took drugs just tell me! The test will catch you anyways! It´s better to confess now!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            F:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Why would you think I take drugs?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            G:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „I think everybody takes drugs.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            F:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Well, thats an interesting view.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Naja ergibt vllt. Sinn, so als Grenzbeamter. Aber Flos Reaktion hat ihn wohl irgendwie nachdenklich gestimmt, zumindest ließ er uns nach diesem Gespräch ungetestet passieren. Nach der Grenze haben wir ziemlich schnell bemerkt: Bosnien ist ein einziges – schlecht erschlossenes – Gebirge: Hammer Landschaft und abenteuerliche Straßen. Auf der Walking Tour durch Sarajevo gab’s diesmal die bosnische Variante der jugoslawischen Geschichte mit einem Guide, der so gar nichts von Serben hielt. Während der Tour durften wir uns durch einheimische Leckeren probieren und haben gelernt wir man in Bosnien richtig einen bosnischen Kaffee trinkt. Immer mit dem Zuckerwürfel in den Kaffee tunken und dann abbeißen. Interessant und sehr lecker! Wie schon in Belgrad haben wir uns danach unser Mittagessen mit Straßenmusik verdient (Die geringere Ausbeute im Vergleich zu mitteleuropäischen Ländern wird zum Glück ganz wunderbar durch die örtlichen Preise ausgeglichen).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da uns immer noch arschkalt war, zog es uns schnell weiter in den Süden und wir machten uns wieder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „on the road“, b
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zw. eher „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           on the Feldweg“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einer abenteuerlichen Sackgasse im Nirgendwo mit ebenso abenteuerlichem Wendemanöver galt ab jetzt die Regel: In Bosnien nur die gelben, breiten Straßen von Google Maps befahren, die weißen Linien sind nicht selten einspurige Feldwege – wenn überhaupt! Dennoch: Die Ruckelpisten wurden durch wahnsinnig schöne Aussichten belohnt. So schön, dass wir beschlossen, trotz Kälte in den Bergen zu übernachten, um das Bergpanorama am nächsten Tag im Morgengrauen noch besser bewundern zu können. Die Aussicht am nächsten Tag war tatsächlich der Hammer, aber der Preis dafür auch hoch. Dank der nächtlichen Eiseskälte taten wir kaum ein Auge zu. Aber egal, wir fuhren glücklich (ich mit einem frischen Kaffee auf dem Beifahrersitz, Flo mit guter Musik hinter dem Lenkrad) durch Schafherden und Serpentinen ins warme Kroatien ein. Und dort kam dann alles anders als geplant mit unserem „kurzen“ Aufenthalt... Aber das ist eine andere Geschichte!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:39:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/jetzt-aber-schnell-ins-warme</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211014_074758.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211014_074758-4885b423.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unicum und die ungarische Gastfreundschaft</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/unicum-und-die-ungarische-gastfreundschaft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir nehmen Einladungen Ernst, auch wenn man dafür 1000 km fahren muss!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem uns die Krissi leider verlassen musste, haben wir – nach einer ordentlichen Mütze Schlaf aufgrund des gemeinsamen Abschlussabends – die Stadt ein wenig zu Fuß erkundet. Budapest ist eine beeindruckende Mischung aus Prunk und Heruntergekommen. Besonders im Zentrum der Stadt kann man sich gar nicht satt sehen an den vielen Gebäuden und Monumenten. Je weiter man allerdings in die Randbereiche kommt (wo auch Rusty auf einem bewachten Parkplatz residierte) desto ärmer und heruntergekommener wirkt das Stadtbild. Budapest besteht eigentlich aus 2 Städten: dem grünen, hügligen Buda und dem flachen urbanen Pest, getrennt durch die Donau und verbunden über einen Haufen wunderschöner Brücken. Unser Stadtrundgang führte uns durch beide Stadtteile und endete am Stadtrand bei einem kleinen Langos-Laden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Langos nicht kennt: Frittierte Teigfladen mit Knoblauchöl, Schmand und Käse – Geil! Der Laden hieß „Mama Langos“ und war uns irgendwie sympathisch. Also rein mit uns! Drinnen waren kaum Platz für mehr als 3 Personen vor dem Tresen. Hinter Besagtem standen zwei Personen. Ein junger Mann und eine nicht mehr ganz so junge Frau. Der Laden wirkte sehr authentisch und der Langos war der Wahnsinn! So lecker, dass wir gleich nochmal nachbestellten und so auch mit dem Mann ins Gespräch kamen. Das Duo stellte sich als Großmutter und Enkel heraus. Eine richtige Arbeiterfamilie, in der das Konzept des Ruhestandes auf wenig Verständnis traf. Die Großmutter hätte schon länger aufhören können zu arbeiten, als wir beide zusammen überhaupt je gearbeitet haben, aber davon wollte sie nichts hören. Was soll man denn den ganzen Tag tun ohne Arbeit? Diese Ansicht würde ich zwar nicht unbedingt teilen, aber ich will mich nicht beschweren, denn aufgrund ihrer Einstellung haben wir den besten Langos der Stadt gegessen und zwei sehr sympathische Leute kennen gelernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend unserer kleinen Tour trafen wir auf der Straße zufällig den Shlomi wieder. Shlomi ist aus Irsael und wir haben ihn auf dem Pub-Crawl kennen gelernt. Erfreut über diese zufällige Begegnung verabredeten wir uns für den Abend. Wir wollten eine der Ruin-Bars Budapests ausprobieren. Das sind Clubs, die in leerstehenden, teilweise zerfallenen Gebäuden (=Ruinen) auf sehr kreative Weise eingerichtet wurden. Nach einem gemeinsamen Abendessen zogen wir also los und wurden in unseren Erwartungen nicht enttäuscht. In der Bar sah es aus wie in einer Filmkulisse zu Alice im Wunderland. Überall standen und hingen verrückte Sachen, kreative Wandbemalungen, und bunte Lichter. In einem Raum stand ein ausgeschlachtetes Auto, das zum Sofa umfunktioniert worden war. In einem anderen hingen überall alte Computerbauteile und wenn man auf manche der Knöpfe und Schalter drückte, leuchtete am anderen Ende des Raumes plötzlich irgendwas auf. Wir schlenderten durch Räume voller Laborequipment, vorbei an einer Badewanne und einem Münzpräge-Automat bis hin zur Bar. Von dort aus ging es dann auf die Tanzfläche unter freiem Himmel und der Abend zog sich bis spät in die Nacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den nächsten Tag verbrachten wir mit absolut unerfolgreicher Straßenmusik (wir wurden schon von anderen Straßenmusikern vorgewarnt, dass die Budapester mit dem Konzept nicht wirklich was anfangen können), ein paar Einkäufen und Karten schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann stand unser Budapest-Highligth auf dem Plan. Der eigentliche Grund, wieso wir hierher gekommen waren, war eine in einem italienischen Waschsalon ausgesprochene Einladung einer ungarischen Familie an uns (siehe Blogeintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.haltmakurz.de/konzert-im-waschsalon" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Konzert im Waschsalon“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Gabor, der Vater, ist ein wahnsinnig offener Mensch, der uns seit unserer Begegnung in Italien auch fleißig auf den sozialen Medien gefolgt ist und sich sehr gefreut hat, als unsere Route aufgrund seiner Einladung dann in Richtung Ungarn ging. Wir verbrachten nur einen Tag mit der Familie, aber es kam uns vor wie ein ganzes wunderschönes Wochenende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Morgen wurden wir von Gabor mit dem Auto aufgesammelt und bekamen eine private Stadtführung der anderen Art. Es war kalt und regnerisch draußen und da der gute Gabor die Stadt samt Straßennetz kennt wie seine Westentasche, gab es einfach eine Stadtrundfahrt. Wir düsten durch den Budapester Verkehr und hielten an den verschiedensten Stellen (vllt. nicht immer ganz park-konform), um dort von einem begeisterten Gabor die Geschichten des Monuments/Gebäudes/Platzes erzählt zu bekommen. Danach ging es zu einem Vorort von Buda, wo wir in einer Konditorei anhielten, in der ich am liebsten alles leer gekauft hätte. Wir haben zwar nicht alles leer gekauft, aber fast :) Ausgerüstet mit einem großen Karton voller Leckereien kamen wir zum Haus der Familie. Ein wunderschönes Haus! Drinnen alles sehr stilvoll und gemütlich eingerichtet und draußen ein riesiger Garten mit einer Terrasse, auf der man wohnen könnte. Bei einer kleinen Führung durchs Haus entdeckte ich dann im Partykeller die Unicum-Flasche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Hier eine kurze Hintergrundinfo: Unicum ist ein dunkelbrauner, bitterer Likör in einer dunkelgrünen Flasche mit einem großen Kreuz drauf. Er sieht ziemlich dubios aus und war uns auch schon bekannt, bevor wir nach Ungarn kamen. Bei Krissi und Tobi stand genau so eine Flasche lange Zeit in der Wohnung. Keiner wusste, woher sie gekommen war oder was da genau drin war. Aber sie diente dazu, die Leute zu ärgern, während man versuchte, ihnen den bitteren Likör unterzujubeln. Da wir in der Zwischenzeit ziemlich oft in den Genuss von Unicum gekommen waren, schmeckte er mir irgendwann sogar ziemlich gut. Da war ich unter unseren deutschen Freunden aber wohl die Einzige. Als wir dann nach Ungarn kamen, waren die Regale plötzlich voll mit diesen dubiosen Flaschen und wir lernten, dass unser Leute-ärger-Getränk ein für Ungarn typischer Kräuterlikör ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da stand nun also die Unicum Flasche im Partykeller und weil Gabor meinem Blick wohl aufmerksam gefolgt war, wurde sie prompt mit ins Wohnzimmer genommen. Der arme Flo sah wenig begeistert aus, trank aber tapfer mit. Nach der Unicum-Runde erfuhren wir, dass es noch andere – weniger starke und bittere – Varianten des Likörs gibt. Ein paar Minuten später verschwand der gute Gabor plötzlich und kam dann mit einem breiten Grinsen im Gesicht und den Unicum-Varianten wieder zurück. Es folgte ein spontanes Unicum-Tasting vor dem Mittagessen. Ergebnis: Alle mochten den teuren, milden Unicum mit einer Fruchtnote am Liebsten – bis auf mich. Ich fand den originalen Bitteren am Besten. Das fanden dann sogar die Ungarn seltsam, die an das Zeug eigentlich gewöhnt sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Tasting gings in die Küche, wo uns ein mehrgängiges, ungarisches Hausmannskost-Menü erwartete. Der Suppeneintopf zur Vorspeise war direkt so gut, dass ich den klassischen Fehler machte, im ersten Gang schon voll rein zu hauen. Aber egal, denn die gefüllten Palatschinken waren mindestens genauso gut und so ein Magen ist ja bekanntlich dehnbar. Danach wurden wir noch mit leckerem Kaffee (für mich, nicht für den Flo) verwöhnt und zu Krönung gabs dann die riesige Packung an Süßgebäck, die wir vorher gekauft hatten. Zum Glück hab ich einen separaten Nachtisch-Magen, denn der andere war schon komplett voll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Satt und zufrieden unterhielten wir uns noch einige Zeit, bevor es wieder zurück ging, um jetzt die Stadt noch einmal gemeinsam zu Fuß und bei Nacht zu erkunden. Wir sahen das berühmte Parlamentsgebäude, das sich, bestrahlt von warmem Licht, majestätisch in der Donau spiegelte, besuchten ein paar besonders schön beleuchtete Plätze und wurden dann auch noch auf eine Roof-Top-Bar eingeladen, wo es leckere Cocktails bei einem atemberaubenden Ausblick gab. So ging dieser wunderbare Tag dann langsam dem Ende entgegen. Nach einem sehr herzlichen Abschied und dem Angebot, jederzeit wieder willkommen zu sein, trennten sich unsere Wege wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen Dank dir, Gabor, und deiner ganzen Familie, für dieses wunderschöne Erlebnis!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da es inzwischen schon Mitte Oktober war beschlossen wir, nun schnellstmöglich in Richtung Süden bzw. Griechenland zu ziehen. Das mit dem Süden hat geklappt, das mit dem schnellstmöglich nicht so wirklich, aber das sind andere Geschichten...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 2021 12:47:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/unicum-und-die-ungarische-gastfreundschaft</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20211016-WA0002.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211010_153159-b6e260d5.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die magische Zahl 3</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/die-magische-zahl-3</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Reisende, drei Länder und drei-zehneinhalb Leben des Käpt'n Blaubär!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten Verstärkung bekommen! Nachdem wir uns schon ein paar Tage mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...einer unerhofft glücklichen Parkplatzsuche,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...spektakulär erfolgreicher Straßenmusik (STS sei Dank :D) in der Kärntnerstraße,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...einem Sportlerfest mit vieeel zu unterrepräsentierten Lacrossern,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...einer wunderschönen Tageswanderung in den Wiener Alpen und einem ebenso schönen Wein-Picknick,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...Wiener Schnitzel und Wiener Melange,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...sowie mehr als überdurchschnittlich frequentierten Besuchen unseres Lieblings-Spots an der Donau:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              die Hafenbar, mit ihrem Steckerlfisch und einem genialen Schallplatten-Busker-DJ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           alleine in Wien verausgabt hatten,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...konnten wir es kaum erwarten, dass auch noch Krissi zu uns stoßen und schon bald am Bahnhof ankommen würde! Gemeinsam gings erst einmal auf den Prater, Wiens 365-Tage-im-Jahr-geöffneten Vergnügungspark, ging es auf den Rädern durch den riesigen zugehörigen Park mit seiner wunderschönen, nicht-enden-wollenden Kastanienallee und wir radelten auf die Wasserspielplätze der Donauinsel, um unseren inneren Kindern freien Lauf zu lassen. Wir nahmen im ungewollt verräterischem Wuelax-Team-Partnerlook an einer Stadtführung teil,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            entdeckten Kastanien als neue Währungseinheit,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           besuchten zusammen mit der ortsansässigen Lisa den Zwölf Apostelkeller Heurigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und jeden Abend ging es auch wieder zurück zu unserer Bus-Homebase mittem im Prater, dem wohl einzigen kostenlosen Mehrtages-Parkplatz in der gesamten Innenstadt!* :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort sorgten Vorleseabende aus dem wohl schönsten Vorlesebuch der Welt: "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die dreizehneinhalb Leben des Käpt'n Blaubär
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " für die passend gemütliche Stimmung – auch wenn vielleicht die ein- oder andere Zuhörerin hin- und wieder der bleiernen Müdigkeit durch die tagsüber vorausgegangenen, aufregenden Erlebnisse erlegen war... ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Standort-Koordinaten werden an den/die meistbietende/n WienerIn versteigert! :P
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar Tagen mit Sachertorte, Sturm** und Mozartkugeln ging es weiter – auf dem Weg Richtung Slowakei diente ein leerer Parkplatz an den Donauauen als Austragungsort des wohl bisher spektakulärsten Matches im Kastanienboccia und am nächsten Tag waren wir auch schon in BRATISLAVA, der Hauptstadt mit dem wohl verruchsteten Namen Europas (zumindest, wenn man dem großartig hochanspruchsvollen, gar-nicht-auf-Stereotypen-basierenden Unterhaltungsfilm "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eurotrip
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " Glauben schenken mag). Leider – oder vielleicht sollte man wohl eher sagen: Zum Glück wurde die Stadt ihren Vorurteilen nicht gerecht und wir erlebten einige tolle Momente bei zwei Straßenmusik-Auftritten, einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Free-Walking-Tour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und einem vorzüglichen, landestypischen Mittagessen in dieser malerischen Stadt am Drei-Länder-Eck.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Krönung deckten wir uns außerdem noch mit drei traditionsreichen Schnapsgläsern und einer Flasche Slivovitz ein, bevor wir direkt weiterreisten nach Ungarn, auf einen Campingplatz am Balaton.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ** Federweißer auf Österreichisch! :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier war erst einmal Auszeit geplant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir konnten uns um unsere Wäsche kümmern (wie viele Socken passen wohl auf eine Leine?), waren Mitte Oktober tatsächlich noch einmal Baden, lagen in der Sonne, zauberten die köstlichsten Menüs auf unseren Campingkochern, radelten in das pittoreske Städchen Tihany und verbrachten die Abende mit spannenden Diskussionen, Anekdoten aus den 13 1/2 Leben eines Blaubären und einem mehr als unterhaltsamen Stereotyp-basierten Filmtrinkspiel zu oben genanntem "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eurotrip
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestärkt und motiviert zogen wir dann ein paar Tage später in Budapest ein, landeten mit dem Restaurant "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frici Papa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " einen Treffer mitten ins Schwarze bei unserer Wahl kulinarischer Leckerbissen (ganz abgesehen von den unschlagbar günstigen 2,30€ für eine vollwertige Hauptspeise..! Ganze drei mal sollten wir das Restaurant in den folgenden Tagen noch aufsuchen!) und verbrachten eine unvergessliche letzte Nacht bei einem Pubcrawl durch das pulsierende Nachtleben dieser beeindruckenden Metropole.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Flasche Slivovitz war übrigens am Ende leer. Aber wozu waren wir gerade erst in der Welthauptstadt des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.haltmakurz.de/unicum-und-die-ungarische-gastfreundschaft" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Unicums
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            angekommen..?!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Krissis Abreise am nächsten Morgen (viel zu früh, denn die Zeit verging wie im Flug!) standen uns bereits die nächsten Abenteuer in Budapest ins Haus...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211007_105133.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gibts weitere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eindrücke!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gibts weitere Eindrücke!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Oct 2021 13:30:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/die-magische-zahl-3</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20211003_154757-0aa64cf9.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20211001_190812_730-3a149b3b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie, ihr seid auch in Tschechien?</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/wie-ihr-seid-auch-in-tschechien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man im gleichen Land ist, muss man sich auch treffen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere erste Station in Richtung Osten war - wenig verwunderlich – Prag. Schöne Stadt, billiges Bier und ein gutes Pflaster für Straßenmusik. Nach ein bisschen Sucherei haben wir einen günstigen, bewachten Parkplatz gefunden, auf dem nicht nur unser Rusty, sondern auch wir gleich mit übernachten durften. So ganz offiziell war das wohl nicht erlaubt, aber unser netter Parkwächter hat das alles nicht ganz so eng gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erster Stopp in so einer hochkulturellen Stadt: Der Pubcrawl! Man meldet sich an und zieht gemeinsam mit Anderen durch Prags Bars. Ein sehr witziger Abend mit neuen Bekanntschaften, Beer Pong und viel Tanzerei im größten Club Europas. Nach diesem gelungenen Start in unseren Tschechien-Aufenthalt haben wir am nächsten Tag mal tatsächlich ein bisschen Kultur gemacht: Auf dem Programm standen Straßenmusik auf der Karlsbrücke und eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Free Walking Tour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *. Ersteres war wohl auch nicht so ganz offiziell erlaubt (ohne Genehmigung, die man sich schon lange vorher holen muss), aber es hat sich keiner daran gestört. Im Gegenteil, wir hatten einen riesen Spaß und die Leute haben sich über die Musik gefreut. Wir hatten sogar ein paar ganz besondere Zuhörer. Wer schon mal in Prag war, kennt vielleicht das Straßenmusik-Quartett, das seit Jahren auf der Karlsbrücke ganz wunderbare Klezmer-Musik macht (siehe Video unten). Die Vier waren gerade auf dem Weg zu ihrer Arbeit auf der Brücke und haben uns mit einem dicken Grinsen und einem Daumen hoch den Tag versüßt. Als wir sie eine halbe Stunde später selbst haben spielen hören, haben sie uns begeistert zugewinkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210922_123107_208.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210922_131840_587.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach der sehr lehrreichen Free-Walking-Tour („If a buildung looks like a wedding-cake, its baroque“, „Basically, in history, if you had a problem with someone, you just threw him out of the window“) war noch genug Zeit für Schlenderei und lecker Kamin-Kuchen (siehe Bild). Und während wir da so gemütlich saßen schreibt uns doch glatt die Clod (siehe Blog-Eintrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.haltmakurz.de/zwischen-bodensee-rohrwerken-und-wurstautomaten-unsere-woche-in-der-schweiz" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           zwischen Bodensee Rohrwerken und Wurstautomaten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )! Sie wäre von ihrer Arbeit aus auch gerade in Tschechien und ob wir nicht Lust auf ein Bierchen hätten? Klar haben wir Lust auf ein Bierchen mit der Clod! Und da man sich im gleichen Land befindet, kann das ja auch nicht weit weg sein – ganz logisch! Also rein in den Bus und los geht’s nach Olmütz. Nur... Olmütz ist genau am anderen Ende von Tschechien. Laut Google Maps 3 Stunden, mit Rusty 4. Um halb 1 in der Nacht waren wir dann auch schon da und haben ein Bierchen zusammen getrunken. Ich bereue nichts! Da wir dann sowieso schon in Olmütz waren, haben wir die Zeit genutzt, uns diese schöne Universitätsstadt mal ein bisschen genauer anzuschauen. Es war ein bisschen wie ein tschechisches Würzburg und hat uns sehr gut gefallen. Nur Straßenmusik hat so gar nicht geklappt (zuerst keine Menschen und dann nebendran eine große Bühne mit verstärkter Musik). Rusty hatten wir am Campus geparkt und so sind wir am zweiten Abend in Olmütz aus Versehen in eine Institutsfeier der ansässigen Juristen gerutscht. Gutes Essen, leckeres Bier und Live-Musik. So genossen wir zu dritt ein Live-Konzert auf dem grünen Campus von Olmütz. Am nächsten Morgen gings weiter nach Wien.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Für alle, die das nicht kennen: Es gibt in jeder größeren Stadt „kostenlose“ Touren von zumeist sehr engagierten Stadtführer*innen, die am Ende ihrer Tour dann entsprechend der Zufriedenheit und des eigenen Budgets Trinkgeld kriegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2021 14:04:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/wie-ihr-seid-auch-in-tschechien</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210922_233513_748.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210922_233513_748-da504a5b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dortmund</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/dortmund</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was alles in einem Gitarrenkoffer landen kann...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Dortmund angekommen, sind wir erst mal mit den Instrumenten losgezogen um der Stadt auf den musikalischen Zahn zu fühlen. Was uns dabei passiert ist, ist definitiv einen Blogeintrag wert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Hier eine kurze Hintergrundinfo: In München haben wir bei einem Straßenmusiker ein Schild gesehen auf dem stand „Fürs Studium“. Das ist doch mal ne gute Marketing-Strategie! Das wollen wir auch! Aber was könnten wir da drauf schreiben? „Für die Reise?“ Mhhh… irgendwie nichts so besonderes. Aber dann kam uns die Idee: Wir sind ein Paar das zusammen durch die Welt zieht und Musik macht. Da kommt schon eine gewisse Romantik auf. Also kam auf unser Schild „Für die Hochzeit“ (stimmt ja auch irgendwie) -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück nach Dortmund: Eine junge Frau hatte uns mit ihrem Sohn eine Weile zugehört und direkt auch das Schild gelesen. Während eines Liedes kam sie auf mich zu. Es ist immer ein bisschen schwierig, mit Leuten zu kommunizieren, während man gerade ein Lied spielt, aber meistens klappt es schon irgendwie. Sie hat mich ziemlich genau angeschaut und dann gefragt, ob wir wirklich heiraten – ich nicke freundlich mit dem Kopf (die Meldodica im Mund). Dann hat sie mich gefragt ob ich schon ein Kleid habe – ich schüttele den Kopf (immer noch die Melodica im Mund). Ihre nächste Frage war, welche Größe ich habe – ich befreie eine Hand aus der Melodica und versuche, mit Zeigefinger und Daumen ein „klein“ anzudeuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre nächste Frage hat mich schlagartig dazu bewegt nicht nur die eine, sondern beide Hände sowie den Mund von meinem Instrument zu nehmen und sie entgeistert anzustarren. Sie hatte mich gefragt ob ich ihr Hochzeitskleid haben möchte. Was für eine Überraschung! Inzwischen hatte auch der Flo bemerkt, dass irgendwas passiert ist weil er seit einigen Takten seine musikalische Begleitung vermisst hat. Nach einem kurzen sehr freudigen Gespräch hatte sie uns erklärt, dass sie noch einiges in Stadt erledigen muss aber dass wir am Abend gerne zu ihr kommen können, um das Kleid anzuprobieren. Wenn es passt, dann will sie es uns tatsächlich schenken. Wir waren völlig baff!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Nachmittag haben wir bei Freunden verbracht (Belgi und Felia) und nach einigen Trashtalk-reichen Runden Kupp im Park (F vs. F) sind wir dann zu der Adresse gefahren, die uns genannt wurde und wurden sehr herzlich mit einer Flasche Rotwein empfangen. Mit großer räumlicher Distanz zum besagten Wein (bloß keine Rotweinflecken!) habe ich mit Hilfe von Dubi (so heißt unsere Kleider-Spenderin) das Kleid anprobiert. Das war auch so eine Situation in meinem Leben: Ich stehe in Unterwäsche im Badezimmer einer mir bis zu diesem Nachmittag völlig fremden Person und sie hilft mir dabei, ihr Hochzeitskleid anzuziehen. Und es passte wie angegossen! Alle haben sich gefreut wie kleine Kinder und - nachdem ich das Kleid wieder ausgezogen hatte – den Deal mit Rotwein auf der Dachterrasse begossen. Dort kamen wir dann auch länger ins Gespräch und erfuhren, dass Dubi Chirurgin ist, sich für Frauen in der medizinischen Karrierewelt einsetzt und in der letzten Zeit beschlossen hat, einfach mal öfter auf ihr Bachgefühl zu hören. Und ebendies hatte ihr gesagt, dass sie uns ihr Hochzeitskleid (das nebenbei auch echt nicht günstig war) schenken möchte. Außerdem sei ihr wichtig, dass ich das Kleid nur dann tragen soll wenn ich mich wirklich zu 100% darin wohl fühle. Und wenn nicht, dann mache das auch nichts, dann könne ich es weiter verschenken. Nach der Dachterrasse zogen wir aufs bequeme Sofa um mit ihr und ihrem Sohn, der uns seine Lieblings-Youtube-Videos zeigte (als ob wir uns alle schon ewig kennen). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später am Abend sind wir dann mit Kleid im Gepäck zurück zu Belgi und Felia, wo ich es natürlich gleich nochmal anziehen musste. Frisch gestärkt mit einem Maus-Frühstück standen wir am nächsten Tag motiviert am Spielfeldrand um den Belgi beim Lacrosse-Spiel gegen Frankfurt lautstark zu unterstützen. Für das Endergebnis hat es zwar nichts geholfen, aber wir hatten einen Heidenspaß, haben für gute Stimmung gesorgt und sind jetzt auch unter den Dortmunder Lacrossern als treue Fans bekannt. Am Abend gings zum "Mit Schmackes" um mal richtige Pott-Küche zu genießen. Einige Spiele und Gespräche später legten wir uns das letzte Mal auf einer bequemen Couch zum Schlafen, bevor nun endgültig los zogen in die weite Welt…!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2021 11:44:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/dortmund</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Dortmund+%282%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210918_143705_300-033292d3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Return to Havixbeck: Besuch Nr.2 beim Crischi</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/return-to-havixbeck-besuch-nr-2-beim-crischi</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzbeitrag: Esthival und Vorhänge für Rusty
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einer intensiven Zeit in Hammelburg fuhren wir wieder los. Langfristig wollen wir nach Griechenland über den europäischen Osten. Davor haben wir allerdings nochmal einen kleinen nördlichen Abstecher in Richtung Havixbeck gemacht – aufgrund einer exklusiven Einladung zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Esthival
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Unser lebendiger münsteraner Notenständer Esther hat bei Crischi und Miri im Garten ihren Geburtstag nachgefeiert – mit Haltmakurz als Band für den Abend :) In Kombination mit einer schon länger anstehenden Gartenparty war es ein sehr sehr schöner und witziger Abend, mit einer Einführung ins Tricking, Lagerfeuer und emsiger Bierbank-Kletterei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil es uns beim Crischi immer so gut gefällt, wurde der Aufenthalt gleich noch ein bisschen verlängert. Unsere Wahl-WG hat uns wieder liebevoll empfangen und beherbergt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die räumlichen Gegebenheiten (Dach überm Kopf, Platz, Werkzeug und wunderbare Menschen um uns herum) haben uns spontatn mit dem Bus-Ausbau voran kommen lassen. Unser rustikaler Rusty wurde ein gemütlicher Rusty mit wunderschönen grünen Vorhängen (passend zu seinen Streifen) - natürlich selbst gemacht! Die Planung und Druchführung des Unterfangens war allerdings sehr aufwändig, weil nur wenige Menschen zu behämmert sind, sich 7 Vorhänge, die jeweils mit 2 Schienen befestigt sind (eine oben, eine unten) selber zu nähen und zu befestigen. So schön unser Rusty auch ist, nichts an ihm ist gerade, alle Fenster gehen schief aufeinander zu, oben ists breiter als unten und die rechte Seite ist nicht spiegelgleich zur linken. Und so haben wir in mühevoller Kleinarbeit 10 Meter Stoff und 20 Meter Schienen verbaut. Nach der ganz klassischen Aufteilung saß der Flo täglich mehrere Stunden an der Nähmaschine und ich habe dem guten Rusty mithilfe der Bohrmaschine die Schienen verpasst (es fühlt sich sehr falsch an, in einen Bus zu bohren). Aber die Mühe hat sich gelohnt! Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und haben damit endlich eine gewisse Gemütlichkeit und Komfort in unser Zuhause gebracht! :) Danach ging es weiter in Richtung Dortmund – dem letzten Stop in Deutschland, bevor wir raus in die weite Welt fahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Sep 2021 11:43:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/return-to-havixbeck-besuch-nr-2-beim-crischi</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210912_114259.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210912_114259.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied nehmen</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/abschied-nehmen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine intensive, schwere und wohltuende Zeit in Hammelburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Achim_Renate_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von einem besonderen Menschen Abschied zu nehmen, ist immer schwer. In diesem Fall war es ein sehr besonderer Mensch in meinem Leben. Ein Vorbild, eine Muse, eine wunderbar absurde Unterhaltungsquelle mit Tiefe, Witz und Charme. Ich konnte sehr viel von dir lernen, du warst immer da und hast mich und uns unterstützt, wo es nur ging - Danke für die gemeinsame Zeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 6 Wochen mit der Familie, einer kraftgebenden 5er-WG, engen Freunden, vielen Tränen, vielen Erinnerungen und Abschied nehmen fahren wir weiter - mit Achim in Bildern und Gedanken an Bord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 07:11:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/abschied-nehmen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210821_200109.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210821_200109.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von A wie "Avril Lavigne" bis Z wie "Zum ersten Mal Zelten"</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/von-a-wie-avril-lavigne-bis-z-wie-zum-ersten-mal-zelten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gastbeitrag meiner kleinen Schwester Susanne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210803_131406.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich ging es los ich wartete schon seitdem mein Bruder diese „Weltreise“ angefangen hat darauf mit an Board zu kommen. Zu Beginn der Sommerferien war es dann soweit: Auf ins Altmühltal! Auf dem Programm stand Kletterpark in Enderndorf. Die größte Herausforderung war die Abfahrt über den See. Ich hatte sie schon fast gemeistert, doch ein paar Meter vor meinem Ziel blieb ich über dem See hängen. Zum Glück waren die Mitarbeiter gut darauf vorbereitet und zogen mich mit einem langen Stab ans Ufer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So hatte ich das erste Abenteuer glücklich geschafft. Nach einer gemütlichen Nacht im Zelt ging es am nächsten Tag nach Stein ins Palm Beach. Wegen Corona durften leider nicht so viele wie sonst ins Palm Beach. Leider hatte sich vor dem Eingang schon eine riesige Schlange gebildet. Doch wir gaben nicht auf und stellten uns trotzdem an. Da sprang die Ampel plötzlich auf gelb. Hoffentlich kamen wir da noch rein. Doch wir hatten Glück und verbrachten noch einen tollen Tag mit rutschen, planschen und chillen. So ging der spannende Ausflug mit meinem Bruder und Anna zu Ende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 10:21:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/von-a-wie-avril-lavigne-bis-z-wie-zum-ersten-mal-zelten</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210803_131032.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210803_142740-f5a0b386.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>100 Adressen, ein Ziel: München!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/100-adressen-ein-ziel-muenchen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Haustür zu Haustür: The magic number 45! (min)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210728_211401_435.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Abendessens-Auszeit im Englischen Garten)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           München ist ja angeblich nur EINE Stadt. Das stimmt wohl auch, würden alle Personen nur um den Marienplatz herum wohnen. In Realität sieht die Sache anders aus: Da fährt man - unabhängig davon, wo man sich jeweils im Stadtgebiet befindet - in jedem Fall ziemlich genau 45 Minuten, um von einer Adresse zur nächsten zu kommen. Und das unabhängig davon, ob man öffentliche Verkehrsmittel, den Bus oder das Fahrrad verwendet. Klingt unglaubwürdig? Wurde von uns in mehrerlei Feldstudien jedoch einwandfrei bestätigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtsdestotrotz: Die 45 Minuten Fahrzeit waren es in jedem einzelnen Fall wert. Und so haben sie uns an eine ganze Menge Adressen geführt, von denen wir nie dachten, sie in einer Woche unterbringen zu können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Station 0:   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zirbenschnaps-Mekka Hofmockel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210723_211057.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor es ins Münchner Zentrum ging, machten wir kurz Halt in Kaltenberg, mit einem Badeausflug, Lagerfeuer, neuem Fahrrad, dem Mittelaltermarkt und jeder Menge selbstgemachtem Likör zum Probieren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 1:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Siggi "ShaunTheSheep" Belger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mausfrühstück und Mauslabyrinth - Ein Besuch ganz im Zeichen der Sendung mit der Maus!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 2:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Goldene Pflastersteine in Münchens Zentrum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere bisher lukrativsten Straßenmusik-Auftritte auf dem Viktualienmarkt, Marienplatz und in der Kaufingerstraße!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 3:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Science, bitch! Escape the room with Till &amp;amp; Eva!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Escape-Game+mit+Till-Eva+%282%29.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein cooler Abend mit einem wissenschaftlich angehauchten do-it-yourself Escape-Room-Rätsel - natürlich ohne Hilfsmittel gemeistert - und einer netten Runde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cards Against Humanity
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 4:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Besuch bei Vera und Jessi im Münchner Dunstkreis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spannend, so mitzubekommen, wie jeder sich so in München sein eigenes Zuhause geschaffen hat (oder gerade dabei ist - Leider ohne Bilder :/).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 5:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Eileen, Benji und eine ungeahnt süße Corona-Herausforderung: Zelda
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wunderbares Essen, tiefe Gespräche und ein kleiner Hund mit großen Tönen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 6:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Viele, mehr und noch mehr Hunde bei der Welpenschau mit Mama
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Besuch bei der Hundezüchterin in Dachau, deren kleiner Welpe Aiko bald neuer Familienzuwachs werden sollte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 7:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Paketdienst Moritz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entspannte Tage bei Lena und Philipp, die dankenswerterweise all unsere vielen Bus-Ausbau-Pakete entgegengenommen hatten - mit wunderschöner Zeit auf dem Balkon, am Eisbach, mit Riesengewitter und super gemütlichem Filmabend!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Station 8:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              Scheiben, Schili-Bier und schöne Schportler*innen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Lacrosser unter Frisbees.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was, Sophie ist dieses Wochenende auch in der Stadt?! Nichts wie hin!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Beim Feiern auf ihren Turnieren kann den Frisbee-Leuten kaum jemand etwas vormachen! So sehr, dass wir glatt vergessen haben, Fotos zu machen :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Station 9:   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Bärbel gibts kein schlechtes Wetter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur schlechte (Bade)Kleidung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Besuch am Wörthsee bei Bärbel und Talal - mit tollen Geschichten von Früher!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diesen eindrucksreichen, intensiven und wunderschönen Tagen ging es direkt Richtung Schwabach, mit der Vorfreude auf einen wunderbaren Campingausflug... aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 01 Aug 2021 18:01:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/100-adressen-ein-ziel-muenchen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210731-WA0002.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210731-WA0002-328af857-ee7fc3e9.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Bodensee, Rohrwerk und Wurstautomaten</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/zwischen-bodensee-rohrwerken-und-wurstautomaten-unsere-woche-in-der-schweiz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Woche bei der Clod in der Schweiz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist immer praktisch, wenn man auf Reisen ab und zu bei Freunden und Bekannten unterkommen kann. Dann hat man unkomplizierten Zugang zu solchen wunderbaren Dingen wie einer Dusche, einer Waschmaschine oder auch einfach nur mehreren Herdplatten. Damit, was uns bei unserem Besuch von der Clod in der Schweiz direkt am Bodensee allerdings erwartete, hatten wir nicht gerechnet. Die liebe Clod hatte uns nämlich einfach mal ihre komplette Wohnung für das erste Wochenende unserer Ankunft überlassen, denn sie selbst war unterwegs. :D Da kamen wir nun in einer wunderschön eingerichteten Wohnung an - gespickt mit liebevoll beschriebenen Erklär-Post-Its, wo wir was finden können und dass wir einfach alles benutzen dürfen was wir brauchen und alles aufessen dürfen was wir finden. Nach unserem ungeplanten und sehr heiß-staubigen Italien-Aufenthalt kamen wir also in ein angenehm kühles Schweizer Paradies mit fließend Wasser und allem, was das Herz begehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach den ersten Tagen Erholung und Orga-Kram-Erledigen traf unsere energiegeladene Gastgeberin dann in ihrer eigenen Wohnung auf uns - und eine wunderschöne Woche voller verschiedenster Unternehmungen begann. Dass unsere Unterkunft nur 5 Gehminuten von Bodensee entfernt lag nutzten wir natürlich aus. Wir besuchten ein altes Schweizer Badehaus am bzw.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bodensee, waren Tretboot fahren - bewaffnet mit der ein oder anderen Flasche Sekt - waren in einigen Strandbars oder saßen abends auch einfach mal am Ufer und machten ein bisschen Musik. Auf der Suche nach einem schönen Fischrestaurant landeten wir eines Abends ungeplanterweise im "Petit Paris", das allerdings so gar nicht nach einem kleinen französischen Café aussah (wie es der Name vielleicht vermuten ließe). Getreu der Marke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           schmuddelige Straßenkneipe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nahmen wir im kleinen Biergarten Platz und wurden auch schnell von dem rustikalen, sehr netten Wirt begrüßt. Nach kurzen Übersetzungsherausforderungen bei der Getränkebestellung (Radler = Panaché in der Schweiz) fragten wir nach der Karte fürs Essen. Der Wirt blickte uns nur kurz an und sagte dann: "Mir ham Schnitzel, Cordonbleu und Pommes". Gut. Da war zumindest nicht allzuviel Überlegung notwedig. Wir bestellten alle ein Cordonbleu. Der Wirt sah uns erstaunt an. "Alle drei ein Cordonbleu?" "Ja und gibts Pommes dazu?" "Ihr seids das erste Mal hier, oder? Ich bring euch eine Portion Pommes dazu, das reicht euch." Mit diesen Worten zog er ab und ließ uns einigermaßen verdutzt zurück. Als er dann allerdings mit drei riesigen Tellern, auf denen noch viel riesigere Cordonbleus lagen, zurückkehrte, wussten wir, wieso uns eine Portion Pommes zusammen reichen würde. Im Laufe des Abends erfuhren wir, dass wir wohl in einer lokalen Berühmtheit gelandet waren, die weithin bekannt war für ihre riesigen Schnitzel und Cordonbleu. Nachdem wir völlig überfressen am Tisch vegetierten - Flo hatte sein Cordobleu tatsächlich komplett gegessen, Clod und ich mussten bei der Hälfte aufgeben - kam der liebenswerte Wirt wieder vorbei. Er sah erst auf die Teller von mir und Clod und dann zu uns. Nach einer kurzen Pause fragte er "...Alufolie?" "Alufolie." war unsere Antwort und wir gingen mit einem kompletten Mahl für 2-3 Personen aus dem Restaurant nach Hause.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht nur direkt am Bodensee gab es viel zu entdecken. Da wir nicht weit von der Liechtensteiner Grenze entfernt waren beschlossen wir, auch dieses Land zu erkunden. Dort hatten wir zwei Erkenntnisse. Erstens: Die Liechtensteiner haben schwarze Nummernschilder, was irgendwie ziemlich abgefahren agentenmäßig aussieht. Zweitens: Die Haupt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           stadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vaduz ist eher ein Haupt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dorf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Die gesamte Innenstadt besteht nämlich aus einer einzigen, circa 200m langen Straße. Mit dem Plan, einen kleinen Stadtbummel in Kombination mit Straßenmusik zu machen, kamen wir in besagter Innenstadt an. Da wir auch noch unter der Woche dort waren, war wirklich nur sehr wenig los.Da fiel unser Blick auf eine Burg, die hoch über der Stadt auf einem Berg thronte. Da oben ist´s bestimmt auch schön und vielleicht ist da auch ein bisschen mehr los! Also hoch mit uns in der sengenden Mittagshitze. Oben angekommen konnten wir dann verschwitzt ein Schild an der Hauptpforte erkennen. "Privatbesitz. Betreten verboten." Na Danke. Das hätte man ja auch mal früher auf den ausgeschilderten Wanderwegen, die hoch zur Burg führten erwähnen können. Also wieder runter. Angefixt von unserem Plan, in Vaduz auch mal Straßenmusik zu machen, haben wir uns dann in die Innenstadt gesetzt und für die wenigen Menschen, die da waren ein bisschen Musik gemacht. Und der Auftritt lief wesentlich besser als geplant. Einige Leute blieben stehen und manche setzten sich sogar auf eine Bank im Schatten und lauschten unserem kompletten Set. Alles in allem ein sehr schöner Tag (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/besuch-clod"&gt;&#xD;
      
           siehe Bildergalerie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen eher ungewöhnlichen Ausflug unternahmen wir auch gemeinsam mit Clod. Am frühen Abend fuhren wir los, da Clod uns das Apenzeller Land zeigen wollte. Wir durchquerten eine Auenland-ähnliche Landschaft bis hin zu einem Gebirgsmassiv, das sich imposant aus den moosgrünen Hügeln hervortat - dem Aplstein. Nach einer kurzen Einkehr am Fuße des Alpsteins war es ungeplantermaßen schon ziemlich spät. Nichtsdestotrotz bemerkte Clod auf dem Rückweg, dass wir über einen kleinen Umweg an einem Rohrwerk in der Nähe vorbei fahren könnten. Hier eine kurze Hintergrundinfo: die gute Clod arbeitet in einem Rohrwerk. Ja einem Rohrwerk. Da werden Rohre in allen Größen und Varianten hergestellt und in die ganze Welt verschickt. Beispielsweise für die Automobilindustrie. Die Clod ist für die Koordination und Planung zuständig. Das umfasst natürlich mehrere Werke und in ebendem in dessen Nähe wir waren wollte sie eh schon länger mal vorbei. Wieso also nicht um 24 Uhr mitten in der Nacht einfach mal ins Rohwerk? Ist ja eh Schichtdienst. Wir betraten also mitten in der Nacht die riesige Produktionshalle, in der man auch wunrderbar eine Folge Sendung mit der Maus hätte drehen können. Riesige Maschinen transportierten Eisenstangen durch die Halle, Rohre wurde unter Geschepper abgeladen und in der Chemikalienabteilung waren riesige Becken, in denen die Eigenschaften der Materialien angepasst wurden. Da standen die zwei Chemiker also mit offenen Mündern vor einem 1000l Behälter mit konzentrierter Schwefelsäure und kamen aus dem Staunen gar nicht meh raus, während Clod sich angeregt mit den Mitarbeitenden unterhielt. Ein Highlight des Besuchs stellte dann das kurze Gespräch mit dem Schichtleiter dar, der uns erlaubte, in einer der Produktionshallen die Lichter ausknipsen zu dürfen.... Heißt im Klartext:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir durften die Lichter in einem Rohrwerk ausschalten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ließ den Flo natürlich zur Hochform bezüglich jedes schlechten Witzes über Rohrwerke und Lichtschalter auflaufen. Die leicht entnervte Clod verbat irgendwann jeglichen zweideutigen Witz zu Rohrwerken. #manmachtimrohrwerkkeinewitzeüberrohre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auf dem nun sehr spät gewordenen Heimweg wurden wir über eine für uns bisher unbekannte Institution des Schweizer Landlebens aufgeklärt. An einigen Höfen gibt es einen Verkaufsstand für Eier, Käser oder Würste. Soweit so gut, das kannten wir. In der Schweiz allerdings haben einige Höfe Automaten aufstellt, an denen man zu jeder Tages ud Nachtzeit einfach verschiedenste Hofprodukte kaufen konnte. Und so hielten wir mitten in der Nacht an einem Hof und kauften frische Landjäger aus dem Automaten - als Wegzehrung für die Rückfahrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer wunderschönen abwechslungsreichen Woche verabschiedeten wir uns dann in Richtung München, wo wir mit sehr vielen verschiedenen Leuten verabredet waren, aber dazu später mehr...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210720_201404-8c2dc1df.jpg" length="426445" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 19 Jul 2021 09:42:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/zwischen-bodensee-rohrwerken-und-wurstautomaten-unsere-woche-in-der-schweiz</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210720_201404-8c2dc1df.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210720_201404-8c2dc1df.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Man trifft sich immer Zweimal...</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/man-trifft-sich-immer-zweimal</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Hey, wenn ihr dann auf dem Rückweg seid, kommt doch noch mal bei uns vorbei..!" hieß es zwei Wochen vorher, als wir uns gerade von unseren neuen italienischen Freunden verabschiedeten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gruppe Italiener, die wir durch Zufall kennengelernt hatten und von denen wir damals spontan zum Abendessen eingeladen wurden (siehe Blogeintrag:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.haltmakurz.de/glueck-oder-die-macht-der-musik" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           "Glück"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), war nämlich selbst zu dem Zeitpunkt im Urlaub - und mittlerweile allerdings wieder zu ihrem Wohnort in Arco, einem kleinen Städchen am Ufer des Gardasees, zurückgekehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gardasee... nicht schlecht eigentlich, die Idee. Und liegt tatsächlich auf unserer Route in die Schweiz. Also Sachen gepackt und ab dafür!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen schlimmen Hagelsturm später (auf dem Weg nach Arco war echt miserables Wetter) standen wir vor einem kleinen Gemeinschaftszentrum, zu dem wir von Chiara gelotst wurden. Die Freude über das Wiedersehen war riesengroß!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der gemeinsam verbrachte Abend grandios: Mit jeder menge Livemusik, dem ein- oder anderen Aperol Spritz und zum Schluss Tanzen zu heißen Cumbia-Klängen bei der Bandprobe im Nebenraum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klar, dass wir die Gelegenheit gerne nutzen, hier noch ein paar Tage dranzuhängen. Während unsere Gastgeber tagsüber arbeiten, sammeln wir Erfahrungen mit Straßenmusik in den kleinen Gässchen von Arco und an der Uferpromenade von Riva del Garda (der Nachbarort) und schlagen uns im Restaurant nebendran von den Einnahmen mit Pizza und Pasta den Bauch voll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abends wird sich wiedergetroffen, denn: Die Arbeit ist für unsere italienischen Freunde nur Mittel zum Zweck, die Freizeit gemeinschaftlich miteinander zu verbringen steht dagegen voll im Mittelpunkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls neu für unseren Wertekanon ist die kompromisslose Gastfreundschaft, mit der wir empfangen werden und die uns nicht gestattet, auch nur ein Getränk aus eigener Tasche zu zahlen! (Wir machens aber doch ab und zu, heimlich, wenn wir eine neue Runde holen! :P)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittwochs treffen sich Chiara, El Presidente, Maria, Marco, Lollo und co. immer regelmäßig zum Fußballspielen am Seeufer, und weil wir auch mit da sind, werden wir Teil dieses Spektakels. Gespielt wird zwar barfuß und auf zwei Badelatschentore, aber umso weniger professionell der Sport, desto größer das Temperament. Und so jagen wir mehrere Stunden unter lauten "FORZA RAGAZZI!", "ES NOSOSTROS!" und "BRAVO, ANNA!"-Rufen, direkt unter einem Fußball-Verboten-Schild dem Ball hinterher, bevor es danach für eine Abkühlung in den eiskalten Gardasee geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Nächte klingen auf der Wiese am Ufer aus und für unseren letzten Abend werden wir auf ein üppiges Picknick mit lauter italienischen Spezialitäten eingeladen. Bis spät am Morgen schallen die Gitarrenklänge von El Presidente zu "Spirritapp" und "Da me un Pomme..." über den See, bevor wir am nächsten Morgen dann (nicht ohne vorher nochmal eine Runde Laufen zu gehen, um Körper und Geist nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der letzten Nacht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wieder aufzufrischen) zum nächsten großen See in der Schweiz aufbrechen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist eine andere Geschichte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 18 Jul 2021 12:38:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/man-trifft-sich-immer-zweimal</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Fu%C3%9Fballspielen+mit+den+Italienern+%283%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210714_203537-2e248102.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Konzert im Waschsalon</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/konzert-im-waschsalon</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder: Konzertsaal ist da, wo man Konzerte geben will!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade waren wir auf dem Rückweg von unserem Straßenmusik-Auftritt in San Gimignano (Straßenmusik in Italien: Check! Trotz der 1,5-stündigen Bürokratie (natürlich nur auf Italienisch), die für die Genehmigung im Rathaus notwendig war: Check! Coole Reaktionen der umliegenden Ladenbesitzer: Check! Danach ein bestes Eis der Welt aus der besten Eisdiele der Welt als Belohnung für uns selbst: Check!)...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...da wollten wir die Gelegenheit nutzen, mal im Waschsalon um die Ecke nachzugucken, wie viel es kosten würde, unsere Wäsche wieder auf Vordermann zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider waren alle kleinen Maschinen schon besetzt, aber die Besetzer, eine – wie sich schnell herausstellte – Familie aus Ungarn winkten uns eilig hinein, dauern würde es nämlich nicht mehr lange bis sie fertig waren. Und schon waren wir im Gespräch mit Gabor dem Familienvater, der astreines Deutsch spricht, jahrelang in Deutschland gearbeitet hat, mit spektakulären Erzählungen aus Würzburg auftrumpfen konnte, Chemiker war und – der Zufälle derer nicht genügend, vor kurzem erst mit seinen beiden ebenfalls anwesenden Töchtern über Zukunfts- und Reisepläne in VW-Bussen diskutiert hatte. Warum man die nicht einfach umsetzt, was ein guter Zeitpunkt dafür ist und weshalb nicht einfach jeder so ein Abenteuer in Angriff nimmt… wir kennen das Thema ja, spannend ist das allemal! :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So herzlich, begeistert und aufgeschlossen war das Gespräch, dass wir es für eine gute Gelegenheit hielten, unsere Instrumente noch einmal zu zücken und den Vieren eine kleine Kostprobe zu geben. Sogar eine überraschte Omi aus dem Nachbarhaus wurde auf die plötzliche Musik aufmerksam und winkte uns aus ihrem Fenster fröhlich zu (Anm.: was wir zunächst als ärgerlich-abweisendes Beschwerdewinken interpretierten, hatten wir doch ihre Mittagsruhe gestört – war zumindest unsere zutiefst typisch-deutsch&amp;amp;regelkonform-vorgeprägte Annahme, die sich jedoch mehr als irrig herausstellte).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Begeisterung war unserem Publikum ins Gesicht geschrieben und übertrug sich sofort zurück auf uns. Ich kann mir nicht vorstellen, wann es mehr Spaß macht, Musik zu machen, als vor solch einem coolen Publikum! Nach dem Ständchen wurde die Stimmung noch herzlicher und die Familie lud uns ein, auf unserer weiteren (un)geplanten Reiseroute durch Osteuropa einen Halt bei ihnen in Ungarn zu machen und wir werden auf dieses Angebot mehr als gerne zurückkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist nun ein weiterer Punkt auf unsere Liste der baldigen Ziele hinzugekommen: Budapest! Und wir sind schon echt gespannt und freuen uns noch viel mehr, die Stadt und insbesondere unsere dazugehörigen, sympathischen Fremdenführer besser kennenzulernen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Konzert hat Gabor übrigens aufgenommen und man kann es auch auf Youtube finden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210709_120609.jpg" length="1125893" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 09 Jul 2021 18:39:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/konzert-im-waschsalon</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210712_183950.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210709_120609.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tückischer Treibsand</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/tueckischer-treibsand</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... eine Geschichte der Hilfsbereitschaft Teil 2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe von San Gimignano (wo wir das beste Eis der Welt probiert haben) kamen wir an einem Fluss vorbei und sahen ein schönes Flussbett direkt am Wasser. Wir waren froh, dass es noch relativ früh am Tag war, weil wir ein bisschen was erledigen wollten und uns dort auch gleich erfrischen konnten (es war sau heiß).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg zum Fluss war zugegebenermaßen ein bisschen holprig und ging an einem Stück auch ziemlich bergab. Das trauten wir unserem Bus aber zu und wir kamen auch problemlos nach unten. Der holprige Hügel war auch nicht das Problem gewesen, sondern der Bereich unten direkt am Fluss, wo sich unter den Steinen ein rieseges Sandfeld versteckt hatte. Das haben wir dann auch ziemlich schnell bemerkt, allerdings leider zu spät. Der Bus war vorne schon mit den Rädern eingesunken. Also erst mal Ruhe bewahren und überlegen. Heutzutage findet man im Netz ja eigentlich für alles eine Lösung. Die Recherchen ergaben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Punkt 1: Ruhe bewahren (damit man sich nicht panisch immer weiter eingräbt)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Punkt 2: Buddeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Punkt 3: Stöcke/Steine unter die Räder und in Fahrtrichtung legen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund mangelnder Werkzeuge fingen wir an, mit den Händen den Schotter und Sand unterm Bus weg zu buddeln. Da waren wir schon von oben bis unten eingestaubt. Danach legten wir eine Fahrspur aus Hölzern und großen rauen Steinen nach hinten aus (vorne lag der Fluss, also musste es rückwärts rausgehen). Aber alles Anfahren und Schieben und Probieren half nichts. Die Räder drehten durch und bewegten sich keinen Zentimeter.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also musste irgendwo Hilfe her. Gegenüber lag ein Bauernhof, auf dem aber weit und breit niemand zu sehen war. Außerdem wäre es ziemlich schwierig gewesen, mit Händen und Füßen unsere Lage zu erklären und gleich noch zu fragen ob jemand noch ein Abschleppseil samt Geländewagen für uns hat. Daher entschlossen wir uns, den Abschleppdienst zu rufen (wozu hat man schließlich einen von vorne bis hinten versicherten Bus). Nach vielen Missverständnissen zwischen der deutschen Versicherung und dem italienischen Abschleppdienst hatten wir erst mal 2 Stunden Wartezeit. In dieser Zeit wollten wir uns den Dreck ein bisschen von den Beinen und Händen waschen. Das war allerdings keine gute Idee, denn wir bekamen beide ziemlich schnell einen Ausschlag vom Wasser. – Zum Glück hatten wir noch keine Zeit komplett darin zu Baden :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 2 Stunden kam dann ein Abschleppwagen angefahren. Allerdings ein ziemlich großer, unwendiger, der niemals den holprigen Hügel zu uns runter kommen konnte. Das hat der Abschlepper vom Dienst - ein drolliger, gut gelaunter Italiener, der kein Wort englisch sprach - dann auch sehr schnell bemerkt. Mit den Händen über dem Kopf zusammengeschlagen und „Mama Mia!“ rufend hat er unsere Lage fachmännisch korrekt beurteilt. „Es una bella problema! Una bella problema!“ Nachdem auch er einmal selbst probiert hatte den Bus aus dem Sand zu kriegen (Flo und ich haben angeschoben), hat er kurzerhand die Schaufel gezückt und gegraben. Allerdings führte auch das nicht zum Erfolg – eher im Gegenteil. Der Bus steckte jetzt noch näher am Wasser noch tiefer im Sand. Mist! In dieser ganzen Zeit redete unser italienische Helfer unaufhörlich und in einem atemberaubenden Tempo mit uns. Wir nickten brav und versuchten, einzelne Worte zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann erblickte er den Bauernhof gegenüber deutet dort hin und sagte „Trattore!“. „Traktor“, ja das wäre jetzt gut. Danach machte er sich zurück zu seinem Wagen und wir sind uns bis jetzt noch nicht ganz sicher ob er vorhatte einfach wieder weg zu fahren. Ich bin ihm jedenfalls auf dem Weg zu seinem Abschlepper hilflos hinterher gedackelt und hab ihn sehr fragen angeschaut und gefragt „Trattore? Tu?“. Daraufhin hat er kehrt gemacht und ist mit uns zusammen in Richtung Bauernhof los. Von weitem sahen wir eine Frau einen Weg in der Nähe entlanglaufen. Es sah nicht unbedingt danach aus, dass die Frau zu dem Bauernhof gehört, aber das war unserem neuen Freund egal. Wild gestikulierend und laut rufend joggte er auf die Dame zu, die nach einigen Sekunden dann auch gemerkt hat, dass anscheinend sie gemeint ist. Dann ging alles ziemlich schnell. Die beiden haben geredet, sie hat uns auf den Hof geführt und dort stand allem Anschein nach der Bauer. Dann haben sich der Bauer und der Abschlepper eine Zeit lang unterhalten und dann hat unser Helfer wieder kehrt gemacht und ist in Richtung Bus losmarschiert. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, ob die beiden sich gestritten, gut verstanden, übers Wetter geredet oder sonst was vereinbart hatten. Und ich konnte auch nicht erkennen, ob der Bauer uns helfen würde. „Ayuda? Si?“ fragte ich den Abschlepper und er nickte grinsend. „Si!“. Daraufhin drehten wir uns zu dem Bauern um, um uns zu bedanken, aber der saß schon in seinem „Trattore“ und fuhr los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle für die passende musikalische Untermalung bitte hier klicken:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Weg zurück zum Bus erzählte uns unser Retter in Not fröhlich allerlei Geschichten in sehr schnellem Italienisch. Ich glaube zumindest einen Teil verstanden zu haben und auch der Flo, der bis dato eigentlich gar kein italienisch konnte, blickte erstaunlich gut durch in den Geschichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Fluss angekommen fuhr der Bauer mit einem Miniaturtraktor den steilen Hügel problemlos runter und der Mann vom Abschleppdienst hatte in der Zwischenzeit ein Abschleppseil geholt. Der Traktor zog den Bus mühelos rückwärts aus dem Sand und gleich noch den Hügel hoch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehr erleichtert und sehr sehr dankbar verabschiedeten wir uns von unseren Helfern mit 2 Flaschen Wein als Dankeschön und machten uns auf dem Weg, um im Supermarkt irgendwas kaltes zuckerhaltiges zum Trinken zu kaufen. Erst jetzt fiel uns auf, dass wir den halben Tag nichts getrunken und gegessen hatten und es immer noch schweineheiß war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht verbachten wir trotzdem am Fluss, nur nicht direkt unten, sondern auf einer Brücke mit Blick auf das schöne Flussbett mit seinem sandigen Boden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210708_174700-4c2825f3-89fc1b41.jpg" length="2195284" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 17:20:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/tueckischer-treibsand</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210708_190054.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210708_174700-4c2825f3-89fc1b41.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glück</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/glueck-oder-die-macht-der-musik</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...oder die Macht der Musik?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man könnte behaupten, es wären die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zufälle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , die eine Reise zu einem Erlebnis machen, das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schicksal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – oder vielleicht doch nicht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210705_132128.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere nächste Geschichte beginnt mit einem Revival: Anlässlich ihres 30sten Geburtstags hatte Caro beschlossen, Erinnerungen an ihre alten Familienurlaube wiederaufleben zu lassen und wir sind mit ihr in ein Restaurant ans Meer gefahren – das Hinterste war es damals, ganz am Ende der Straße, noch nach all den Campingplätzen. Und genauso ist es auch bis heute geblieben, ebenso wie das lauschige Ambiente direkt am Strand, das dieses kleine Fischrestaurant zu unserer Wahl für den Abend machte. Wohlgemerkt: Es lag mit seinem Eck genau an den einzigen sieben Metern Strand kurz vor den Klippen, die, anders als die kilometerweit mit Liegestühlen bepflasterten restlichen Strandabschnitte, als „Spiaggia libera“ bezeichnet ohne Eintritt oder Pauschale der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen. (Schon absurd, was der Tourismus anrichtet…)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass es sich um einen öffentlichen, freien Strand handelt, war aber vermutlich auch der Grund, dass sich dort eine schätzungsweise 10-15 Personen starke Gruppe eingefunden hatte, bunt gemischt und von der Windel bis hin zu grauen Haaren mit allen Generationen vertreten. Und: Sie hatten eine Gitarre dabei! Während wir also frittierte Scampi, Trüffeltagliatelle und Muscheln in Weißweinsoße genossen, klang von draußen immer wieder der ein- oder andere Gitarrenakkord nach drinnen – sofern er nicht von der gutgemeinten, klassisch-italienischen Restaurant-Beschallung übertönt wurde ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis weit nach Sonnenuntergang saßen wir da, ließen uns Weißwein munden und führten so angeregte Gespräche, dass wir gar nicht bemerkten, wie sich das Restaurant so stark leerte, dass wir schlussendlich - schon weit bevor wir unser letztes Glas leeren konnten – durch die Blume höflich gebeten wurden, den Abend wohl woanders fortzusetzen. (Wer kanns verübeln, immerhin spielte an dem Abend noch Italien sein EM-Spiel!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzte Flasche sollte also am Strand zu Gemüte geführt werden. Keine schlechte Idee, war es doch draußen noch warm und angenehm genug, um locker noch eine Weile sitzen bleiben zu können. Und immerhin war da ja noch die Familie mit Gitarre, deren Lieder wir den Abend über nie voll auskosten konnten..! Ich bat also den Musiker der Gruppe, ob er uns nicht noch eine Kostprobe seines Könnens zum Besten geben könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Eigentlich wären sie schon am Gehen“ – lautete die Antwort, „aber auf eine Runde käme es wohl nicht mehr an, er müsste nur mit dem Rest der Gruppe absprechen, ob das für sie auch passen würde“, die – wie sich herausstellte – gar keine typisch italienische Großfamilie, sondern eine sich gerade besser kennenlernende Gruppe Menschen war, die sich gemeinsam in ein Co-Housing-Projekt stürzen wollen, also als Gemeinschaft eine alternative Form des Zusammenlebens etablieren wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solche Projekte waren uns nicht unbekannt, im Gegenteil – spannende und interessante Wohnideen wie diese hatten schon vorher immer wieder unsere Neugierde geweckt - und während Caro und Flo noch einmal loszogen, um sich erfolgreich um Feucht-Fröhlichen Nachschub für die ganze Gruppe zu kümmern, kamen wir schnell mit Chiara ins Gespräch, die über einen Freund in der Gruppe an dem Abend ebenfalls neu mit dazugestoßen war. Sie war es auch, die Daniele „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Presidente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ dazu überredete, immer noch einen und noch einen und noch einen weiteren Song anzustimmen (was dieser mehr als gerne jederzeit gekonnt und virtuos erfüllte) und uns PJ sowie Maria, den Ruhepol und „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vice-President
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ der Gruppe vorstellte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es dauerte nicht lange, bis auch wir aufgefordert wurden, etwas aus unserem Repertoire zum Besten zu geben und wir entschieden uns für „Wagon Wheel“ und Bob Dylan – die einzigen beiden Lieder, die wir uns auswendig zutrauten. Ihre Wirkung verfehlten sie aber keineswegs – und schon kurz darauf fanden wir uns wieder zwischen drei- und mehrstimmigen Protestsongs, wenig ernst gemeinten italienischen Song-Covers berühmter Klassiker (samt spontan-Übersetzungen von Chiara ins Englische) und jeder Menge freier Interpretationen und Improvisationen von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Presidente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzum: Alle Beteiligten waren so begeistert vom Verlauf des Abends, dass es niemand bei einer Nacht belassen wollten und wir kurzerhand von Chiara am nächsten Tag zu ihnen zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch wenn es bei alkoholgeschwängerten Abmachungen oft anders verläuft: Beide Seiten blieben ihrer Zusage treu und so fanden wir uns keine 24 Stunden später auf einem weitläufigen Anwesen kurz außerhalb der Stadt wieder, wo bereits ein knisterndes Grillfeuer und aufs feinste mit Zitronen und ital. Kräutern gefüllter Fisch auf uns warteten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An diesem Abend durften wir auch den Rest der Gruppe kennenlernen und, nun bereichert durch Marco am Akkordeon(!) und unsere eigenen Instrumente, erwartete uns eine Nacht des wunderbaren Zusammenseins, großartigster Stimmung, schönsten Momenten gemeinsamen Musizierens und traumhaften Erinnerungen an gemeinsames Tanzen, Singen und Feiern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An diesem Abend durften wir auch den Rest der Gruppe kennenlernen und, nun bereichert durch Marco am Akkordeon(!) und unsere eigenen Instrumente, erwartete uns eine Nacht des wunderbaren Zusammenseins, großartigster Stimmung, schönsten Momenten gemeinsamen Musizierens und traumhaften Erinnerungen an gemeinsames Tanzen, Singen und Feiern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen, Erlebnisse wie diese werden nicht die letzten unserer Reise sein und freuen uns jetzt schon darauf, Chiara und den Rest der Gruppe eventuell in ihrer Heimat am Gardasee wiederzutreffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210708_110735.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210709-WA0060-c646081d.jpg" length="1825317" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 18:34:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/glueck-oder-die-macht-der-musik</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210708_110735-3090ab79.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210709-WA0060-c646081d.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hä, Italien!?</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/hae-italien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …das war doch gar nicht geplant?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig! Doch das Schöne an so einer Reise ist, dass man spontan umplanen darf und kann. Und als Caro uns erzählt hat, dass sie während der Zeit, in der wir sie eigentlich in Basel besuchen wollten, gerade selbst ein paar Tage aufbrechen wollte, sind wir ihrer Einladung gefolgt und haben sie und Flo spontan nach Italien begleitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wobei, genau genommen waren dann doch ein paar Tage Urlaub in der Schweiz drin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn genauso spontan, wie wir uns für den Italien-Schlenker entschieden haben, ist auch Caros und Flos Auto kaputtgegangen. Das hieß, selbiges musste erst einmal repariert werden, bevor wir aufbrechen konnten - was uns ein paar freie Tage in Basel ermöglicht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dadurch hatten wir nicht nur die Gelegenheit, mal die Schweiz straßenmusiktechnisch zu erkunden, sondern konnten uns auch - ganz wie es in Basel üblich ist - mit einem Schwimmsack den eiskalten Rhein hinuntertreiben lassen… (Hui, hat dessen Strömung ein Tempo drauf! :D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und kaum war das Auto dann repariert, gings auch schon gemeinsam los nach Bella Italia - aber das ist eine andere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.haltmakurz.de/glueck-oder-die-macht-der-musik"&gt;&#xD;
      
           Geschichte
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210703_212817-1cedf367-f90d6be1.jpg" length="3018429" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 30 Jun 2021 18:30:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/hae-italien</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210703_185303-7465f0f5.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210703_212817-1cedf367-f90d6be1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Woche Würzburg</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/eine-woche-wuerzburg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Rallyestreifen, Schwimmpalmen, Matschspaziergängen, Weißwürsten, Inselverteidigungen, Beerpong-Battles, Bikini-Abenden, Fensterausbauten, Youtube-Tigerattacken, Straßenmusik-Sessions, Parkplatz-Camping, Stand-Up-Paddling-Challenges, afghanischen Picknicks und zweitem Impf-Piks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die zweite Impfung gings retour nach Hammelburg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Auskurieren kleinerer Impf-Nebenwirkungen (vieel Schlaf und leichte Kopf- und Gliederschmerzen) haben wir die Zeit genutzt, um unserem Bus einen neuen Anstrich zu geben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/inCollage_20210618_113318897.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dafür hat unsere alte Küchenfolie gut hergehalten. Zunächst einmal haben wir uns nach einem langen Auswahlprozess für Farbe, Anzahl, Breite und Muster entschieden und dann gings ans Putzen, Zuschneiden, Abmessen, Aufkleben und Glattstreichen/Föhnen. Gar nicht so leicht wie es aussieht, weswegen wir bis in die späten Nachtstunden (oder sollte man sagen: frühen Morgenstunden? Es war immerhin am Ende fast vier Uhr :D) daran gesessen waren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gesamte Prozess in Bildern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und nun ist unser grün-weißer Partybus gleich mal 10 km/h schneller unterwegs (5 pro Streifen) :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Würzburg gings gleich zu mehreren Stationen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (*mit Rekord-niedrigen Inzidenzzahlen, fast durchweg geimpften Teilnehmern und jeder Menge Unternehmungen an der frischen Luft war das Corona-unbedenklich seit langem endlich einmal wieder möglich!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir waren...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …mit den Lacrossern auf der jährlichen Maintour unterwegs und haben dabei der alten Fußgängerbrücke ein weiteres Mal die Ehre erwiesen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210619-WA0013.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …haben uns bei einem ausgiebigen Brunch mit Isa und Tristan angesehen, was aus unserem ehemaligen Headquarter in der Ludwigstraße geworden ist…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Brunch+bei+Isa+und+Tristan+im+ehem+HQ+%281%29.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ….uns Wikingerschach- und Beerpong-Battles mit Krissi, Tobi und den beiden Berlinern Marius und Elle geliefert und spät nachts im leeren Ballsaal noch Blasen getanzt….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210619_014317_323.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210630-WA0033.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …mit Annika und Finn einen wunderschön matschigen Spaziergang-Ausflug unternommen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Annika+Finn+Ausflug.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …einen spektakulären SuSuS-Bikini-Cocktail-Abend mit Sophies WG erlebt…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Halten es hier allerdings für die bessere Idee, die Bilder aus gutem Grund der Öffentlichkeit vorzuenthalten.. &amp;#55357;&amp;#56841;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …einen unerwartet witzigen Abend bei mit Ratten und Tigern in der Belger-WG gefeiert…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …ein afghanisch-Picknick auf den Mainwiesen veranstaltet…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …mit Benne und Johanna ein Weißwurstfrühstück veranstaltet, einen Waschtag eingelegt und Siggi nebenher noch beim Umzug geholfen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …konnten bei einem Besuch von Ötsch und Jeanne in Kitzingen entspannt und mit bester Gesellschaft den Main von seiner schönsten Sommerseite genießen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …ist uns ein beeindruckender Board-Wipe bei einem Sechs-Mann-Spirit-Island-Match gelungen…!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210628_230718_579.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wir haben natürlich mit jeder Menge Straßenmusik Würzburgs Innenstadt begeistert…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210627_173426_270.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            …und zwischenrein immer wieder an unterschiedlichen Orten in Würzburg übernachtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           (Meist war entweder die Talavera oder Sophie unsere No1-Anlaufstation für die Nacht)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es waren ein paar grandiose Tage in unserer ehemaligen Studentenstadt Würzburg!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und mit dem Doppel-Impfschutz in der Tasche fühlen wir uns jetzt sehr gut aufgehoben, auch die nächsten Etappen unseres Abenteuers zu bestreiten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns entschieden, spontan mit Caro nach Italien zu fahren… denn warum auch nicht?! :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/inCollage_20210618_113318897.jpg" length="599968" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 13:28:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/eine-woche-wuerzburg</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210626_221656_640.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/inCollage_20210618_113318897.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Straßenmusik in Münster</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/strassenmusik-in-muenster</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the Road mit Roadies und lebendigen Notenständern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Instrumenten, Campinghockern und einer großartigen Unterstützungs-Crew zogen wir los in die Innenstadt von Münster. Der Plan war, mal einen Tag lang so richtig viel und oft an verschiedenen Spots Straßenmusik zu machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum einen, weils einfach mega Spaß macht und zum anderen, um ein bisschen Erfahrung zu sammeln, an welchen Stellen um welche Uhrzeiten welche Menschen wieviel Zeit haben, um stehen zu bleiben und zuzuhören :)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Plan hat ganz wunderbar zur Stadt Münster gepasst, weil sie ihrem Ruf nach eine sehr Straßenmusiker-freundliche Stadt ist, was wir nun nur bestätigen können: Es ist keinerlei Anmeldung oder Genehmigung nötig und das Ordnungsamt winkt einem fröhlich zu :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere ortskundigen Freunde hatten einige Spots parat und lotsten uns souverän durch die Innenstadt. Es war super spannend, zu sehen, wie die unterschiedlichen Auftrittsorte funktionieren und wie die Menschen auf die Musik reagieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An einem Spot auf einem großen Platz bildete sich ein großer Halbkreis mit vielen Menschen, die teilweise ihre Decken ausbreiteten und sich hinsetzten um zuzuhören. Bei einem anderen Spot waren es weniger Menschen, die dafür aber von vorne bis hinten das ganze Set anhörten und danach noch auf uns zukamen, um zu fragen, wer wir denn sind und woher wir kommen. Eine ältere Dame schenkte uns tatsächlich zwei Rosen, die sie gerade ums Eck gekauft hatte. Da waren wir zielich baff :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem weiteren Spot war relativ wenig los und es war auch schon später am Tag, sodass die Leute eher auf dem Heimweg mit wenig Zeit an uns vorbei zogen. Dafür war etwas anderes an diesem Spot von dauerhafter Präsenz: Der Wind. Es war so windig, dass es uns - nicht nur einmal - gleich die ganze Mappe trotz Wäscheklammern vom Notenständer wehte, sodass Esther spontan als lebendiger Notenständer einsprung und in vermutlich nicht allzu bequemer Position unsere Noten festhielt. Vielen Dank an dieser Stelle! :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Müde und zufrieden sind wir auf der Rückfahrt fast alle im Zug eingenickt - ist doch auch ganz schön anstrengend, so viel Musik zu machen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210605_213949_517-30069558.jpg" length="2705266" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 12:33:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/strassenmusik-in-muenster</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210605_213949_517.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20210605_213949_517-30069558.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Reffen</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/reffen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Streetfood Market-Festival-Feeling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über "Reffen" sind wir eigentlich total zufällig gestolpert. Nachdem der Flo gerade vom Skifahren auf dem Dach der Müllverbrennungsanlage zurück war, wollten wir mit dem Rad wieder in Richtung Bus fahren. Also machten wir uns auf zur nächsten Verleihstation der Räder. Die lag ziemlich außerhalb der Stadt und als wir gerade die Räder gesichtet hatten, fiel uns auch ein Schild ins Auge mit der Aufschrift "Reffen - Streefoodmarket". Vielversprechend! An dem Tag waren wir zwar schon ziemlich fertig, aber haben es direkt auf die "To-Do" Liste für Kopenhagen gepackt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein paar Tage später dann fuhren wir wieder hin und waren restlos begeistert. Es gab auf dem Gelände vor dem Markt Boulder-Wände im Freien, Bänke mit Lichterketten auf einer Wiese und ein altes Feuerwehrauto, das mit einer Zapfanlage ausgestattet war (der Flo hätte es am Liebsten direkt mitgenommen). Und der Markt an sich war nochmal beeindruckender. Überall hingen bunte Lichterketten zwischen kleinen Essensständen - mit Essen aus aller Welt! Natürlich waren da die Klassiker wie Italienisch mit selbstgemachten Nudeln, Burger, Pizza etc. Aber auch Argentinisch, ein Stand mit südafrikanischem Essen, Thailändisch, einen Raclettestand mit soooo viel geschmolzenem Kääääse und und und... Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollen zu essen :D Ich hab beim Thailänder ein - meiner Meinung nach - mega scharfes Essen gegessen und war ganz stolz auf mich. Flo und Jenny waren von der Schärfe allerdings eher mäßig beeindruckt :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hintergrund spielte auf dem ganzen Markt verteilt Musik und am Ufer standen Liegestühle mit Blick aufs Wasser. Es herrschte eine richtig entspannte Festival-Stimmung. Wir fanden es so schön, dass wir gleich zweimal hin sind und ich muss sagen: Ich bin ein bisschen froh, dass ich nicht in Kopenhagen wohne, denn Reffen wäre definitiv auf Dauer mein finanzieller Ruin :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210524_195229.jpg" length="540711" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 28 May 2021 13:54:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/reffen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210524_195229.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210524_195229.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Mäusen und Motoren</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/von-maeusen-und-motoren</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleine Ursache – große Wirkung: Eine Geschichte von der Hilfsbereitschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abend begann recht unspektakulär an unserem angestammten Übernachtungsplatz auf dem kleinen Strandstück kurz außerhalb von Kopenhagen: Jenny hatte spontan vorgeschlagen, noch eine Runde Bouldern zu gehen und weil es bereits späterer Abend, regnerisch und ein gutes Stück bis zur Halle war, boten wir an, sie mit dem Bus aufzusammeln und gemeinsam hinzufahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Mitfahrerin: Großer erster Einsatz für die Rückbank! Dafür musste sie lediglich noch freigeräumt, an ihrem Platz im Bus verankert und aufgeklappt werden – lediglich. Denn, wie sich in diesem Moment herausstellte, hatte es sich eine Maus in den Polstern gemütlich gemacht gehabt. Der Bezug war an einer Stelle aufgewühlt, der Gurt angenagt, das Polster zerrissen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_210004-1920w.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war das erste Mal seit dem Aufbruch, dass wir die Bank aufklappten – vorher stand sie lange Zeit so wie sie war im Keller. Das war vermutlich der Zeitpunkt, in dem die Maus sie als ihr Zuhause nutzte und vermutlich auch der Grund, weswegen wir weder das Loch noch sonst etwas bemerkt hatten. Die Maus war längst ausgeflogen, was blieb war ihr Geruch: Ein unverkennbar süßliches Odeur von Tierstall, auf das wir nur deshalb bisher nicht aufmerksam geworden waren, weil die Bank (scheinbar ziemlich luftdicht) zugeklappt gewesen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun war sie aber aufgeklappt, sollte benutzt werden und eine Lösung musste her. (Das mit dem Bouldern könnte sich noch um ein paar Minuten verzögern...) Der Plan also erst einmal: Die Tankstelle, weil es da einen Staubsauger gibt. Und der zweite Stop: Ein beliebiger Supermarkt, für Polsterreinigungs- und Desinfektionsmittel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also ab ans Steuer und los. Aber wie es immer ist: Wenn es kommt, dann kommt es dicke. Denn just in diesem Moment gab unser Motor nur noch ein müdes Zucken von sich – Anspringen: Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scheiße.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Im wahrsten Sinne des Wortes.) Doch Moment – war auf dem Eingangstor gegenüber unseres Lagerplatzes nicht groß und breit das Symbol einer Pfadfinderorganisation abgebildet? Tatsache, richtig erkannt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_202045.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dort könnte doch jemand sein, der vielleicht ein Anlasserkabel hat. Und tatsächlich: Kaum nachgefragt, kam auch schon ein Pfadi ums Eck, ganz klassisch in Hemd und mit Tuch um den Hals, und weniger klassisch, aber umso lässiger: mit ner Fluppe im Mundwinkel. Unser dänischer Helfer hat dann auch sofort sein Auto vorgefahren, Motorraum aufgemacht und beide Batterien mit seinem Anlasserkabel verbunden. Hätte an der Stelle schon ein Happy End sein können – wenns funktioniert hätte. So wirklich anspringen wollte der Motor nämlich immer noch nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch so leicht gibt ein Pfadi nicht auf: Mit dem Handy wurde ein Kumpel angerufen, der sich angeblich mit Autos auskennt und dann gabs zur Ferndiagnose sogar eine Live-Übertragung des Motorraum-Innenlebens per Video-Telefonie an den fachkundigen Fremden. Der hatte auch direkt eine simple Lösung parat:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haut mal mit dem Hammer drauf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klar, logisch. Was in Filmen funktioniert, muss ja auch in Echt irgendwie klappen. Also gesagt getan, unser Pfadi kurz verschwunden, und zurück mit einem Hammer. Und dann wurde eifrig im Motorraum gepocht und gehämmert, gezielt geschlagen und gekonnt geklopft. Der anschließende Test beim Anlassen spannte uns alle auf die Folter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und siehe da: Was als unglaubwürdige Geschichte begann, fand wirklich Erfolg - Der Motor sprang an! Wahnsinn :D
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_201231-68a4fe7d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hau-Ruck-Methode, die anfangs mehr erfunden als legitim erschien, hatte tatsächlich einen soliden Hintergrund: Hat sich der zentrale Teil des Anlassers, ein frei drehendes Schwungrad, aufgrund von Kälte oder Rost einmal leicht festgefressen (was bei den Witterungsbedingungen an der dänischen Küste nicht unrealistisch ist), kann man es durch gezielte Schläge auf seine Ummantelung ggf. wieder lösen – was auch in unserem Fall zum entsprechenden Ergebnis geführt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ---------------------
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was so frustrierend und nervenaufreibend begann, entpuppte sich als eines der schönsten bisherigen Erlebnisse dieser Reise: Die Dankbarkeit und Freude über die Hilfsbereitschaft, dass sich gleich mehrere Fremde so ambitioniert unseres Problems annahmen, war riesengroß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bouldern haben wir verschoben, aber nun konnten wir, erleichtert über die Kosten, Zeit und Nerven, die wir gespart hatten, losfahren, ein bisschen gute Musik anschalten und uns in Ruhe um die Rückbank kümmern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_201639-649e3ce1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_201732.jpg" length="417241" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 27 May 2021 12:30:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/von-maeusen-und-motoren</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_201732.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210526_201732.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Christiania</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/christiania</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freistadt in der Hauptstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210519_115210-5fe68bad.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich meinem Bruder am Telefon erzählte dass wir nach Kopenhagen unterwegs sind war sein erster Kommentar: "Geht unbedingt nach Chrsitiania!" Ich hatte keine Ahnung, wovon er da redet und wieso er schon wieder mehr über eine Stadt weiß, in der er noch nie war als ich, die gerade auf dem Weg da hin ist. :D Aber dem wandelnden Lexikon namens Philipp sein Dank habe ich mir den Tipp direkt notiert und so haben wir uns aufgemacht Chistiania zu erkunden. Der Vollständikeit halber muss man hier allerdings erwähnen, dass wir vermutlich auch ohne den Tipp in Christiania gelandet wären, denn die autonome Gemeinde ist in Kopenhagen nicht nur unter Touristen ein beliebtes Ausflugsziel - und wie ich finde zu Recht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ganz habe ich die Strukturen hier nicht verstanden. Auf jeden Fall ist Chrsitinia eine vom Staat geduldete, autonome Gemeinde und bezeichnet sich als "Freistadt". Sie wurde 1971 durch die Besetzung von verlassenem Militärgebiet gegründet und existiert bis heute.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt ein paar Grundsätze in der Gemeinschaft, die auch auf Schildern in dem Gelände angebracht sind: no weapons, no hard drugs, no violence, no private cars, no bikers colours (keine Gang-Outifits), no bullet-proof clothing, no sale of fireworks, no use of thunderflashers und no stolen goods. (siehe Bild). Manche dieser Regeln lassen auf unschöne Zwischenfälle in der Vergangenheit schließen, die es wohl auch immer wieder gab. Unter anderem ist diesen Regeln aber indirekt auch zu entnehmen, dass es die Chrsitianier mit den weichen Drogen nicht ganz so eng sehen, was wohl auch einer der Hauptgründe für die Berühmt-/Beliebtheit der Freistadt ist. Die Gründer hatten 1971 den Grundsatz, dass auch Drogenabhängige (weicher Drogen), die aufgrund des Konsums "zu paranoid und schwach sind um sich abzuhetzen" und keinen annerkanten Platz in der Gesellschaft hatten, in Chrsitiania wilkommen sind und sich im "Kifferhaus" absetzen können. Aus diesem Umstand entstand dann über die Jahre die "Pusher Street", in der einem heute an zahlreichen Ständen am helligten Tag Gras angeboten wird. Dieser Teil Chrsitianias wirkte auf mich allerdings nicht so harmonsich und verträumt wie der Rest des Geländes. Und der Schein trügt nicht. Die Pusher Street ist ein umsrtittenes Thema auch unter den Bewohner*innen und hat in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber zurück zu unseren eigenen Eindrücken. Christiania hat etwas Bezauberndes, etwas Mystisches. Ein bisschen wie wenn man in einem Freizeitpark die Märchenabteilung betritt, nur dass nicht alles aus Plastik ist sondern tatsächlich echt. Überall sind bunte Menschen in einer bunten Landschaft, manche Ecken wirken etwas dubios, andere ein bisschen wie verzaubert, als ob gleich ein kleiner Gnom um die Ecke schaut. Es gibt viel Grün und Draußen, es gibt Bühnen und Bars, Werkstätte und Ateliers. Ein bisschen weiter hinten am Ufer stehen normale und unnormale Wohnhäuser. Bauamtliche Verordnungen gibt es hier auf jeden Fall nicht. Und wenn man ein bisschen durch die Gegend geschlendert ist, dann kommt man plötzlich wieder in die "echte" Welt und beneidet die Christianier ein bisschen dafür, dass es für sie umgekehrt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210519_115210-5fe68bad.jpg" length="682889" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 25 May 2021 20:06:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/christiania</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210519_115210-5fe68bad.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210519_115210-5fe68bad.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schlaglicht: Das mit der Wäsche</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/schlaglicht-das-mit-der-waesche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat den Eindruck, sowas bleibt bei spannenden Abenteuerreportagen gerne mal auf der Strecke, aber es gibt sie doch: Die unangenehmen, langweiligen, unschönen Schattenseiten des Bus-Alltags.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schlaglicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Freitag in Kopenhagen war so ein Tag. Eingeleitet wurde er schon in der Nacht zuvor: Gleich zweimal hintereinander versagte die Technik der Räder, mit denen wir normalerweise vom Bus in die Innenstadt und wieder zurück fahren, auf dem Heimweg – weswegen wir die (mit dem Fahrrad wären es knapp 40-minütige) Wegstrecke todmüde zu Fuß zurückgelegt haben. Für den kalten, knapp 2-stündigen Nachtspaziergang durchs Kopenhagener Industrieviertel hatten wir da nur noch wenig übrig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag war dann der unspektakuläre Plan: Wäsche waschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also: Erstmal Waschsalon ausfindig machen, dann den großen Reiserucksack aus der Dachbox zerren und die Schmutzwäsche umpacken, ne halbe-dreiviertel Stunde hinlaufen, unterwegs erst mal Waschmittel kaufen (was heißt noch mal „Weichspüler“ auf dänisch? Der soll nämlich vorsichtshalber besser nicht im Waschmittel enthalten sein…) und stundenlang in dem runtergekommenen Laden geschätzt 50 Jahre alten Maschinen beim Waschen zugucken. Und hoffen, dass das Lieblings-Tshirt im ebenso alten Trockner danach nicht eingeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ganz trocken wurden unsere Socken und Tshirts nicht, aber die 70-80 Kronen (entspricht ca 8-10€) für eine Waschmaschine und einen Trockner haben die Automaten trotzdem gerne gefressen :D Zum Glück hatten wir noch ne Menge Kleingeld von unserer Straßenmusik-Session am Vortag übrig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210521_170453.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wäsche-Zeit hätten wir gerne genutzt, um parallel vielleicht ein paar Blog-Einträge zu verfassen – oder wenigstens die leeren Laptop-Batterien zu laden. Aber keine Steckdose weit und breit in dem Laden. Ich hab mich deshalb los gemacht, auf die Suche nach einem kleinen Cafe. Gab nur keins in der Nähe, in diesem ausgestorben-baufälligen Wohnblock-Viertel, abgesehen von einer dubios-suspekten, wenig einladenden Shisha-Bar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber war ja nix anderes da, also rein dort und nett gefragt, ob ich nicht die Zeit, in der ich mit nem kleinen Getränk auf Anna warten wollte, ein bisschen Strom und Internet haben kann. Steckdosen gabs hier reichlich, und für die restlichen Gäste vor ihren PCs galt wohl auch das WiFi-Schild an der Tür. Irgendwie muss man mir allerdings wohl angemerkt haben, dass ich mich unwohl fühle – denn dementsprechend wenig Sympathie schlug mir nämlich auch von der Bedienung entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Platz, auf den ich geschickt wurde, am weitesten weg von der Theke, direkt neben der Tür und mit einer losen, unfunktionalen Steckdose, hätte ich zwar nichts laden können, aber für meinen 5€-Eistee wenigstens ein bisschen mit dem Handy im Cafe-WLAN surfen können (Mobile Daten waren alle). Aber, um mir noch mal nachdrücklich mit allen Mitteln zu signalisieren, dass ich mit meinen zwei Laptops in dem Laden hier maximal unwillkommen bin – wurde mir, (nachdem ich mir erlaubt hatte, das rigoros-bewusste Ignorieren doch noch mal mit einer Nachfrage zu stören) in knappen Sätzen zu verstehen gegeben, dass es wohl auch kein WiFi-Passwort für mich gibt. Das wäre dann wohl der Moment gewesen, doch lieber wieder zurück in den Waschsalon zu ziehen, also ausgetrunken und nix wie raus. Wenn sich dann nicht rausgestellt hätte, dass man ausgerechnet hier, anders als bei jedem noch so kleinen Straßen-Imbiss, weder mit Karte, noch mit Euro-Münzen zahlen konnte – das einzige was mein Geldbeutel hergegeben hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es folgten die unangenehmsten 40 Minuten untätigen Ausharrens als unwillkommener Gast in einer fremdartigen. Tabakrauch-geschwängerten Straßeneck-Abstiege, bis Anna mich endlich mit dem Waschsalon-Kleingeld aus meiner misslichen Lage erlösen konnte. Zum Glück brachte sie mich gleich auf andere Gedanken, denn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wäsche war noch feucht und der Trockner hatte ohne Reaktion das restliche Kleingeld gefressen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210521_170453.jpg" length="417716" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 25 May 2021 10:21:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/schlaglicht-das-mit-der-waesche</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210521_170453.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210521_170453.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dänemark - Kopenhagen</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/daenemark-kopenhagen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Möglichkeiten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kopenhagen in einem Blogeintrag zu beschreiben ist schwierig - fast unmöglich. Zusammenfassend könnte man sagen, es ist eine der vielfältigsten Städte, in denen ich je war. Man kann im Meer baden, klettern, Ski fahren (ja das geht auch ohne Schnee: Und zwar auf dem Dach der städtischen Müllverbrennungsanlage, an der nebenbei auch noch die höchste Kletterwand der Welt befestigt ist), Boot fahren, Wasserski fahren, Bouldern, einen Strandspaziergang machen, über einen malerischen Streetfood Market schlendern, das alternative Aussteiger-Viertel Christiania inspizieren und - ganz wichtig - überall hin mit dem Fahrrad fahren. Die gesamte Stadt ist für Fahrräder ausgelegt - mit eigenen Fahrrad-Highways, inklusive Zebrastreifen und komplett separaten Ampelsystemen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sind hierher gekommen, um Jenny zu besuchen, die hier ein Auslandspraktikum macht und auch noch diese Woche Geburtstag hatte - gutes Timing :) Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt, hier auch wieder ein bisschen Straßenmusik zu machen :) Je länger wir hier in der Stadt waren desto mehr habe ich mich verliebt - wenn da nur dieses dänische Wetter nicht wäre :D
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den vielen Touren durch die Stadt sind wir auf eine dänische Tradition gestoßen: In einem Baum im Park hingen unzählige Schnuller in kleinen Tüten festgebunden. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass die Kinder in Dänemark - sobald sie alt genug sind - ihren Schnuller an einen Baum hängen und ab diesem Zeitpunkt dann keinen mehr brauchen. Mich hätte das motiviert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210518_152153-57524827.jpg" length="5433172" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 24 May 2021 15:36:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/daenemark-kopenhagen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210519-WA0039+-+Kopie.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210518_152153-57524827.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dänemark - Jütland</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/daenemark-juetland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal komplett um die Halbinsel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind Jütland (die große Halbinsel im Westen Dänemarks) einmal komplett außenherum abgefahren. Entlang der Westküste an der Nordsee nach oben bis zum nördlichsten Punkt, wo die Ostsee und die Nordsee aufeinandertreffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser nördlichste Punkt ist ziemlich witzig, denn es ist tatsächlich einfach ein spitz zulaufendes Stück Strand an dessen Spitze sich die Ostsee und die Nordsee regelmäßig mit ihren aufeinander treffenden Wellen ein High-Five gegeben haben (sah zumindest so aus vom Ufer). Wetter- und Corona-bedingt war der Strand fast wie ausgestorben und so standen wir da allein im Regen und haben den beiden Ozeanen bei ihrem fröhlichen Get-Together zugeschaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg entlang der Küste war immer wieder sehr beeindruckend. Von kargem fast steppenartigem Ödland, das mit braunroten Flechten überzogen war, bis hin zu riesigen Dünen, die wir erst hoch gestapft und dann wieder runter gerannt und gehüpft sind (und unten fast im Auto gelandet wären). Ich war vorher noch nie in Dänemark und war ganz hin und weg von der immer wieder auftauchenden Dünenlandschaft. In Hvide Sande, wo der Flo schon als Kind immer im Urlaub war haben wir einen Dünenspaziergang gemacht und eine typisch dänische røde pølser gegessen (einen Hotdog mit einer knallroten Wurst).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Zwischenzeit hatte der Flo mir voller Begeisterung eine Kaffeestation an den Beifahrersitz gebastelt, sodass ich ab jetzt auch während der Fahrt einen frischen Espresso aus der Siebträger-maschine-to-go (Danke nochmal an Doris, für dieses großartige Geschenk) genießen konnte. &amp;#55357;&amp;#56842;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wetter war in dieser ersten Woche wirklich sau kalt! Aber wir wollten ja auch immer unbedingt direkt am Meer übernachten, weil es da so schön ist :D Daher haben wir auch ziemlich schnell die Isolationen für unsere Fenster gebastelt und haben ab und zu mit voll aufgedrehter Heizung am Abend nochmal eine Runde zum Einkaufen gedreht (wir haben nämlich leider auch keine Standheizung) um für die Nacht ein bisschen vorgeheitzt zu haben. Das sieht dann konkret so aus: Wir fahren los und frieren die ersten 10 Minuten bis die Lüftung langsam warm wird, gehen schnell einkaufen, damit der Bus in der Zwischenzeit nicht wieder auskühlt und fahren dann zurück. Dann ganz schnell die Isolierungen rein und hoffen, dass es bis zum Einschlafen warm bleibt. Und dann fällt einem ein, dass man ja zum Zähne putzen nochmal die Heckklappe öffnen muss. :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An manchen Abenden haben wir den Bus zu einem kleinen Heimkino umgebaut, die beiden Sitze nach hinten gedreht und mit dem Tablet und einer Bluetooth-Box James Bond-Filme aus unseren professionellen „Kinosesseln“ mit Knabbersachen geschaut. Vom hohen Norden ging es dann an der Westküste entlang runter. In Aarhus sind wir das erste mal wieder mehr in die Zivilisation gekommen und haben auch das erste Mal Straßenmusik in Dänemark gemacht! (das hat meeega viel Spaß gemacht!). An der Ostseeküste war es ein bisschen wärmer und auch das Wetter wurde besser. Die ersten Sonnenstrahlen haben wir prompt genutzt und uns in einem See, der an der Strecke lag, mit Outdoor-Seife „geduscht“ #Schweden-Style. Die Sonne hat da allerdings nur unmerklich geholfen, es war arschkalt :D aber immerhin frisch gewaschen ging es weiter Richtung Süden, wo wir bei traumhaftem Wetter einen wunderschönen Platz zum Übernachten (wieder direkt am Wasser) gefunden haben. Wir konnten das erste Mal draußen essen und haben die Landschaft und das Wetter genossen. Nach diesem schönen Zwischenstopp ging es dann weiter in Richtung Kopenhagen, wo Jenny gerade ihr Auslandssemester macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210516-WA0050.jpg" length="114707" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 23 May 2021 17:10:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/daenemark-juetland</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210516-WA0050.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210516-WA0050.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Wort zu Corona</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/ein-wort-zu-corona</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursprünglich wollten wir ja mal ein Jahr lang durch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittel- und Südamerika
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            reisen (wir haben dafür sogar schon angefangen Spanisch zu lernen :D). Aber wie das Leben nun mal so spielt, haben wir unsere Pläne der Situation entsprechend angepasst, nach einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VW-Bus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gesucht (ebenfalls ein jahrelanger Traum) und die Tour auf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Europa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit Anfangsschwerpunkt Deutschland umgeplant.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einige fragen sich vermutlich, wie wir das alles in der momentanen Situation handeln. Ein großer Fokus liegt darauf, alles so
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Corona-konform
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie möglich zu gestalten und da fällt natürlich vieles weg, was früher noch ganz selbstverständlich zu so einem Bus-Abenteuer dazugehört hätte. Daher ist es im Moment ein anderes Reisen als noch vor Corona. Wir haben die aktuellen Zahlen und Bestimmungen immer genau im Blick und planen eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           entspannte Route
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , bei der wir entweder alleine „in der Wildnis“ unterwegs sind oder für längere Zeit mit regelmäßigen Tests an einem Ort bleiben, um nicht zu viele Personen oder Orte gleichzeitig zu besuchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Gepäck immer mit dabei: die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnelltests
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , mit denen wir uns regelmäßig testen. Und zusätzlich gehen wir auch regelmäßig zu offiziellen Teststellen, die es uns dann zum Beispiel ermöglichen, unsere Wäsche in einem Waschsalon zu waschen :D Inzwischen sind wir beide auch schon einmal geimpft und fiebern ;) der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zweiten Impfung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            entgegen, mit der dann alles noch ein bisschen einfacher wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Ländern wie Dänemark wird man übrigens einfach regelmäßig alle 3 Tage getestet und bekommt damit einen grünen Coronapass. Ein sehr praktisches System, das vieles sehr unkompliziert und sicher möglich macht. &amp;#55357;&amp;#56842;
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Screenshot+2021-05-23+163535.jpg" length="155157" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 23 May 2021 15:57:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/ein-wort-zu-corona</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Screenshot+2021-05-23+163535.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/Screenshot+2021-05-23+163535.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Extra Stauraum im Bus</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/extra-stauraum-im-bus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Logbucheintrag:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210503_181905.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um all die unhandlichen, sperrigen Gegenstände wie Zelt, Campingstühle, Werkzeugschachtel, Isomatten usw. sinnvoll zu verräumen und dadurch gleichzeitig etwas mehr "Wohnzimmer-Raum" im Bus zu schaffen, haben wir uns kurzerhand Dachträger und eine gebrauchte Dachbox zugelegt und montiert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210506_181013.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/20210507_175743.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210506-WA0003-1c3eca64.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210506-WA0003.jpg" length="256449" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 14:29:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/extra-stauraum-im-bus</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210506-WA0003.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210506-WA0003.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wir haben einen Bus!!!</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/wir-haben-einen-bus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach langer Suche sind wir fündig geworden und haben jetzt einen fahrbaren Untersatz für die Reise :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210318-WA0017.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer wunderbar gemütlichen Probenacht trotz eisiger Temperaturen draußen haben wir uns endgültig für den Bus entschieden, auf den wir schon länger ein Auge geworfen hatten. Jetzt wird er langsam reiseferitg gemacht. Dabei wollen wir ihn aber nicht völlig ausbauen. Er soll immernoch jederzeit komplett leer gemacht werden können um Sachen zu transportieren oder mit allen Sitzen vollgepackt um mit einer halben Lacrosse-Mannschaft in den Urlaub und auf Turniere fahren zu können :D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210314-WA0008.jpg" length="114760" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 09:42:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/wir-haben-einen-bus</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210314-WA0008.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20210314-WA0008.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>100 Dinge</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/100-dinge</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wäre, wenn man alles loswird und nur das nötigste behält...?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man unterwegs ist, passt das gesamte Hab und Gut in einen Rucksack. Wie viele Dinge braucht man wirklich, wenn man ein Jahr oder länger unterwegs ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Basierend auf der Idee des gleichnamigen Films, haben wir uns entschlossen, jedes noch so kleine Teil in unserem Reisegepäck zu zählen und lediglich maximal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           100 Dinge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pro Person in unsere Rucksäcke zu packen. Vielleicht schaffen wir auch weniger?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob uns das gelingt und wir damit zufriedener werden können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werden sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Beginn einer Packliste legen wir den ersten Stein für unser Vorhaben. Mehr folgt in Kürze :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich bis dahin mit der Idee ein bisschen näher auseinandersetzen möchte, kann ja hier einen Blick in diesen wirklich sehenswerten Film werfen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/122348.jpeg" length="147942" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 02 Jan 2021 18:14:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/100-dinge</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/122348.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/122348.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schweden II</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/schweden-ii</link>
      <description>Wieso fährt man nach Schweden?

In unserem Fall, um für eine gute Woche rauszukommen aus dem Alltagstrott, losgelöst von Terminen und Zeitplänen, Emails und Whatsapp. Raus in die Wildnis, in ein riesiges, weitläufiges Seengebiet auf der Höhe von Stockholm.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10 Tage ohne Social Media
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0102.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieso fährt man nach Schweden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unserem Fall, um für eine gute Woche rauszukommen aus dem Alltagstrott, losgelöst von Terminen und Zeitplänen, Emails und Whatsapp. Raus in die Wildnis, in ein riesiges, weitläufiges Seengebiet auf der Höhe von Stockholm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und am besten geht das mit eine coolen Truppe von 6 Lacrosser/innen, die sich dazu verschrieben haben, diese paar Tage auf dem Wasser und in Zelten zu verbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Alltag gehören einen Lagerplatz suchen, Holz machen und ein Abendessen über dem offenen Lagerfeuer kochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0214.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0040.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0034.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nicht zu vergessen...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0211-ca5ab629.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...das wichtigste Werkzeug:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klappspaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0009-c89204b5.jpg" length="1725474" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 15:20:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/schweden-ii</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0217.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0009-c89204b5.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schweden</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/schweden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landschaft und Lagerleben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0117.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0105.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach 20 Stunden Busfahrt und zweimal Fähre sind wir auch "schon" im Basiscamp angekommen. Voller Vorfreude werden alle Klamotten in Seesäcke gepackt, die Essenstonenn beladen und Säge, Beil etc im Kanu verfrachtet. Es ist sehr winidig und wir müssen ganz schön gegen den Wind paddeln. Die Landschaft macht alle Anstrengungen wett und so sind wir nach 4 Stunden Paddelei etwas müde aber glücklich an unserem ersten Lagerplatz angekommen.  Eine Teil der Truppe kümmert sich ums Abendessen, ein anderer macht Feuer und wieder andere bauen die Zelte auf. Unser erster Abend am Lagerfeuer unter einem atemberaubenden Sternenhimmel. In der ersten Nacht merken wir schon, dass es Nachts ganz schön kalt werden kann, weshalb wir auch bald schon zu dritt in zwei statt zu zweit in drei Zelten schlafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kanutouren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0225.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0222.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bleiben meistens für 2 Tage an einem Lagerplatz und ziehen dann weiter. Je nach Laune und freien Plätzen sind wir manchmal nur 2 und manchmal 5 Stunden unterwegs. Die Gruppendynamik funktioniert ganz wunderbar und das Wetter könnte nicht besser mitspielen. Und wir haben eine neue Sportart erfunden: Kanufrisbee. Es wird in 2er-Teams gespielt und ist reichlich sinnlos aber dafür ziemlich witzig. Flo liest der Gruppe Abends immer aus einem Krimi vor - hoffentlich kriegen wir den noch fertig bevor wir wieder zurück müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20200830_112909.jpg" length="459067" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 03 Nov 2020 19:13:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/schweden</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200906-WA0264.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20200830_112909.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Reisefieber</title>
      <link>https://www.haltmakurz.de/wow-einfach-wow</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           If only i was sitting in an old VW-bus, driving down a californian palm tree lane...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...exactly.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG-20200106-WA0033-1920w-5bdcbf49.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier könnte ihre Werbung stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20200830_112909.jpg" length="459067" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 16:32:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haltmakurz.de/wow-einfach-wow</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/118472.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6bb01079af944083b1caa9f43032f21d/dms3rep/multi/IMG_20200830_112909.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
</rss>
